A Travellerspoint blog

Abschied von Thailand

Weihnachten bis Juli 2012

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Lange ist es her, seit ich einen Blog verfasst habe. Die Zeit ist im Nu verflogen und wahnsinnig viel ist geschehen seit meiner Heimreise in die Schweiz an Weihnachten.
Im letzten Herbst entschied ich mich, die Schweizer Schule diesen Sommer nach drei Jahren zu verlassen und nach neuen Abenteuern Ausschau zu halten.

GEBURRI

Gleich nach meiner Ankunft aus der Schweiz organisierten Jillian und ich die mittlerweile traditionelle Capricorn-Party zu Ehren unseres Älterwerdens. Wir reservierten einen Raum in unserer Lieblingsbar.
Am Morgen meines Geburtstags wartete eine tolle Überraschung auf mich! Eine Lehrerkollegin (mit welcher ich eigentlich nicht viel zu tun habe) hatte extra einen Kuchen gebacken und ihn auf meinen Arbeitsplatz gelegt! Soooo lieb! Ich habe mich riesig darüber gefreut, auch wenn mir davon eine Schokoladenvergiftung drohte :-)
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Kuchenüberraschung
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Die Steinböcke und ihre Party
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Am Geburtstagsabend gingen Yvonne, Christine und ich ins Kino. Im Restaurant bestellten wir wie sich's gehört mit I-Pads und Christine gönnte sich für den Event einen kleinen Drink :-)

Auch dieses Jahr hatte ich wiedermal die Ehre, ein Krankenhaus für ein paar Tage von innen zu betrachten. Ich hatte hohes Fieber und Schmerzen für ein paar Tage, weshalb ich beschloss (mit meiner Handtasche bewaffnet, in der Wohnung alle Fenster offen gelassen) kurz ins Krankenhaus um die Ecke zu gehen, um Medikamente zu holen. Die Ärzte diagnostizierten dann jedoch eine Nierenentzündung und behielten mich gleich dort! Ich durfte nicht mal mehr nach Hause gehen, um Kleider zu holen und die Fenster zu schliessen!
Ich war sehr froh, dass Ram kurzentschlossen mit im Krankenhaus einzog und mir die paar Tage Gesellschaft leistete. Man kriegt hier ja eine ganze Suite zur Verfügung gestellt als Patient. Mit Sitzecke und Balkon...Wahnsinn. Keine Ahnung, was ich in meinem Zustand auf dem Balkon hätte tun sollen.
Das Witzige war, dass man in Thailand im Krankenhaus anscheinend auch noch einen Discount bekommt, wenn man mit einer speziellen Kreditkarte bezahlt. So telefonierte Ram all seinen Verwandten und organisierte die verlangte Karte, was dann immerhin eine Preisreduktion von 200 Franken ausmachte. Man lernt nie aus :-)
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Meine Privatsuite im Krankenhaus
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Ram geniesst Wifi-Service :-)

Im Januar kam eine buddhistische Nonne nach Bangkok, welche ursprünglich aus Deutschland stammt. Sie hatte schon früh gemerkt, dass sie sich dem Buddhismus sehr verbunden fühlte. Mit 16 reiste sie dann nach Asien und verbrachte Jahre im Kloster, um später dann viel zu reisen und anderen Menschen den Buddhismus näher zu bringen. Ich mochte ihre Ausführungen sehr, da sie echt und lebensnah waren. Sie hatte Humor und bezog alles aufs wirkliche Leben. Eines Morgens wollte sie sogar hinten auf meinem Motorrad mitfahren :-)
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Mönchs-Talk in Rams Wohnzimmer

BESUCHSZEIT
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Ankunft der Reisenden
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THAI Style auf meinem Motorrad. Mit Ram und meinem Bruder
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hahahah....auf den Strassen Bangkoks

Im März bekam ich Besuch von meiner Familie. Sie waren alle das erste Mal in Thailand und mussten sich zuerst an die Hitze, die vielen Gerüche und die Craziness der Stadt gewöhnen. Dies ging jedoch erstaunlich schnell und so konnten wir schon bald mit dem Besichtigen von Tempeln und Schlendern an den vielen Märkten beginnen.

LAOS
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In meinen Frühlingsferien fuhren meine Mutter, Fabian, Ram und ich mit dem Nachtzug nach Laos. Wir blieben zwei Nächte in der Partyhochburg Vang Vien und beschäftigten uns mit Ausflügen in die wunderschöne Landschaft. Hiking und Tubing war angesagt und zum Schluss liessen wir uns im Kanu den Fluss runter treiben bis wir wieder in Vang Vien ankamen. Am dritten Tag, nach einer langen Busfahrt über Naturstrasse ins Landesinnere, erreichten wir Luang Prabang. Wir verbrachten einige Tage in dem wunderschönen Städtchen, welches mit seinem französischen Charme, den vielen Tempeln und der total ruhigen Atmosphäre zum Verweilen einlädt.
Wir besuchten einen wunderschönen Wasserfall und blieben einen ganzen Tag dort, schwimmend, von Felsen springend und einfach die Zeit geniessend. Weiter liessen wir uns fast jeden Abend vom Treiben am Nachtmarkt beeindrucken. Der Markt befand sich auf der "Hauptverkehrsstrasse" und wurde jeden Abend vor dem Eindunkeln aufgebaut.
An einem Morgen hiess es um fünf aufstehen, da wir die Bettelmönche auf ihrem morgendlichen Rundgang sehen wollten. Mami, Fabi und Ram kauften ebenfalls Reis und andere Leckereien und setzten sich geduldig an den Strassenrand, bis die Mönche kamen. Es war total ruhig und man hörte nur das Geräusch der Füsse auf dem Asphalt, als die vielen hundert Mönche in ihren orange leuchtenden Roben die Strasse hinunter kamen. Ein sehr eindrücklicher Augenblick!

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Auf dem Bahnhof in Bangkok
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Nachtzug Modell "Hühnerstall"
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Auf zum Abenteuertag in der wunderschönen Natur in der Nähe von Vang Vien
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Fabian lesend im LIeblingscafé mit den grünen Marzipanrollen
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Mami
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Ram
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mein Projekt fürs nächste Leben
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:-) diskutierend
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in den Strassen von Vientiane
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Zwerg in der Mitte :-)
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Warten auf die Mönche...Morgengrauen in Luang Prabang
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Essenskörbe werden bereit gestellt
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Nach 10 sehr eindrücklichen Tagen in Laos fuhren mein Bruder und meine Mutter via Mekong-Boot, Bus und Nachtzug zurück nach Bangkok. Ram und ich blieben noch ein paar Tage in Luang Prabang und nahmen dann den Nachtbus bis an die Grenze und von dort ebenfalls den Zug bis nach Bangkok.
Als ich am Schalter nach dem Zugticket fragte, sagte mir die Dame am Schalter eine Abfahrtszeit des Zuges. Ich erkundigte mich, ob es nicht noch einen späteren Zug gebe. Sie meinte: „No, but this will probably get there later“. ☺

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Yoga am Flussufer in Laos
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Warten auf den Nachtbus

KO KRET
Ich hatte dann noch eine Woche Ferien übrig. Meine Mutter und ich besuchten die Töpferinsel „Koh Kret“, welche im Chao Phraya Fluss gelegen ist. Dort genossen wir die schöne Natur und spazierten dem Inselweg entlang. Leider unterschätzen wir die Distanz und den Mangel an Restaurants auf dem Weg, sowie die Hitze und das nicht Vorhandensein von sonstigen Transportmöglichkeiten...So wurden wir immer durstiger und das Wetter immer wärmer. Auch ein Boot fanden wir trotz langem Wartens nicht. Irgendwann erbarmten sich zwei Motorradtaxifahrer unser und brachten uns wieder zum Startort zurück. Wir waren erleichtert und gönnten uns Som Tam (Papayasalat) und viel viel Wasser.
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SONGKRAN
Das Wasserfest (Songkran) fiel ebenalls noch in die Frühlingsferien. Bangkok war wie ausgestorben, keine Staus mehr und überall warteten Leute mit Wassereimer bewaffnet auf mich als Motorradfahrerin, um mir das kühle Nass entgegenzuleeren. In der Zeit geht man nicht ohne wasserdichte Tasche und Flipflops aus dem Haus.
An einem Tag mischten wir uns dann an der Kao Sarn Road in die Mengen. Wir waren ausgerüstet mit mehr oder weniger grossen Wasserpistolen. Es war so witzig! Eine riiiiiesige Wasserschlacht. Hin und wieder wurde uns weisser Puder ins Gesicht geschmiert.
Das Problem nach der Wasserschlacht ist einfach, dass so nass und schmutzig kein Taxi wirklich bereit ist, einem wieder nach hause zu bringen...

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Bangkok-Virus
„You are gonna be back like an old penny“, sagte meine Gastmutter damals, als ich nach meinem Austauschjahr in die Schweiz zurück kehrte. Dies geschieht hier nun des öfteren mit Lehrkräften, welche die Schule verlassen. Sie kommen regelmässig zurück. Ich glaube, dass niemand den Thailandvirus wirklich je los wird. So verbrachten wir ein paar lustige Abende mit Julia. Ihr Mann hatte ihr die Bangkokreise als Überraschung auf den Geburtstag geschenkt. Sie wollte es erst gar nicht annehmen, da sie seit Jahren noch nie ohne ihre Kinder verreist war. Aber schlussendlich hat sie den Aufenthalt doch sehr genossen.
Auch Michael kam zu Besuch. Wir gingen ebenfalls essen, besuchten zusammen das Roboterrestaurant. In dieser Gaststätte servieren Roboter das Essen und tanzen zwischendurch auch. Bestellt wird über einen Computer, welcher am Tisch befestigt ist.
Julie lud uns zu einer „Girls night out“ ein. So assen wir bei ihr und quetschten uns dann zu siebt in ihr Auto (also sieben Frauen und ein Fahrer. Der arme Mann!!!)
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Roboter-Restaurant
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ein wenig Spass muss sein...Girlsnight
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Julia und Karin sind in Bangkok!
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Mit Yvonne und Christine im State Tower...Skybar hoch über der Stadt

Charity-run for Japan
Nach den Ferien entschied ich mich, wiedermal an einem Lauf von 11km teilzunehmen. Lange ist’s her und ich bin nicht wirklich in Form. Aber macht nix, es war für einen guten Zweck. In Bangkok wurde ein Sponsorenlauf für die Tsunamiopfer in Japan organisiert. Ram meldete sich spontan auch an (für die kürzere Strecke), obschon er gar nie gerannt ist. Das Problem war einfach, dass der Start schon um 6 Uhr morgens war. (Danach ist es zu heiss). Es war hart, sich am Sonntag soooo früh aus dem Bett zu quälen!!!

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vor und nach dem Lauf
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was man so alles trifft an einem solchen Event...

Ein Weekend verbrachten Ram und ich auf Koh Chang. Die Insel ist etwa 5 Stunden von Bangkok entfernt. Dort entdeckten wir per Zufall ein gediegenes Öko-Resort mit veganem Menu. Es war wie ein kleines Paradies auf Erden, mitten im Dschungel. Von dort aus unternahmen wir einige Ausflüge auf dem gemieteten Motorrad. Leider machte die Regenzeit ihrem Namen alle Ehre, so dass wir keine Zeit am Strand verbringen konnten. Auch wurde aus der Heimfahrt von 5 Stunden plötzlich eine von über 11 Stunden, weil angeblich die Fähre kaputt war und der Fahrer mitten auf dem Weg mitteilte, er hätte kein Geld von der Kompanie erhalten, um den MInivan voll zu tanken...Wir kamen dann morgens um 3 am Flughafen an!!! (ich musste am nächsten Tag arbeiten!)
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lustige Ausrüstung
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unser Hotel mitten im Grünen
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die Katze ist uns bis ins Schlafzimmer gefolgt!
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aus der Fotoserie "TILT"
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Dawan Daeng. German Beer house. Dort verbrachten wir einige Abende der letzten Wochen. Nicht, weil ich nun plötzlich Bier trinken würde, sondern, weil die Stimmung im Lokal so gut ist. Sie haben verschiedene Shows und Musik und es ist einfach immer total lustig. Jome bestellte Entenschnäbel und ass die dann auch wirklich! Weiter bestellten wir für Christine eine Geburtstagsüberraschung (der ganze riesige Raum wird verdunkelt und alle singen, die Scheinwerfer auf das Geburtstagskind gerichtet) obschon es gar nicht ihr Geburtstag war. Die Überraschung war deshalb umso grösser ☺.
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Die ganze Feiertruppe
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Die Überraschung ist gross! Christine hat Geburtstag :-)
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Die anderen essen ENTENSCHNÄBEL!!! Ich fass es nicht!

Die Redshirts demonstrierten auf den Strassen Bangkoks friedlich und mit viel Musik zum Jahrestag der Todesschüsse bei den Demonstrationen im vergangenen Jahr.
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Es folgten zwei „Girlstrips“. Einer führte nach Koh Sichang, eine Insel in der Nähe von Bangkok. Yvonne und Christine hatten mir dies zum Geburtstag geschenkt. Die Insel war sehr klein und ausländische Touristen gab es ausser uns keine. Wir buchten ein ziemlich spezielles Hotel. Wir fragten uns, ob es mal Burg oder doch eher Gefängnis war in früheren Tagen.
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Ankunft auf Koh Sichang. Es ist eine typische Thai Ferieninsel und wir sind hier die gross Ausnahme...
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unser Hotel
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den Gockel taufen wir Corbinian...er leistet uns Gesellschaft beim überwältigenden Frühstück :-)
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auf der Rückfahrt ans Festland. Auf der original Holzfähre
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MACAU

Für den anderen Girlstrip mussten wir uns in den Flieger setzten. Die Reise ging erneut ins Gamblerparadies Asiens, nach Macau. 10 Frauen, ein Ausflug. Es war total witzig und ich glaube, ich hab schon lange nicht mehr so viel gelacht, wie an diesem Weekend. An einem Tag nahmen wir die Fähre nach Hong Kong. Dort buchten wir einen Touristenbus und sahen uns die Stadt aus der Perspektive an. Einen Abend verbrachten wir im Casino. Wir setzen beim Roulette auf die Nummer 11 und gewannen doch tatsächlich 120 Dollar damit! Das ganze Casino drehte sich nach uns um, weil wir eine solche Freude hatten. Nach einem verbotenen Fotoshooting im Casino verliessen wir die Spielstätte und genossen den Gewinn.
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die Reisetruppe im Touristenbus
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Jillian
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Kate stellt wohl eine sehr schwierige Frage...
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Planking :-)
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Spass im Outdoor Fitnesscenter
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auf dem grossen Turm.
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auf dem Weg nach Hong Kong
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HONG KONG
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DIE Nacht im Casino
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Erika (sie stammt aus Südafrika) having fun :-)
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Katherine und Jessica (aus Amerika) spielen Diva
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JUHUUUU wir haben gewonnen!
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im VENETIAN-Hotel
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der Morgen danach...
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wir lassen die Reise am Pool des Hardrock Cafés ausklingen

MEINE WOHNUNG
Gegen Ende des letzten Jahres musste ich mir überlegen, was ich mit all meinen Möbeln und Sachen aus Bangkok mache. Für mich machte es keinen Sinn, alles wieder in einen Container zu packen, um es dann nach Europa zu schicken. Ich dachte darauf hin darüber nach, ob ich etwas kleines mieten solle, um alles einzustellen, ob ich bei Ram im Mehrfamilienhaus eine Wohnung nehmen sollte, ODER ob es vielleicht sogar möglich wäre, etwas zu kaufen. Die Idee nahm dann immer mehr Formen an und nach wochenlangem Suchen fand ich eine total tolle Wohnung im selben Haus, in welchem ich schon wohnte. Das Schicksal war mir wohl gesinnt und alles funktionierte bestens.
Im Frühling war die Wohnung dann erworben. Nun ging's an den Umbau. Dies war ein wirkliches Abenteuer!!! Innerhalb von drei Wochen musste die Wohnung komplett saniert werden. Überall neue Böden, beide Badezimmer wurden raus gerissen und erneuert, Wände gestrichen und die Beleuchtung ausgewechselt werden.
Ram telefonierte täglich drei Mal mit den Bauarbeitern und machte ihnen Beine. In Thailand wirklich ein Ding der Unmöglichkeit! Und dennoch konnte ich schlussendlich nach einer stressigen Zeit eine Woche in der Wohnung wohnen, bevor ich Thailand wegen meines abgelaufenen Visums verlassen musste.
Es war jedoch so, dass die Bauarbeiter noch das Bad fertig montierten, als die Zügelmänner schon meine Sachen in die Wohnung stellten!
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Aussicht aus der neuen Wohnung
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die Wohnung vor dem Umbau
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...und nach dem Umbau
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phu, GESCHAFFT!!!

LETZE WOCHEN

An einem der letzten Wochenenden fand auch wieder der legendäre Maturaball statt. In diesem Jahr zum Thema JAMES BOND 007. Dafür prezelten wir uns wiedermal tüchtig auf...
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von links: Jome, Yvonne, ich, Ram, Christine und Hansmelk (vier Schweizer und zwei Thais :-) )
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Bond-Girls
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Ram&ich
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:-)

Mein Bruder kam für einen Kurztrip nach Thailand :-) (das darf ich zwar nicht sagen....)
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Sonntage im Lumphini Park
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Das letzte Wochenende vor meiner Abreise verbrachten Yvonne, ich und unsere Thaimänner (hahaha) auf der Insel Samed. Es war super schön, aber schon auch traurig. Yvonne und ich faulenzten am Strand, während die Männer für uns Muscheln suchten :-)
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Ankunft auf der Insel
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Jome und Ram am Singen
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der Muschelsucher

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letztes Frühstück mit Ram und Jillian
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...und ein letztes Mittagessen in der Strassenküche

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Abschied in der Schule. Auf der Bühne mit einem traditionellen Jasminkranz in der Hand.
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Abschied von der Salsaszene

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ABSCHIED AM FLUGHAFEN...30.6.2012
ich werde zurück kommen, aber das Leben dort wird dann ziemlich anders sein... ein Neuanfang eben :-)
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BANGKOK.....CU SOON
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Mit einem eindrücklichen Bild vom Sonnenuntergang über Bangkok geht diese Blogreihe zu Ende

ANKUNFT IN DER SCHWEIZ

Ein paar Stunden später nach einem kurzen Aufenthalt in Muskat, fand ich mich wieder in der kalten Schweiz ein. Es ist schön, wieder hier zu sein. Ich war sehr überrascht, dass so viele an den Flughafen kamen und mich danach noch mit einem Frühstück überraschten! So toll!!!!
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brrrrrrr...es ist KALT!!!

KURIOSITÄTEN

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Thai Humor...
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WAS mäht denn hier den Schulrasen???
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Man beachte den Preis...so ein Schnäppchen!
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seltsamer Kunde in der Papeterie
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Was will uns dieses Schild sagen???
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WAS??? Sowas gibts in der Schweiz???

Posted by puzzli2 05:41 Comments (0)

BURMA

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Mein Traum, nach Burma zu reisen, hatte sich in diesen Herbstferien erfüllt. Schon lange lauschte ich gespannt den Geschichten und Erzählungen jener, welche in diesem speziellen Land gereist sind. Hier in Thailand bekommt man von Burma von allen Nachbarländern am wenigsten mit. Umso mehr stieg die Neugierde und die Vorfreude auf dieses spezielle Erlebnis.
Das Erlangen eines Visums war eine Geschichte für sich...ich musste vier Mal (!!!) zur Botschaft fahren, welche nicht wirklich um die Ecke gelegen ist. Einmal war ich zu früh (die Einreise muss innerhalb von 30 Tagen erfolgen), einmal war mein Passfoto mit blauem Hintergrund unzulässig und letztlich war auch noch ein Feiertag, so dass die Botschaft geschlossen hatte!!!!! Ich feierte das Erhalten des Visums mit einem feinen Cappuccino.
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Warteschlange vor der Embassy of Myanmar in Bangkok
Mit Yvonne buchte ich schon lange vor den Ferien einen Flug nach Rangoon (Yangon). Die Flugzeit beträgt nur ein wenig mehr als eine Stunde, was ich schon ziemlich erschreckend fand. Myanmar ist so nah und doch so fern!
Auf dem Flug befanden sich auffallend viele Schweizer! Es scheint ein grosses Interesse an Burma vorhanden zu sein. Die Einreise verlief problemlos und der Flughafen erinnerte uns sehr an jenen in Bangkok. Es war sicher mal ein burmesischer Architekt auf Reisen im Nachbarland...
Gleich bei der Gepäckausgabe (einem mickrigen Rollband) wurden wir von einem Burmesen (die Männer tragen Röcke!!!) angesprochen. Er wollte uns in die Stadt fahren. Da er weder aufdringlich noch sonst unangenehm war, willigten wir ein. Er besorgte uns einen Stadtplan, liess das Gepäck zum Auto bringen und plauderte während der Fahrt in die Stadt. Er schien alles über die Schweiz zu wissen!!! Welche Bevölkerungsdichte wir haben, die Sprachen, welche wir sprechen UND er erzählte uns über das ONIONFESTIVAL!!! Uns blieb die Sprache weg...auf der Reise sollten wir jedoch noch sehen, dass enorm viele Burmesen alles über die Schweiz wissen. Wahrscheinlich saugen sie die Touristen einfach aus und speichern die Info, da sie sonst sehr abgeschnitten sind von der Welt.
Unterwegs fuhr er uns zur Busstation, wo wir Geld wechselten (bei lustigen Indern) und uns ein Ticket für den Nachtbus nach Bagan kauften. In der Zwischenzeit bis zur Abfahrt wollten wir noch etwas von Rangoon sehen.
In der Stadt wollte der Fahrer gleich noch Kaffeetrinken gehen mit uns. Wir lehnten jedoch ab und streiften mal durch die Stadt. Schon von Anfang an gefiel mir Burma sehr. Die Menschen waren so freundlich und auf eine echte Art herzlich. Wir liessen die Rucksäcke in einem Restaurant stehen (ja, das kann man in Asien problemlos machen) und gingen so sehr erleichtert durch die Strassen von Yangon (oder Rangoon oder Rangun...wie auch immer).
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Yvi und ich im Spiegel :-)
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Die burmesischen Mànnerröcke
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Ein paar Stunden vor der Abfahrt mussten wir uns auf der Busstation einfinden. Natürlich wurde erstmal gewartet. Einer der Inder plauderte mit uns und erzählte uns, dass er noch reisen wolle und deshalb nicht verheiratet sei. Und sowieso...Heiraten sei nichts für ihn. "Too much blablabla". Yvonne und ich mussten laut lachen ;-). Wir wurden dann zusammen mit etwa 100 Paketen in einen Bus gepfercht. Die Türen liessen sich nicht mehr schliessen, aber dies schien hier eh nebensächlich zu sein. Überhaupt würde man alle Autos, welche in Burma auf den Strassen fahren, oder sich sogar noch nobel "Taxi" nennen, bei uns nur noch auf dem Schrottplatz finden....
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Yvi wartet auf den Bus
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Paketbus und anderer Passagier
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BAGAN
Der öffentliche Nachtbus nach Bagan war ein ziemliches Abenteuer. Wir die einzigen Ausländer auf dem Bus. Die Sitze am Auseinanderfallen, Aircon eher für Werbezwecke, als wirklich vorhanden. Wir versuchten so gut es ging zu schlafen auf der ca.15h dauernden Fahrt von Rangun nach Bagan. Irgendwann kamen wir bei Pagoden an. Es war drei Uhr morgens und wir sollten um sechs in Bagan sein. Die Leute im Bus begannen auf uns einzureden. "Pagoda, Pagoda!!" und wollten, dass wir aussteigen. Wir dachten, dass sie doch selbst beten gehen können und wir noch ein wenig schlafen. Irgendwann fanden sie dann einen Burmesen, welcher Englisch sprach. Er sagte uns, dass wir in Bagan angekommen seien. 3 STUNDEN ZU FRÜH!!!
Ausser uns stieg natürlich niemand aus. So standen wir da mitten in der Nach an einer winzigen Busstation, eine einzige Lampe brannte, sonst das ganze Land dunkel...phu....schon etwas mulmig das Gefühl im halb wachen Bauch. Wir mussten erst einmal lachen, dass wir partout nicht aussteigen wollten ;-). Die armen, verzweifelten Burmesen, welche die Ausländer aus dem Bus prügeln mussten.
Lange waren wir jedoch nicht alleine. Der Fahrer eines sehr abenteuerlich aussehenden Pferdewagens wollte mit uns auf Hotelsuche gehen. Wir hatten ja wohl keine andere Wahl. Also luden wir die Rucksäcke in das seltsame Gefährt und kletterten auf die Matratze hinten auf dem Wagen. Oh je...das war Abenteuer pur! Er hielt an jedem Hotel an, weckte die halbe Belegschaft und versuchte, ein Zimmer für uns zu finden. Und dies alles mitten in der Nacht in einem Land, in welchem es weder Mobiltelefone noch Bankomaten gibt!
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Unser Pferdewagen....
Am folgenden Tag wurde uns erstmal bewusst, in welch besonderem Land wir doch gelandet waren. Es war, als hätte man uns ins Mittelalter zurück geschickt. Alles fuhr auf Pferdewagen, nirgends eine Telefonkabine, keine Banken, keine grossen Häuser, auf den Feldern Ochsen mit Karren, die Strassen höchst selten geteert. Die Freundlichkeit der Menschen nahm uns immer mehr in Bann.
Wir mieteten einen Pferdewagen, welcher uns durch die gewaltige Pagodenanlage der Königsstadt von Bagan fuhr. Es war sehr eindrücklich zu sehen, wie über eine solch grosse Fläche (36m2) verteilt überall diese Tempel standen. Jeder Tempel war unterschiedlich zum Vorhergehenden. Ich habe auch die Tempelanlage in Ankor Wat, Kambodscha besucht. Bagan faszinierte mich jedoch weit mehr. Ein Einwohner erzählte uns, dass vor etwa 20 Jahren die Einwohner aus Bagan vertrieben wurden, um die Tempel zu erhalten, restaurieren und den Touristen zugänglich zu machen!
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Auf dem Pferdewagen durch die Tempelanlage
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In einem Tempel wollte uns ein junger Burmese unbedingt Bilder verkaufen. Er ging mit uns durch den Tempel und plauderte mit uns. Er sagte, er werde seine Bilder nicht mehr als 60 Sekunden anpreisen, weil dann das Mind des Käufers eh wieder abschweife. Sehr weise. Er hatte den Eindruck, dass man in Europa KInder in einem Glas kaufen kann (Embryos) und es dann immer eine Überraschung ist, was man kriegt....wir haben selten so gelacht, wie mit ihm. Yvonne suchte sich dann -umgeben von einer ganzen Familie- ein Bild aus.
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Yvonne am Aussuchen
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Diese Frau hier hatte das Tierchen gezähmt. Es lief frei rum und kam immer, wenn sie pfiff :-) Sie führte uns durch einen weiteren Tempel und wollte uns Glocken verkaufen...
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Als es zu regnen begann, machten wir Halt in einem Tempel. Eine Burmesin sass dort und begann mit uns zu sprechen. Sie sagte, die Burmesen würden sich eine gelbe Paste aus Sandelholz ins Gesicht streichen, was als sehr schön gelte und ausserdem vor der Sonne schütze. Uns war auch schon aufgefallen, dass viele Burmesen diese gelbe Farbe im Gesicht trugen. Die Burmesin begann dann also, Yvonne zu verschönern. Wir hatten einen riesen Spass. Die Dame verstrich dann die Sandelholzpaste mit einer alten ZAHNBÜRSTE in unserem Gesicht...das war weniger angenehm....
Danach fand sie, dass wir wunderschön und mindestens 10 Jahre jünger aussähen. Ja, vielen Dank :-)
Und wirklich, die Leute starrten uns an, lachten uns an und machten uns irgendwelche Komplimente, die wir nicht verstanden. Die Veränderung war unglaublich!
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Verschönerungsprozedur im Regen
Am Abend, als wir von den Pagoden zurück kamen, entschieden wir uns, gleich in der Nacht nach Inle Lake weiter zu fahren. Wir buchten also ein Ticket bei einem äusserst freundlichen Verkäufer und Yvonne gab ihm die Adresse unseres Hotels an. Er sagte, dass wir vielleicht nicht zusammen sitzen können. Der Bus würde uns um drei Uhr in der Nacht am Hotel abholen.
Wir gönnten uns ein Abendessen und fragten uns, wie der nächste Nachtbus wohl aussehen würde. Nach dem Essen gingen wir zum Hotel. Die Strassen waren nicht beleuchtet und die Region kam uns so gar nicht bekannt vor. Also hier waren wir noch nie gewesen! Irgendwann rief uns ein Mann von einem Moped. Wir dachten, er sei betrunken und gingen weiter. Er schwafelte jedoch etwas von einem Bus....Oh, wir erkannten plötzlich den Ticketverkäufer von der Busstation wieder! Er war ganz aufgeregt. Er sei zu unserem "Hotel" gefahren, da er uns sagen wollte, dass wir im Bus zusammen sitzen konnten (wie süss!!!) und hat herausgefunden, dass wir gar nicht in dem Hotel wohnten. Aha, nun wurde uns auch klar, weshalb wir die Gegend nicht kannten. So peinlich!!! Er war nun in der ganzen Stadt herum gefahren, um uns zu suchen! Wahnsinn, oder?
Wir gingen dann zusammen zu dem Hotel und der Besitzer amüsierte sich köstlich. Wir beschrieben, wie unser Hotel ausgesehen hat und der liebe Mann telefonierte doch glatt in der Gegend rum!!! Telefone sind in Burma selten und sehr teuer!!!
Er fand das richtige Hotel. Wir gaben ihm ein grosses Trinkgeld und machten uns beschämt auf die Suche des richtigen Hotels....
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Unser Retter in Not, der Ticketverkäufer von Bagan
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INLE LAKE
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Der öffentliche Bus von Bagan nach Inle Lake kam 15min zu früh...wir waren uns schon gewohnt, dass in Burma immer alles zu früh war. So wartete der Bus um 2.45 am Morgen (!!) vor unserem Hotel! Wir waren total verschlafen und hatten gleich einen doppelten Schock, als wir den Bus sahen, in welchem wir 15 Stunden ausharren sollten. Also mal ohne viel Worte einfach zuerst die Bilder des Busses:
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Steuerrad mit selbstgebastelter Lenkung
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SITZE!!!! Autsch, das schmerzt schon beim Anschauen!
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Bus von aussen....
Mitten in der Nacht sammelte der Bus dann zuerst überall Leute ein, bis sogar die Notsitze im Flur belegt waren (jene Sitze, welche man noch ausklappt neben den regulären Reihen. Der Flur ist dann mit Menschen gefüllt.) Dem war jedoch noch nicht genug. Sobald der Bus voll war, wurden noch einige Personen und viel Gepäck auf das Dach geladen...So fuhren wir 15h im Schneckentempo durch das Land. Im Vergleich zu den Strassen in Burma sind unsere Waldwege Highways!!!...Wir machten uns einen Spass draus, nicht aus dem Fenster zu schauen. Vor uns stanken zwei Backpacker vor sich hin, neben Yvonne sass ein Mönch und berührte sie sogar an der Schulter! Wir waren regelrecht geschockt! In Thailand dürfen die Mönche nirgends neben Frauen sitzen. Weder im Flugzeug, noch in Bussen oder sonst wo.
Die Fahrt war eine harte Probe. Sämtliche Muskeln schmerzten, wir wussten nicht mehr, wie wir sitzen sollten und es zog. Ich wickelte mich à la Taliban in einen Schal und eine Jacke, ein anderer Mitfahrer setzte den Helm auf.
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Im Bus und um den Bus herum....

Endlich, endlich nach einer regelrechten Tortur kamen wir in Inle Lake an. Dort teilten wir ein überteuertes Taxi mit zwei nicht sehr gesprächigen Amis von der Bushaltestelle in den Ort. Gleich das erste Hotel war ein Erfolg! Wir wohnten im "Ankörli". Wir tauften unser Anwesen so, weil es aussah wie ein Gebäude aus der Tempelstadt Angkor Wat.
Wir gönnten uns eine Massage zur Entspannung. Eine sehr spezielle Sache. Die Massage befand sich in einem alten Kuhstall. Die Masseure waren ein Familienunternehmen in der siebten Generation tätig. Sehr speziell. Plötzlich begannen die beiden Masseure auf Yvi und mir herumzutrampeln und massierten sogar im Inneren der Ohren!!! Das Öl wurde erst am Schluss der Massage eingerieben und uns wurde geraten, uns heute nicht mehr zu duschen. Na ja, das fanden wir keine sooo gute Idee.
Wir schliefen lange und erholten uns von den Strapazen der Reise. Danach suchten wir einen Guide für die Tour auf dem See. Wir fanden einen tollen Führer, welcher sich unheimlich um uns kümmerte. Er erzählte uns viel über das Leben in Burma, wollte uns alles zeigen und meinte, er müsse üben. Er wolle im Tourismus tätig sein und habe noch nie eine solche Führung gemacht. Wir waren jedoch sehr erstaunt, als er uns fragte, ob wir Freunde on Facebook werden können....das hätten wir zuletzt erwartet!
Wir fuhren über den See und Min (so hiess der Führer) erklärte uns viel über das Leben der Menschen. Momentan können sie nicht fischen, weil der See zu unruhig sei. Wir fragten uns schon, weshalb wir fast die einzigen waren auf dem riesigen See. Wir schauten uns Tempel an, das riesige Buddha-Boot, welches momentan immer wieder verschoben wurde, um den Leuten Glück zu bringen. Dann besuchten wir einen Silberschmied, eine Weberei, eine Zigarrenfirma und zum Schluss (my favourite), ein Katzenhaus. Das Haus war sehr prunkvoll und schön und darin wohnten nur Katzen! Ein reicher Herr hatte das Haus gebaut und züchtete dort nun burmesische Katzen, welche je 4000-6000 Dollar kosteten. Wir konnten mit den Katzen spielen. Dies war jedoch ein wenig untertrieben. Sobald ich im Katzenraum war, hatte ich etwa 6 Katzen um mich, eine hüpfte auf meinen Rücken und eine direkt in meine Haare!!!! Die wollten auch nicht mehr weg...ich blieb eine ganze Weile während Yvi Kaffee schlürfte und die Landschaft bestaunte. Die Katzen hatten dann jeweils auch noch eine kleine Residenz ausserhalb des Hauses. Ein kleines tempelartiges Haus für jede Katze auf einer nahen Insel. Wahnsinn, echt!
Wir hatten Lunch in einem burmesischen Restaurant. Min sprang sogleich auf und sagte zu mir: "Sorry, I didn't want to sit in your view", als er bemerkte, dass er zwischen mir und dem See sass. Unglaublich, diese Menschen in Burma!!
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unterwegs auf dem See
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Das Buddha Boot in seiner vollen Pracht
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Im Tempel. Frauen sind nicht erwünscht "on stage".
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Seidenweberei
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Zigarrenfabrikation
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Yvi und ich
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DAS Katzenhaus :-)...also eher Katzenvilla...
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Die kleinen Häuser für die Katzen auf der Insel
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Ich im siebten Himmel
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Yvi und MIn am Kàfele
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Wir fuhren dann weiter zu einer grösseren Tempelanlage, welche im Moment restauriert wurde. Unterwegs zeigte Min uns ein burmesisches Openair. Es war wirklich wie bei uns! Alle sassen am Boden vor der Bühne, rundherum Stände und Süsswaren zu kaufen. Mit dem Unterschied, dass auf der Bühne Tanz und Komödie aufgeführt wurden. Wir waren ebenfalls eine ziemliche Attraktion, als wir an dem Openair auftauchten. Es handelte sich eher um ein Burmese-only Fest....
Wir stiegen dann die vielen Stufen zu den Pagoden hoch. Es war eine sehr schöne Anlage, total ruhig und Touristenfrei. Überhaupt begegneten wir sehr wenigen Touris in Burma, was wir natürlich genossen.
Dann ging's schon bald zurück über den See zum Dorf. Wir verabschiedeten Min und weil es eine solch geniale Tour war, versprachen wir ihm, dass wir am nächsten Tag nochmals mit ihm zu der Höhle der 7000 Buddhas fahren würden.
Wir gingen danach Kaffee trinken. Die Bedienung brachte uns plötzlich noch einen Kaffee. Als Yvi und ich uns ratlos anschauten, lachte sie und meinte: "Happy hour! Also for coffee!" Sowas! Ich liebe Burma!
Später am Abend besuchten wir eine Puppet show. Der Mann führte diese Show schon viele Jahre auf. Er hat zwei Vorstellungen am Abend im improvisierten Theater in seiner Garage. Total süss. Er sagte, der Rekord an Zuschauern diesen Monat sei 7 gewesen...Yvi und ich waren alleine. Er erzählte uns, dass er in Bagan gewohnt habe, aber von der Regierung vertrieben wurde, als diese die Pagoden in Bagan für die Touristen renovieren wollte. Viele tausend Menschen wurden einfach so vertrieben! Nun wohnt er in Inle Lake und fährt hin und wieder mit dem (Horror) Bus nach Bagan. Er sagte, dass er damals viel mehr Arbeit gehabt hätte, in Hotels auftreten konnte. Nun muss er schauen, wie er über die Runden kommt, aber er wolle das Puppenspielen nicht aufgeben, da es von Generation zu Generation weiter gegeben wurde. Es war ein toller Abend!
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Open air in Burma
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Tempelanlage
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Zurück im Dorf
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Im Puppet Theater

Pindaya Höhle mit 8093 Buddhas

Am folgenden Tag machten wir uns wieder in der Frühe mit Min auf den Weg zu den Höhlen der 8000 Buddhas. Die Strecke führte durch eine wunderschöne Landschaft, welche sehr derjenigen in der Toskana glich. Die Burmesen nannten diesen Landstrich "die Schweiz Burmas", was nicht so ganz der Wahrheit entspricht.
Die Strassen waren wieder in einem ziemlich abenteuerlichen Zustand, doch unser Fahrer schien ziemlich schlaglochsicher zu sein.
Am Eingang thronte eine Riesenspinne. Da Yvonne und ich beide ziemliche Arachnophobikerinnen sind, war es umso lustiger in fear-pose vor der Spinne ein Foto zu machen.
Min erzählte uns die Geschichte der Riesenspinne. Sieben im See badende Prinzessinnen seien in der Höhle von einer Riesenspinne gefangen gehalten und später von einem Prinzen befreit worden.
Wir bestaunten gemeinsam die Höhle und die Unmenge an goldenen, weissen und zum Teil auch schwarzen Buddhas. Es Funkelte und glitzerte in der Höhle trotz wenig Licht. Ein sehr eindrücklicher Ort. Min schenkte uns ein Goldplättchen, welches wir an der Statue am Eingang aufklebten. Dann ging es barfuss durch das kühle Nass der Höhlen. Wir waren die einzigen Touristen und es war absolut still dort.

Ebenfalls unterwegs besuchten wir ein Kloster und konnten sogar den jungen Mönchen beim Studieren zuschauen. Wobei ich einen erwischte, wie er einer Katze auf den Kopf schlug. Soviel zum Buddhismus...ich schaute ihn dann ein wenig böse an.

Auf dem Rückweg besuchten wir dann eine Familie, welche Papiere für Schirme herstellte und gleicht die Schirme mit sehr einfachen Werkzeugen und selbst erfundenen Maschinen herstellte. Ich kaufte einen Schirm, welcher jedoch so bestialisch stank, dass er immer noch in Quarantäne auf meinem Balkon steht.

Wir genossen nach der Rückfahrt ein total witziges Essen im einzigen indischen Restaurant des Ortes. Die Wirtin servierte uns das Nam (Fladenbrot) in einem Suppentopf und erzählte wirre Sachen über ihre Gewürze.
Danach genossen wir die letze Nacht im Ankörli. Wobei weder Yvonne und ich schlafen konnten. Am Morgen fanden wir heraus, dass wir beide das Gefühl hatten, dass wir nicht alleine waren in dem seltsamen alten Gebäude. Es war echt unheimlich und wir waren froh, dass wir nun das Hotel verliessen.
Bevor wir jedoch den Bus nach Rangun nahmen, mieteten wir noch Fahrräder, um dem Inle Lake entlang zu den heissen Quellen zu fahren. Die Räder waren in einem sehr altertümlichen Zustand, 2.5 Gänge, eine funktionierende Bremse und auffallendes Uraltdesign. Aber das spielte keine Rolle. Wir hatten enormen Fun über die holprigen mit Löchern übersäten Strassen zu hottern, um in einer Stunde durch eine wunderschöne Landschaft zu den Quellen zu fahren. Diese waren etwas enttäuschend und wir hätten sie beinahe verpasst. Aber der Weg zählt und die Fahrt war wirklich ein Erlebnis. Yvi hätte beinahe noch eine Schlange überfahren!
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Mönchskloster
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Die burmesische Schweiz
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Yvi und ich mit der Riesenspinne
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Die Pindaya Höhlen
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Schirmherstellung
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Uralter Buddha-Baum
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Yvonne mit dem tollen Mietrad
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unterwegs mit dem Bike
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Auf diese Weise müssen burmesische Frauen Steine transportieren und zerkleinern!!!
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Nach unserer Radtour sattelten wir den Rucksack und machten uns auf die Suche nach einem Taxi zur Bushaltestelle. Dies war nicht so einfach. Ein Pickup, bis über's Dach gefüllt mit Tomaten, wollte uns mitnehmen. Yvi war dies ein wenig zu abenteuerlich und sie bestand auf ein normales Taxi. Wir mussten dann ziemlich lange warten, bis sie genug Touristen gesammelt hatten.
Wir hatten Glück und erwischten einen für burmesische Verhältnisse bequemen Bus. Wir waren fast die einzigen Frauen an Bord. Bald schon schlossen wir Freundschaft mit unserem Nachbarn in der anderen Sitzreihe. Er fragte viel und übersetzte uns, wenn's um Pausen oder ähnliches ging. Irgendwann stieg ein Passagier mit drei Holzrugeli zu. Sonst hatte er kein Gepäck...was einem nicht alles so geschieht in dem Burma!
Unterwegs wurde unser Bus von der Polizei gefilzt. Sie durchsuchten Taschen, beleuchteten jeden Pass/ID sehr genau. Von Yvonne und mir und unseren hart erkämpften Reisedokumenten nahmen sie jedoch keine Notiz!! Wir waren sehr enttäuscht, zur Belustigung der Mitreisenden :-).
Wir hielten hin und wieder bei Hütten, welche Essen anboten. An einer "Raststätte" wollten Yvi und ich Mandarinen kaufen. Die Händlerin bot uns zwei Mandarinen zu horrenden Preisen an, wir lehnten ab. Eine arme burmesische Familie hinter und bekam dies mit und SCHENKTE uns reichen Ausländern vier Mandarinen!!! Die Menschen in Burma sind einfach unglaublich!
Nach einer weiteren Nacht mit wenig Schlaf in einem lokalen Überlandbus (diesmal durften wir noch die ganze Nacht irgendwelche burmesischen Filme über von Geister besessene Mofas schauen) kamen wir in aller Frühe in Rangun an. Unser Sitznachbar wollte unbedingt für uns ein gutes Taxi finden. Er verhandelte und kam dann auch persönlich mit, damit wir ja eine gute Unterkunft kriegten. So fuhr er zwei (!!) Stunden mit uns durch die Gegend. Er hätte schon lange zu Hause sein und schlafen können, aber nein....er bestand darauf, uns sicher zu einem Hotel zu bringen. Danach wollte er den öffentlichen Bus nehmen, für die Heimfahrt. Wir glaubten dies kaum! Unglaublich!!! Wir bestanden dann jedoch darauf, ihm wenigstens das Taxi bezahlen zu dürfen.
Den letzten Tag in Burma verbrachten wir mit dem Besuch der riesigen Shwedagon Pagoda in Rangun. Wir waren sehr beeindruckt von dem wunderschönen Bau. Überall glänzte goldene Stupas und Figuren, einfach atemberaubend! Es war ein sehr schöner Abschluss unserer lustigen und abenteuerlichen Reise in ein Land, welches ausserhalb unserer Zeitrechnung stehen geblieben ist.
Das Taxi, welches wir am Vorabend auf der Strasse bestellt hatten, holte uns früh morgens ab. Natürlich waren sie wieder eine Viertelstunde zu früh da und putzten schon eifrig die Rückspiegel Im Innern war nicht mehr viel vom Auto zu sehen. Die Verschalung war verschwunden, die Sitze teilweise auch. Aber egal, Hauptsache, es fuhr noch :-)

Schweren Herzens machten wir uns wieder auf den Weg in die Zivilisation. Ich bin mir sicher, dass ich nochmals länger nach Burma zurückkehren werde.

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KURIOSITÄTEN
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Telefonkabine auf Burmesisch
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Hupen verboten...es war jedoch so laut, dass man eine Hupe eh nicht gehört hätte :-)
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Geniale Vorrichtung, um Post in den obersten Stock zu befördern :-)
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Posted by puzzli2 21:40 Comments (0)

FLUT in Thailand

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Bangkok vom Flugzeug aus. Es gleicht einer Sumpflandschaft...

Der Himmel ist blau, die Temperatur um die 30°. Dennoch breitet sich das Wasser aus. Langsam, gleichmässig, schleichend aber stetig. Verwandelt eine Grossstadt in eine Oase der Ruhe.

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the beauty of a flood

In diesem Jahr fiel die Regenzeit in Thailand besonders heftig aus. Es gab richtige Regentage (grau und verhangen den ganzen Tag über), wie man sie von der Schweiz kennt. Dies ist sonst nicht üblich hier. Normalerweise regnet es maximal 1h pro Tag und danach ist es wieder schön sonnig und warm. Die anhaltenden Regenfälle führten dazu, dass sich die Stauseen füllten, Dämme brachen und die gesamte Wassermasse in Richtung Meer durch Bangkok fliessen musste. Unterwegs wurde ca. 1/3 des Landes überflutet und die Wassermassen rollten auf Bangkok zu. Die Informationen waren sehr sehr ungenau und verwirrend. Jeden Tag hiess es, dass die grosse Überschwemmung nun komme. Es wurde Entwarnung gegeben, dann wieder gewarnt usw. Die Unsicherheit war gross und die Regale mit Trinkwasser und Esswaren zunehmend leer. Die Leute hamsterten, besprachen mögliche Auswirkungen der Flut und stellten mal vorsichtshalber ihr Auto in eine Parkgarage mit min. 2 Stockwerken oder parkten gleich auf einem "overfly" (einer Überführungsstrasse/Hochstrasse) in der Stadt. So waren diese Hochstrassen bald nur noch einspurig befahrbar, weil sie als Parkplätze dienen mussten. Daran störte sich weiter niemand. Man stelle sich dieses Szenario mal in der CH vor! :-)
Nach den Ferien blieb die Schule für eine, dann für zwei Wochen geschlossen, wie alle 400 Schulen in Bangkok. Weiter wurden einige Tage als offizielle Holidays erklärt, damit die Menschen sich auf die Flut vorbereiten konnten. Es herrschte eine seltsame Stimmung. Einige versuchten dem Alltag nachzugehen, andere wussten nicht so recht und die dritten ergriffen die Flucht.
Ich kam gerade aus Burma zurück, als Bangkok wirklich gefährdet war. Unwissend, wie die Situation wirklich war, versuchte ich an News zu kommen, was sich als äusserst schwierig gestaltete. Niemand wusste so recht was los war und die Medien informierten sehr widersprüchlich. So kaufte ich auch schön brav mal viel Trinkwasser ein (in einem Aussenbezirk, da das Trinkwasser in der Stadt schon lange ausverkauft war. ). Die Stadt wurde immer menschenleerer. Auf der Sukhumvit (der grössten Strasse in der Stadt) war freie Bahn, obwohl man da normalerweise IMMER im Stau steht.
An Stelle von sinnlosem Nichtstun und auf die Flut warten, entschieden Yvonne und ich uns, dem Roten Kreuz in den Flutgebieten zu helfen. Wir informierten uns, was man tun konnte. Dies war auch nicht ganz einfach, da alles in Thai geschrieben war. Nur das Rote Kreuz "inserierte" in Englisch.
An einem Morgen fanden wir uns also früh um acht Uhr beim Rotkreuz Center ein. Wir mussten uns als erstes registrieren lassen und kriegten einen Badge mit Nummer und unserem Namen drauf. Wir waren die einzigen Ausländer, welche helfen wollten an diesem Tag. So standen wir ein wenig hilflos rum, da uns niemand Anweisungen gab. Schlussendlich begaben wir uns zu den Lebensmitteltrucks und entschieden uns, mit diesen Trucks in die Flutgebiete zu fahren, um Essen zu verteilen. Es war gar nicht sooo einfach auf diese Monster von Lastwagen zu klettern! Sie waren gefüllt mit Lebensmittelbags, Crackers, Milchdrinks (in der Hitze...) und Kartontoiletten. Wir setzten uns mal bequem in dieses Durcheinander von Hilfsgütern hoch oben auf dem Truck. (Die SUVA hätte ihre reinste Freude daran gehabt). Die Sonne brannte bereits ziemlich stark, als wir endlich los fuhren. Der Weg führte uns über die beinahe autofreie Autobahn auf die andere Seite des Flusses. Überall hupten und winkten uns die Leute und hatten eine Riesen Freude daran, dass Ausländer sich in die Flutgebiete wagten. Sie hielten uns "thumbs up" oder "victory" Zeichen entgegen oder machten einen Wai, riefen "oh Farang! Khon dee" (oh, Ausländer, guter Mensch). Das war echt rührend! Wir hingegen fragten uns allmählich, ob es die richtige Entscheidung war, da dieses Unterfangen sicher nicht wirklich ungefährlich war. Aber es war nun eh zu spät!
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Die bereitgestellten Hilfsgüter im Rotkreuz Centrum
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Wir klettern auf die Lastwagen
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Macht es euch bequem in all den Tüten!
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...unterwegs. Im Hintergrund verschwindet das Finanzdistrikt von Bangkok langsam

Schon bald nach dem Überqueren des Chao Phrayas wurde uns das Ausmass der Fluten bewusst. Überall standen die Strassen unter Wasser. Wir überquerten die letzte trockene Strasse und fuhren dann über eine Stunde durch etwa 1.2m tiefes Wasser! Überall Menschen auf Flossen, in Booten oder zu Fuss unterwegs. HIn und wieder schwamm uns ein verzweifeltes Taxi entgegen, oder trieben herrenlose Autos im Wasser. Auf den wenigen trockenen Flecken sammelten sich Menschen und Tiere an. Einige versuchten auch das Geschäft ihres Lebens zu machen und montierten handgeschriebene Preisschilder an Gummiboote. 7500 Baht (212 sfr) wollte ein Verkäufer für EIN solches Boot haben!
Auch hier winkten uns die Leute, waren fröhlich und lachten!!!! Unglaublich sowas!
Zuerst luden wir 100 Bags an einer provisorischen Rotkreuzsammelstelle ab. Von dort wurden diese Hilfsmittel an Menschen verteilt, welche mit ihren Booten oder zu Fuss aus den umliegenden Gebieten kamen.
Viele Menschen fragten uns, ob sie mit uns nach Bangkok zurückkommen durften. Dies war jedoch noch nicht möglich, da wir zuerst alle Lebensmittel abladen mussten. Wir fuhren weiter. Endlos durch das hohe Wasser. Überall trieben uns Kleider, Möbelstücke, Schuhe oder sonstige Dinge entgegen. Mal war das Wasser stehend, manchmal hatten sich Strassen jedoch auch in treibende Gewässer verwandelt. Die Sonne brannte unaufhörlich und machte uns sehr zu schaffen.
Endlich hatten wir unser zweites Ziel erreicht und verteilten einen Teil der Bags in einer kleinen Siedlung. Wir fuhren von Haus zu Haus und verteilen eine Plastiktüte und einen Sack Reis pro Haushalt. Die Menschen öffneten vorsichtig die Türen und kamen durch das Wasser aus den Häusern, in welchen das Basement schon lange unter Wasser stand. Zum Teil wohnten 12 Personen in einem Haus, harrten seit Wochen hier aus! Es sei seit einer Woche die erste Hilfslieferung gewesen, sagte eine Frau. Und dennoch, überall Lachen, Winken, unglaubliche Dankbarkeit. Wir wurden gefilmt und fotografiert und ein Mädchen hielt sogar ihren I-Pad aus dem Fenster im zweiten Stocke eines Hauses.
Bei einem Haus sprang ein Hund ins Wasser und schwamm seinem Herrchen nach, als dieser Mann durch das hüfttiefe Wasser zu unserem Laster kam, um die Hilfsmittel zu empfangen. Danach schwamm der Hund brav wieder dem Mann nach zurück zum Haus. Das nenne ich einen treuen Hund!
Als alle Leute mit Essen versorgt waren, verteilten wir die restlichen Pakete auf der Hauptstrasse dieses Ortes. Menschen versuchten durchs Wasser zu eilen, kamen in Booten oder selbstgebastelten Flossen. Einer hatte seine Badewanne auf zwei grossen Bambusstämmen montiert und paddelte so durch die Gegend.
Aber ALLE standen geduldig an unserem Truck an. Keiner drängelte, keiner Hamsterte und es herrschte eine fröhliche Stimmung. Ich habe den ganzen Tag über keinen einzigen verzweifelten Menschen gesehen, obwohl sie alles verloren, was sie besassen! Zum Teil hielten sie ihr Haustier auf dem einen Arm und eine Tasche mit den wichtigsten Dingen auf dem anderen Arm und wateten so ins Ungewisse. Alle bedanken sich zuerst mit dem Wai (Verneigung) bei uns, bevor sie die Lebensmittel entgegen nahmen. Man stelle sich dies mal in der Schweiz vor! Da würden einem wohl die Hilfsgüter aus der Hand gerissen in einer solchen Notsituation!
Einige retteten sich auf unseren Truck und fuhren mit uns zum Big C (nächsten Lebensmittelmarkt). Dieser war 14km entfernt. Viele Menschen legten diese Strecke im hüfttiefen Wasser watend in einem Tag zurück, nur um ein paar Lebensmittel zu kaufen. Danach ging's die 14km zurück durch die Überschwemmung. Die Mitreisenden erzählten uns, dass dies für viele Familien einen Tagesausflug bedeutete. Dennoch waren sie nicht sicher, ob es überhaupt noch etwas zu kaufen gebe im Big C!!!
So tuckerten wir gaaanz ganz langsam in Richtung Bangkok zurück. Wir waren total müde, hungrig (ausser ein paar Crackers hatten wir nix im Magen), aber wirklich glücklich, dass wir wenigstens ein klein wenig helfen konnten. Das Wasser war merklich gestiegen seit dem Morgen. Es dauerte auch länger, bis wir sicher wieder beim Rotkreuz Centrum ankamen.
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Unser leerer Lastwagen.
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Yvonne und ich total stinkig und müde, aber glücklich, dass wir wenigstens ein paar Menschen helfen konnten

Die Erlebnisse dieses Tages machten mir etwas zu schaffen. Ich war den ganzen Abend über und auch noch am nächsten Tag total aufgewühlt. Yvonne und ich beschlossen, sogleich einen Flug in den Süden zu buchen. Die Situation erschien uns zu gefährlich, auch wenn auf "unserer" Seite des Flusses die Stadt noch ziemlich trocken war.
Zwei Tage darauf flogen wir nach Krabi. Ich verpackte mein Motorrad in Plastiksäcken und hoffte, dass dies wenigstens ein wenig helfen würde, falls das Wasser die Tiefgarage überschwemmen sollte.
Auf dem Flughafen trafen wir Kollegen, welche uns mit dem Satz: "Where are you escaping to?" begrüssten.

In den Zwangsferien auf Krabi gesellten sich noch ein paar andere von unserer- und der Amischule zu uns. Es war seltsam auf einer solch wunderschönen Insel zu sein und es nicht wirklich geniessen zu können!
Auch riefen mich zwei Journalisten aus der Schweiz von der Tagesschau und der 20Minuten an, um ein Interview zu führen. (die Artikel sind unten angefügt)
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Auf dem Weg nach Ko Lanta
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unser "Böngi"
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gestrandete Lehrerkollegen
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KO LANTA (Krabi)
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Krabi, auf dem Weg zur Railey-Beach
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Wir hoffen, dass die Schule bald wieder beginnt und wir in die Heimat zurück kehren dürfen!

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2011/10/28/Vermischtes/Schweizerin-in-Bangkok-Informationslage-ist-miserabel

http://www.20min.ch/news/ausland/story/-Die-Katastrophe-ist-noch-lange-nicht-vorbei--17780059

DER WAHNSINN GEHT WEITER!

Wir waren noch im sicheren Krabi, als uns die Mail der Schulleitung erreichte, dass die Schule am folgenden Montag, 7.November, geöffnet wird! Trotz Flut und der Tatsache, dass die Regierung den Schulen Bangkoks vorgeschrieben hat, bis zum 21. November geschlossen zu bleiben. Wir wurden also aus sicheren Gebieten (jemand flog sogar nach Hause nach Deutschland) wieder ins Flutgebiet beordert! Ich konnte es nicht fassen!
Die Unsicherheit war gross und niemand aus meinem Freundeskreis verstand diese erzwungene Schulöffnung. (Falls jemand der DSSB-Gemeinde im Internet schnüffelnd diese Zeilen lesen sollte, möchte ich festhalten, dass es sich hierbei um meine persönliche Meinung handelt, da ich nicht hinter dem Entscheid der Schulleitung stehen konnte).
Ohne eine weitere Info zu erhalten, erfuhren wir gleichzeitig mit den Schülern, dass die Lage "stabil" sei, es kein Wasser an/oder um die Schule herum gebe und dass wir, falls ein Notfall eintreten sollte, die Schule nach Pattaya verlegen werden! Wir waren ziemlich sprachlos über diese Kommunikationsweise. Am selben Nachmittag unternahm ich eine Tour ums Schulgelände herum und hielt das langsame Ansteigen des Wassers rund um die Schule mit der Kamera fest.
Ich möchte nun nicht weiter in die Einzelheiten gehen. Tatsache ist, dass die Schule- trotz Hochwasser auf den Zufahrtsstrassen und in der Region der Schule- geöffnet blieb, sogar Samstage zum Nacharbeiten der verpassten Zeit verwendet wurden. Wir waren alle sehr müde und angespannt. Die Situation zehrte an den Nerven!
Wie die Situation nun weiter aussieht, weiss ich nicht. Vorläufig ist geplant, die Schule geöffnet zu lassen und Schüler und Lehrer durch das Wasser zur Schule kommen zu lassen. Das Trinkwasser in meiner Region ist immer noch ausverkauft, auch Lebensmittelregale sind zum Teil leer. Das tägliche Leben ist schwieriger geworden.
Ich bewundere jedoch an den Thais, dass sie in jeder Situation einen Sinn für das Praktische behalten. Sie planen selten im Voraus, aber wenn ein Notfall eintritt, sind sie sehr praktisch veranlagt. Und zwar sofort! Wie aus dem Nichts schossen nun an den Strassenrändern Verkaufsstände für Boote, Schwimmhilfen, Gummistiefel, Wasserpumpen, Regenhosen, Sandsäcke, Trinkwasser oder Backsteine...Alles, was das Herz begehrt in einer Flut lässt sich nun auf der Strasse kaufen!
Falls ich mal einen Weltuntergang erleben sollte, wäre ich gerne in Thailand.....

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Die Strasse vor unserer Schule! Die Schulbusse kämpfen sich durch das Wasser. Mit meinem Moped fahre ich da nicht mehr durch!
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Dies ist die Wohnsiedlung, welche direkt an die Schule grenzt. Der Name der Siedlung ist "Perfect place" und so wird sie auch behandelt. Das Wasser wird fleissig abgepumpt, um diese Siedlung trocken zu halten. Direkt in die Khlongs (Kanäle) hinter den Mauern, wo arme Menschen in Hütten leben...

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Diese Aufnahmen habe ich auf meinem täglichen Schulweg gemacht.
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Wasser wird von einer Strasse weggepumpt. Direkt neben eine andere Strasse...es ist also eine Frage der Zeit. Aber Hauptsache, das Wasser ist erstmal weg.
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fahrende Toilette
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Gummiboote und ähnliche Schwimmhilfen am Strassenrand
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bunte Gummistiefel
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Backsteine, um Mauern vor das Haus zu bauen
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meine persönliche Lieblingslösung...

KURIOSITÄTEN
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Golfwagen in unserer Parkgarage...
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Mein Motorrad. Verpackt moi-mème....
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Natur-Rad
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Tanken "Insel-style"
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Innovative Thais...ein Fress-Boot, weil man am Strand nix verkaufen darf...

Posted by puzzli2 02:37 Comments (0)

Summer in Europe

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MATURABALL

Auch in diesem Jahr fand am Schluss des Schuljahres der legendäre Maturaball statt. Im Sheraton Hotel wurde zur noblen Feier geladen. Wieder verbrachten wir in der Vorbereitung Stunden beim Frisör :-). Die Schule traf sich dann nobel gestylt und herausgeputzt zu Abendessen und Tanz. Mir gefiel die Feier vom letzten Jahr jedoch wesentlich besser, weshalb wir dann schlussendlich auch früh nach hause gingen.

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Das Werbeplakat für den Ball
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zurück vom Frisör :-)
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mit der Robe
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Kerstin und ich beim Fotoshooting
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der Eingang mit Eisskulptur in Form eines Flugzeugs
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Kerstin und Mirko
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unsere lustige Truppe: Jome und Yvonne, Karin und Christophe und ich
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Die Maturanden und ein paar Unterhaltungsspiele
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die Abschlussklasse 12

MEDITATION
Bevor ich meine Reise in die Heimat antrat diesen Sommer, verbrachte ich fünf Tage im Norden Thailands in einem Meditationszentrum. Ein deutscher Mönch gründete dort im Wald sein Retreat Center. Ich buchte die Waldhütte und das Ganze erinnerte mich sehr an meine Zeit im Dschungel Brasiliens. Die Unterkunft war beinahe die selbe und nachts hörte ich ähnliche Waldgeräusche. Es war einfach wunderbar! Natürlich ist der brasilianische Regenwald nochmals etwas intensiver in Geräuschen und Abenteuern, als die "friedlichen" Wälder hier in Thailand :-)
Ich genoss die Tage sehr, bekam Einblicke in andere Meditaionstechniken und führte gute Gespräche mit anderen Leuten, welche alle extra aus Europa angereist, dort ihre Ferien verbrachten. Es war erstaunlich, wieviele Leute mit Burnouts und sonstigen gravierenden Problemen den Weg in die Auszeit in Thailand gesucht haben. Da kam ich mir grad ein wenig seltsam vor...so unbelastet und innerlich ruhig, wie ich dort ankam.
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Flug nach Norden
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Meine Unterkunft mitten im Wald
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Blick von innen nach aussen :-)
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Im Innern der Hütte
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Im Garten des Meditationszentrums
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Mekong river
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Master Han Shan mit anderen Meditationsteilnehmern
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Wir besuchten diese Schule, um den KIndern Stifte und Zahnbürsten zu bringen.
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Kids der Schule
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Diese Maschine brachte mich zurück in die Zivilisation nach Bangkok

Bangkok Photoworkshop mit Gavin Gogh

Bevor meine beiden Freunde Melanie und Dunkan nach Australien zurück gezogen sind, leisteten wir uns einen Photoworkshop mit dem Lonely Planet Fotografen Gavin Gogh, welcher hier in Bangkok lebt. Wir gingen zusammen nach Chinatown und Gavin teilte seine Kameratricks mit uns und liess uns Aufgaben lösen. Der Tag war super interessant und lustig. Es machte unheimlich Spass, sich einen intensiven Tag lang mit Gleichgesinnten der Fotografie zu widmen. Gavin lud mich anschliessend ein, dem Bangkok Photoclub beizutreten. Dabei handelt es sich um ein Club von Fotografen, welche hier in Bangkok wohnen und sich einmal im Monat treffen, um ihre Bilder zu einem bestimmten Thema zu besprechen. Ich freue mich schon sehr auf diese Treffen!

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Gavin, Mel & Duncan
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AT WORK :-)
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BACK TO SWITZERLAND

Noch nie habe ich mich so auf die Schweiz gefreut wie diesen Sommer! Ich wusste, dass es ein kurzes Wiedersehen sein würde, da mein Hauptplan war, mit den Radlerjungs durch Deutschland und Polen zu radeln. Von daher musste die Zeit in der Schweiz etwas gekürzt werden :-(
Nichts desto trotz waren diese 5 Wochen in Europa die schönsten Ferien seit langer Zeit!
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Gleich nach der Ankunft meldete Daniel sich bei mir. Kaum zu Hause und schon ein sponti Kaffeekränzchen in Winterthur. So schön!!!
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Mit Chris an der Ausstellung der Kunsti Luzern
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Chris mit seinem TOLLEN Kunstwerk
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Bei Chris und Michelle. Endlich wieder einmal Gritibänze backen und Cappuccino schlürfen. Ich hab's soooo vermisst!
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meine Family
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ENDLICH wieder joggen! Dieses Hobby vermisse ich in Bangkok am meisten!
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Iris :-)
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Yvonne arbeitet mit mir in Bangkok. Wir trafen uns (zusammen mit ihrem Ehemann Jome und seinem Freund) in Basel. War schon komisch so ein Stück Bangkok in der Schweiz zu treffen :-)
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Mit Tobi in Konstanz
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mit Lukas in Basel
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mit Evelyna in Weil
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bei Carmen zum Znacht. Paolo faltet die kleinsten Schiffchen ever! Sooo toll!!!

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die Legende Franky...er trägt sogar in Thomas' Wohnung einen Helm :-)
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Anita am Flughafen....:-(
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Already time to say good bye again!!!!

KURIOSITÄTEN
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ich beginne dann mal bei den "Festbänken" :-)
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2 Jahre Thailand!

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Die Zeit fliegt!
Nun bin ich schon zwei Jahre in Thailand! Wahnsinn! Ich hätte mir nie vorstellen können, dass das alles so schnell geht! Heute haben wir wieder viele Lehrer und Kollegen verabschiedet. Das ist schon sehr speziell am Leben im Ausland. Jeden Sommer muss man von sooo vielen Freunden Abschied nehmen. Es ist echt nicht einfach, international tätig zu sein! Keine Konstanz und keine Ruhe....

Aber blicken wir zurück....

Im Februar dieses Jahres habe ich mein geliebtes Häuschen im Mooban Sammakorn aufgegeben und bin in eine Wohnung in der Stadt gezogen. Es ist mir nicht leicht gefallen, das kleine Dorf mit den Seen guten Restaurants und ganz ganz vielen Grünflächen zu verlassen. Ich habe jedoch etwa 100 Wohnungen besichtigt, bis ich DIE Bleibe gefunden habe. Es hat alles von Anfang an gestimmt.
Das Umziehen ist in Thailand auch sehr problemlos. Man gibt der Umzugsfirma (welche gleich mit 12 Mann anrückt) am Morgen den Schlüssel, die verpacken alles sorgfältigst in Decken, Kisten oder Klarsichtfolie und am Abend empfängt man den Schlüssel wieder am neuen Ort. Nur mit dem Einräumen hat's nicht so geklappt. Um fünf waren die Herren müde und haben anschliessend einfach alle Kisten irgendwo ausgekippt (sie mussten die Schachteln ja wieder mitnehmen). Alles lag meterhoch irgendwo in der Wohnung verteilt herum. Als ich das Bügeleisen im Küchenschrank gefunden habe, musste ich erstmal einen Beruhigungskaffee trinken gehen im Restaurant across the street.

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eingepackt und aufgeladen! Mein Gott, hab ich viele Dinge!!!!
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oh Schreck! Ausgekippt!!!
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und so sieht's ein paar Tage später aus :-)
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beide Balkone und die Aussicht auf den Pool
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"meine" Strasse! Schön grün und ruhig! Fühl mich total wohl!
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ich wohne im hinteren Haus links (kleines Haus, nicht Hochhaus)

Ebenfalls im Februar hat meine Freundin Jillian geheiratet auf unserer "Stamminsel" Ko Samet. Wir sind alle zusammen ein Weekend auf die Insel gefahren. Es war eine total schöne Zeremonie am Strand. Eine Lehrerin der Amischule hat die beiden getraut und da sie von Neu Seeland kommt, hat sie Bräuche der Eingeborenen in die Zeremonie eingebracht. So mussten beide eine Flasche mit Sand füllen oder sie kriegten einen grünen Stein als Glücksbringer, den sie im Meer rein waschen mussten. Es war echt total schön!
Alles begann jedoch mit einer lustigen Bachelorette-Party in Bangkok. Alle Frauen unseres Freundeskreises trafen sich zuerst bei Colleen zu Hause. Dort spielten wir einige lustigen Spiele und begaben uns dann auf eine Dinnercruise auf dem Chao Phraya River downtown. Danach gings ins Rotlichtviertel der Stadt. Oder sagen wir, in EIN Rotlichtviertel der Stadt.
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Bei Colleen in der Wohnung! Frauenpower pur :-)
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Die Braut..in der BTS
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Am Fluss vor der Dinnercruise
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auf dem Schiff
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Donna und ich
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Jillian wird geschmückt und muss nun im Rotlichtviertel so einige Aufgaben lösen :-)
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Hochzeit auf Samet

Ich war Hoffotografin an der Hochzeit, hier ein paar Fotos dieses wunderbaren Tages!
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Stacey, Erin, Tomy und ich teilten uns ein Hotelzimmer. Das war vielleicht ne "Krezubiiigete" :-) Aber es war sehr witzig!
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Der Strand vor der Zeremonie
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Die Ringträger und Blumenkinder
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Bräutigam und Trauzeuge
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Jillian und das Blumenmädchen
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Donna führt durch die Trauung. Neben Jillian ihre Trauzeugin, welche extra aus den Staaten eingeflogen ist!
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Blick vom Meer aus
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Mit dem "Songthau" gehts zum Fotoshooting auf die Klippe.
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Jillian kauft erstmal Bier vom Motorrad-Restaurant
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Gruppenfoto einiger ausgewählter Gäste :-)
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DAS Gruppenfoto der besonderen Art. Haaahahaah
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Wunderschöne Tradition, die Wunschlaternen
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Dolphin Bay

An einem verlängerten Weekend nahmen wir den Bus von Bangkok in Richtung Süden. Unser Ziel war die Dolphin Bay. Ein schöner Strand, vollkommen ohne Tourismus. Man kann Kanus mieten und zu den Inseln paddeln, welche vor der Küste liegen. Diese sind mit ziemlich angriffslustigen Affen besiedelt. Weiter haben wir Mopeds gemietet und die schöne Umgebung erkundet. Auch ein toller Ausflug war die Wanderung zu einer riesigen Höhle in welcher viele kleine Tempel gebaut wurden. Am Fusse dieser Anlage befand sich ein Nadelwald direkt am Meer. Das ist schon sehr speziell. Wir nahmen uns vor, dass wir im nächsten Schuljahr oft an die Bay zurückkehren werden, da man sooo viele Outdoorsportarten dort betreiben kann.
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Jillian, Lys und die Kayaks
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Die Affen vertrieben uns und nahmen die Boote inklusive Schwimmwesten auseinander!
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Zwischenhalt an einem wunderschönen (und schweineteuren) Hotel am Meer
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auch Regen hat seinen Reiz
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Wanderung zu den Höhlen
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Ben (Jillians Ehemann) der Notfallmechaniker :-)
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Töfflimiete und Erkundungstour in der Gegend. Sanuk maaaak!
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Der beste Helm aller Zeiten!
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Bike Hash in Kanchanaburi
Jedes letzte Wochenende im Monat findet ein Bike Hash statt. Diese werden organisiert von Engländern. Man wird von einem Bus abgeholt, kann entweder das Bike mitbringen, oder eins vor Ort mieten und wird dann an den Hash-Ort gefahren. Hotel und Routen werden organisiert. Es nehmen jeweils bis zu 80 Leute teil. Total witzig und gemütlich, da auch Familien mit ihren Rädern unterwegs sind. Wir sind zu siebt gefahren, da dies so quasi unser Abschiedswochenende war. 12 meiner Freunde verlassen Bangkok diesen Sommer. Dies ist ziemlich traurig und halt auch wieder sehr schwierig für mich. Aber mit dieser Tatsache muss man einfach leben, wenn man im Ausland tätig ist.
Wir wurden nach Kanchanaburi gebracht. Dort unternahmen wir am Samstag eine Bike-Tour, welche wirklich über Stock und Stein und durch dichten Wald führte. Es war echt hart, aber umkehren ging nicht, also bissen wir uns durch!!! Am folgenden Tag verzichteten wir jedoch auf die Tour und verkrochen uns den ganzen Tag im Bett, um zu lesen :-) Muskelkater inklusive!
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unser Van wird gepackt in Bangkok
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Emily und so einige Wässerchen :-)
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Bikeverleih
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Das Hotel ist eigentlich ein Golfhotel. Oh Graus!
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Frauen Power
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Vor dem Start
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Verpflegung unterwegs
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nur wirklicher Schlamm macht richtig Spass!!!
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Mein armes Bike!!!
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no comment
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geschafft!!!!
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die Hash-Truppe
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v.l. Allie, ich, Stacey am Faulenzen :-)
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zurück ins geliebte Bangkok:
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Poltern Nr.2

Auch meine Arbeitskollegin Karin heiratete ganz unverhofft kurz vor dem Ende des Schuljahres. Selbstverständlich mussten wir auch da poltern. Wir versammelten uns in kleiner Runde bei mir zu Hause und stellten der guten Karin ein paar Aufgaben. Danach gingen wir essen und zum krönenden Abschluss in eine Ladyboy-Show. Dies war wirklich interessant, da man beim besten Willen nicht erkennen kann, dass all die wunderschönen Frauen eigentlich ja mal Männer waren!
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die Polterinnen in meiner Stube
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zum Schluss musste sie dann in "meinem" Pool schwimmen
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Karin and the ladyboys

Schülerarbeiten aus meinem Unterricht
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Hier mussten sie im Fach Deutsch ein Buch lesen und bei mir eine Schachtel dazu gestalten
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Abschlussessen der Lehrerschaft auf dem Boot
Zum Abschied des Schulleiters, welcher nach 5 Jahren Schweizer Schule in die Schweiz zurückkehrt, organisierte ich ein "Wer wird Millionär" für ihn. Zwei Lehrer verkleideten sich als Assistentinnen und ich spielte Günther Jauch. Es war total witzig. Wir stellten Fragen zum Schulleben und zu Thailand. Die letzte Frage war dann in Thai und auch in Thaibuchstaben geschrieben. Beinahe unlösbar. Wir nahmen es jedoch nicht sooo eng mit den Antworten und liessen ihn die 1 Million Baht gewinnen :-)
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Nach dem Essen gingen Theres, Pascal, Yvonne, Karin, Christophe und ich noch ins Hilten und gönnten uns in der Skybar hoch über Bangkok einen Abschiedsdrink.
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Pascal spielt "I-Pad" mit der Schwimmweste...
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BKK at night

Besuch von Carlos

Ein Kollege von mir, welchen ich in Basel vor etwa 6 Jahren kennen lernte und welchen ich schon an vielen Orten der Welt getroffen habe, entschloss sich kurzfristig, mich zu besuchen. Er buchte am Dienstag und war am Donnerstag für drei Wochen in Thailand! Und ich dachte immer, ich sei spontan!
Das Wiedersehen nach 1.5 Jahren war riesig. Er fand es witzig, gleich auf meinem Moped durch die Strassen Bangkoks chauffiert zu werden. Wir unternahmen dann so einiges zusammen, bis er einige Tage später nach Kambodscha aufbrach.
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hahahahaaaaa...immer für einen Spass zu haben!

Streetfood
Am liebsten esse ich auf der Strasse. In der Nähe meiner Wohnung befindet sich ein solcher Strassenfood-Markt. Dort esse ich beinahe jeden Abend meine Nudelsuppe, Frühlingsrollen oder Stickyrice mit Mango. It's the best!!!!
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ABSCHIED
Dieses Jahr verlassen mich 12 Freunde! Wir feierten etwa eine Woche lang Abschied. Traurig traurig....
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Tomy planking in a bar
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von all diesen Freundinnen (aus Amerika, Canada und Australien) werden nächstes Jahr nur noch drei hier sein!
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auch die liebe Kerstin geht! Wir haben sooo viel zusammen erlebt! Waren in Peking, Nepal, auf Inseln und wandern im Norden....aber ich werde sie diesen Sommer in Berlin besuchen.

KURIOSITÄTEN
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2 Anzüg...für wieviel Güld???
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im Gegenverkehr fahren ist auch immer lustig und eigentlich selten wirklich ein Problem.
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gegen so eine 24stündige Massage hätte wohl niemand was einzuwenden....
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Markt auf den Schienen. Wenn der Zug kommt, wird kurz weggeräumt
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Baby in einer Hàngematte an einer Tankstelle
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....oh je! Thailand kennt wirklich keine Tabus!!!

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Annapurna Base Camp 4130 m.ü.M (Nepal)

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JUHUUUU

Die Frühlingsferien verbrachte ich dieses Jahr erneut in Nepal. Ich liebe das Land und die Leute dort, sowie auch die unglaubliche Berglandschaft. Kerstin, eine Arbeitskollegin und Freundin, welche mit ihrer Familie hier ist und leider im Sommer nach Hause zieht, begleitete mich auf dem Trek.
Wir mussten über Delhi fliegen, da der Direktflug zu teuer war. So flogen wir an Stelle von 3h nun 8 Stunden durch die Weltgeschichte. Ich habe total Angst vor Indien (keine Ahnung, weshalb) und habe ziemlich Respekt vor dem Umsteigen in Delhi. Die Bedenken waren jedoch total unbegründet, da der Flughafen total ruhig und modern ist. Einzig dass alle Böden mit Teppich ausgelegt sind, wunderte mich doch sehr. Wir beobachteten dann, wie die Putztruppe mit ihren Ministaubsaugern die riiiiesige Fläche sauber zu halten versuchte. Muss ein frustrierender Job sein!
Tja, in Delhi wurde uns dann, ohne mit der Wimper zu zucken oder Gründe zu nennen, mitgeteilt, dass unser Weiterflug nach Kathmandu 3.5 Stunden später starten würde. Aha...im Gegensatz zu Europa schien sich hier jedoch niemand zu ärgern. Wahnsinn! Die Fluggesellschaft offerierte uns dann irgendwann kurz vor dem Start noch ein Essen am Flughafen. Schon als Kerstin und ich nach Peking flogen im Dezember hatte unsere Maschine 5h Verspätung. Vielleicht liegt's an unseren gemeinsamen Unternehmungen :-)

In Kathmandu angekommen warteten wir wie beim letzten Mal geduldig in der Warteschlange für ein Visa on arrival. Da unser Flug so viel zu spät ankam wusste ich nicht einmal, ob wir überhaupt abgeholt werden würden. Auch hatte ich keine Telefonnummer oder so von unserem Tourguide. Wir schmiedeten schon Plan B und C, falls wir auf uns alleine angewiesen waren.
Aber es klappte alles wunderbar. Der arme Herr hatte etwa 5h auf uns gewartet!!!
Wir suchten uns zuerst ein Hotel (wurden natürlich übers Ohr gehauen, aber das ist immer am ersten Tag in einem fremden Land so) und gingen dann gemütlich käfelen.
Am nächsten Morgen ging es früh los. Mit einer kleinen Maschine flogen wir 30 min dem Himalaya entlang nach Pokhara.
Dort erwartete Bikhas uns. Er ist der Bruder des Guides der letzten Tour. Um das Ganze zu planen hatte ich vor ein paar Wochen seinem Bruder, welcher mittlerweile in Südkorea lebt geschrieben. Da beide nicht soo gut Englisch sprechen, war das Ganze ein ziemliches Wagnis und ich wusste bis Pokhara nicht, ob es wirklich zu Stande kommt.
Wir besprachen die Route, verhandelten um den Preis und dann ging Bikhas einen Porter suchen, welcher uns eine Woche begleiten sollte. 15 min später war er schon wieder zurück und teilte uns mit, dass es nun los gehen könne.
Aan, der Porter arbeitete in Kuwait und war nur in Nepal in den Ferien. Sie kriegen einen Monat im Jahr frei, um ihr Heimatland zu besuchen. Und dann kommt er einfach so spontan mit, auf einen 8 tägigen Trek..... sowas!
Der Anfang der Reise war genau gleich wie vor 1.5 Jahren. Wir wurden durch die schöne Landschaft gefahren, bis wir nach etwa 2 Stunden unseren Ausgangspunkt erreicht hatten. Von dort aus hiess es Abschied nehmen von der Zivilisation für 8 Tage. Wir machten uns auf den Weg, um zum Annapurna Base Camp zu wandern, welches auf 4130 m.ü.M liegt.
So wanderten wir vier Tage lang durch die Bergdörfer. Es waren sehr anstrengende Wandertage, da wir zwischen 6 und 8 Stunden pro Tag über die Hügel und Berge krochen. Immer wieder gönnten wir uns einen Masala Tee und bestaunten die Landschaft.
Jeden Tag assen wir Porridge mit Früchten zum Frühstück, Dal Bhat zum Mittagessen und eine Nudelsuppe mit Gurung Brot zum Abendessen. Bikhas fand dies witzig und bestellte jeweils schon ohne uns zu fragen.
Kerstin beschwert sich jedoch regelmässig darüber, dass sie noch zum Grünfutterer werde, da es nie was anderes gebe, wenn sie mit mir unterwegs sei :-) Man kann eben nicht nur gewinnen!
Mit der Zeit wurden die Wege immer steiler und wir immer langsamer. Es war sehr anstrengend uns zwischendurch regnete es auch den ganzen Tag, was das Unterfangen nicht einfacher machte. Für Kerstin war es die erste Bergtour überhaupt und ich bewunderte ihren Mut schon ein wenig. Aber die regelmässigen Pausen, Tees oder hin und wieder eine Runde Carambole bei einer Hütte (das nepalesische Nationalspiel) entschädigten für die Strapazen.
Die Hütten waren sehr sehr einfach gehalten. Oft gab es keinen Strom mehr abends. Stehtoilette und nur kaltes Wasser oder gar keine Dusche waren an der Tagesordnung. So stanken wir vor uns hin, was jedoch nicht auffiel, da es allen genau gleich erging. Es war auf der gesamten Reise enorm kalt. Klar, wir kamen direkt aus Thailand, aber trotzdem froren wir uns den A... ab! Zum Glück hatten wir die in Thailand ( :-))) ) gekauften Schlafsäcke mit dabei. Da sich die Thais Minustemperaturen nicht mal vorstellen können, war dies wohl nicht die beste Idee :-)

Das Schöne am Wandern durch die Berge Nepals ist, dass es nur sehr wenige Routen gibt. Das heisst, alle Wanderer sind auf der selben Strecke unterwegs. So trifft man sich auf dem Weg oder in den Hütten immer wieder, kennt sich, plaudert ein wenig. Auch am Abend wird diskutiert und ausgetauscht und zusammen gefroren. Die Heiztische (eine geniale Erfindung! An den Enden werden Decken befestigt, so dass man die Füsse und Beine wärmen kann. Dann wird unter dem Tisch auf einer Platte mit Kohle geheizt. Tolle Sache, bis auf die Tatsache, dass manchmal die Schuhe ein wenig zu schmelzen beginnen) werden nur gegen Bezahlung von 100 Rupies pro Person am Tisch eingeheizt. Da viele Budgetreisende diese Berge bewandern bleibt es dann oft bei einem kalten Heiztisch.

Am vierten Tag nahmen wir das letzte Stück in Angriff. Den Morgen verbrachten wir mit Wandern im Nebel und Regen. Aber plötzlich verschwanden die Wolken und wir hatten Sicht auf diese unglaublichen Berge! Es ist ein ganz anderes Wandern, wenn man plötzlich einfach staunen kann beim Gehen. Wir pausierten für 4 Stunden in einer Hütte unterhalb des Annapurna Base Camps, um uns ein wenig an die Höhe zu gewöhnen. Dort spielten wir Rummy und "cheating" und hatten unseren Spass dabei.
Als es dann zu schneien begann (!!) mussten wir los. Alle anderen waren schon lange weg, oder blieben in der Hütte. Nur wir vier verpackten uns so gut es ging und stiefelten im weissen Schneegestöber los. Es ging steil bergauf und die Luft wurde auch merklich dünner, das Atmen fiel schwerer. Und es war kalt!!!!
So kämpften wir uns Schritt für Schritt den Berg hoch. Pausen lagen nicht drin, da man dann Gefahr lief zu erfrieren. :-) Bikhas schwärmte uns von der Aussicht vor, welche wir am folgenden Tag vom Base Camp aus haben sollten. Also im Moment sah es überhaupt nicht nach Aussicht aus, wenn man kaum seine eigenen Wanderschuhe sah!
Er erkundigte sich nach den Bergen in der Schweiz und nannte sie dann mild lächelnd HÜGEL!!!!!

Irgendwann kamen wir an. Wir versuchten uns aufzuwärmen in der Hütte, wo alle anderen Bergsteiger schon zu abend gegessen hatten. Eigentlich war es bis anhin immer nett gewesen, mit den Leuten zu plaudern. An diesem Abend jedoch war eine etwas seltsame Gruppe beisammen. Sie redeten wie immer über ihre Reiseabenteuer, aber diesmal wurde nur gelästert. Über Indien, Nepal und überhaupt. Einer hatte noch die schlimmere Geschichte zu erzählen, als der Vorhergehende. Das Gemotze ging mir enorm auf den Geist und ich versuchte, mich auf mein Buch zu konzentrieren, welches ich einhändig lesen musste. Eine Hand aufwärmen, mit der anderen das Buch halten :-)

Was wir am nächsten Morgen um halb sechs sahen, war wohl das Eindrücklichste, was ich je gesehen hatte! Wo am Vorabend noch Schnee und Nebel die Sicht versperrt hatten, zeigte sich uns nun rings um die Hütte eine spektakuläre Aussicht!!! Rundherum Berge, einer höher als der Nächste!!!!! UNGLAUBLICH! Wir bestaunten den Sonnenaufgang und Bikhas hatte seine liebe Mühe damit, uns die Namen dieser Bergriesen beizubringen. Dies ist Annapurna I, II, III... usw". Aha, die Nepalesi hatten wohl so viele 7- und 8000er, dass sie sich gar nicht mehr die Mühe machten, eigene Namen für jeden Berg zu suchen.
Wir blieben dann etwa bis 10 Uhr und vergassen das Frieren total! Es war zu eindrücklich!
Dann hiess es jedoch schon wieder Abschied nehmen. Wir wanderten in einem Tag 9h und (2000 Höhen- oder in diesem Fall Tiefenmeter). Es war anstrengend und das Wetter war schlecht! Kerstin kriegte den Koller und auch ich war nicht bei bester Laune. Aber auch das kommt vor auf einer Reise. Wir unterhielten uns dann am Ziel mit einem älteren Ehepaar, welches schon drei Jahre in Indien und Nepal unterwegs ist. Sie hatten ein paar wirklich witzige Geschichten auf Lager.
Das Highlight der Rückwanderung waren Hotsprings direkt am Fluss. Wir wanderten zuerst vom Hotel eine Weile durch den Wald. Dabei wurde Kerstin zwischen zwei Büffel eingesperrt, was uns zu schallendem Gelächter animierte. Sie wusste wirklich nicht, ob sie nun vorwärts oder zurück gehen sollte. Überall Büffel!
Wir erreichten schliesslich nach einem Spaziergang durch den Regenwald den Fluss. Dort wurden zwei Becken aus Stein gebaut, in welchen das heisse Wasser der Hotsprings gesammelt wurde. Zusammengeflickte Umkleidekabinen und ein alter, bissiger Bademeister gaben dem Ganzen einen lustigen, nepalesischen Touch. Es tat unendlich gut, die schmerzenden Beine, Hüften, Rücken und vor allem die Waden im heissen Wasser zu entspannen! Wer wollte, konnte kurz im eiskalten Fluss baden gehen und dann zurück ins warme Wasser hüpfen. Ich gehörte nicht zu den Mutigen.

An diesem Abend trafen wir wieder auf unsere geliebte Gruppe Koreaner im Hotel. Wir assen gaaaanz schnell und verkrochen uns dann im Zimmer. Das mit den Koreanern ist folgendermassen: Sie treten eigentlich nur in Horden auf, sind am allerallerbesten ausgerüstet (da Trekkingzeugs in Korea anscheinend zu Spottpreisen und höchster Qualität zu haben ist). Dann kündigen eine ganze Schwette Träger das Erscheinen der Koreaner an. Die armen Träger sind total überbeladen mit Gaskochern, Campingstühlen, Campingtischen, Silberbesteck usw. Die Koreaner erscheinen dann im Restaurant. Ich sass gemütlich bei meiner Suppe, als der Bergführer der Koreaner auf mich zuschoss, mir befahl, ich müsse jetzt im Stehen essen, da seine Gruppe hier essen werde. OU, da war er leider an die Falsche geraten! :-)
Auf jeden Fall scharten sich die Koreander Sekunden später um mich herum, plauderten in enormer Lautstärke und motzten ihre Bediensteten an, da diese das mitgebrachte Silberbesteck inklusive Stäbchen noch nicht bereit gelegt hatten. Der persönliche Koch brutzelt derweil geduldig das aus Korea mitgebrachte Essen über den schweren Gaskochern. Es ist unglaublich und lustig zugleich! Tja, es gibt sooo viele unterschiedliche Formen des Reisens! :-)

Ebenfalls witzig war ein Erlebnis am letzten Abend. Kerstin lag im Schlafsack in unserem Zimmer und las. Ich war draussen und plauderte mit einem tibetischen Flüchtling. Plötzlich sah ich, wie zwei Arbeiter sich unserem Zimmer näherten. Einer verschwand mit einem Hammer und einer Dachlatte in der Hand durch die Tür. Ich dachte nur "o-ou" und eilte los. Kerstin sass fassungslos im Bett. Der Herr war einfach ohne anzuklopfen ins Zimmer marschiert und begann sich an der Tür zu schaffen zu machen. Ich setzte mich zu Kerstin und zu zweit schauten wir zu, wie er von innen begann mit der Dachlatte die Tür zuzunageln! Wir krümmten uns vor Lachen. Die Situation war zu komisch! Da kam einer rein, nagelt die Hotelzimmertür von innen zu und sperrt sich mit uns ein, ohne ein Wort zu sagen! Wir lachten echt Tränen!!!
Es stellte sich dann heraus, dass er die Tür nicht zunagelte, sondern nur verstärkte. Aber trotzdem....

Nach acht Tagen Wandern kamen wir müde, stinkend und mit schmerzenden Gliedern wieder in der Zivilisation an. Kerstin fotografierte sogar die erste Strasse und das erste Auto, welches sie sah :-)
Es war eine sehr sehr eindrückliche Wanderung und ich will so schnell als möglich nach Nepal zurück. Irgendwas an diesem Land fasziniert mich total!

Wir verbrachten dann noch einen Tag im wunderschön gelegenen Pokhara. Dort schlenderten wir am See, fotografierten viel und shoppten durch die Gassen. Im Hotel bekamen wir die Loftwohnung, was uns zwar freute, aber wegen unseren schmerzenden Beinen eine ziemliche Tortur war :-)

Schon auf der Reise hatten wir beschlossen, dass wir nicht nach Kathmandu fliegen, sondern den Bus nehmen wollten. Bikhas musste ebenfalls in die Hauptstadt und organisierte uns Plätze im local bus. Das war echt witzig. Man durfte einfach nicht schauen, wie der Fahrer den Bus lenkte, dann ging es. Unterwegs wurde mal das Rad gewechselt (es sah sehr abenteuerlich aus... zerfetzte Seiten und etwas wenig Luft im Reifen) oder besser gesagt einfach auf der Innenseite wieder montiert.
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Radwechsel!!!

Die sechs Stunden Abenteuerfahrt vergingen wie im Flug, da es überall unendlich viel zu entdecken gab! Das halbe Leben spielt sich auf der Strasse ab, so dass vom Möbelschreinern übers Nähen, Märkte, Duschen, Spiele spielen, Essen usw alles am Strassenrand zu beobachten ist.
Die Leute leben in unglaublicher Armut, aber sind trotzdem glücklich. Ich weiss nicht, ob wir ihnen einen grossen Dienst tun, wenn wir den westlichen LIfestyle via Fernseher in solchen Ländern verbreiten...

In Kathmandu verbrachten wir noch eine Nacht, besuchten das einzige Pub mit Strom und Lifeband und genossen im Hotel die warme Dusche. Kathmandu hat, wie die meisten Städte in Nepal, jeweils bis zu 12 Stunden pro Tag keinen Strom. Aber niemanden scheint's zu kümmern. Man lebt auch ohne Elektrizität gut :-)
Am frühen Morgen hiess es dann schon wieder Abschied nehmen von Nepal! Aber ich werde bald bald wieder zurückkehren, das steht fest.
Den Abflug mussten wir uns erst verdienen. Wir sassen 1h im Flugzeug, ohne dass es sich von der Stelle bewegte. Niemand wusste so recht, was los war. In Delhi hatten wir dann jedoch sooo viel Vespätung, dass wir durch den ganzen Flughafen joggen mussten (und der ist nicht klein!!!), um den Anschlussflug zu erwischen. Ärgerlich war, dass sich herausstellte, dass wir mit der selben Maschine, welche uns nach Delhi gebracht hatte, nun nach Bangkok flogen. Wir hätten uns den Marathon um den Flughafen auch sparen können!!!
Müde kamen wir am Sonntag Abend wieder in Bangkok an. Kerstins Mann holte uns ab und ihre Söhne hatten schon gekocht! So konnten wir uns direkt in der brütenden Hitze die Bäuche voll schlagen! Es war ein toller Urlaub!
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Sicherheits-Check hinter dem Duschvorhang
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...es wäre wohl einfacher, die erlaubten Dinge aufzulisten...
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los geht's!
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Teepause
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eine ganze Horde eagles überflog uns!
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erstes Dal Bhat
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Kerstin und Bikhas besprechen die Route...also das haben wir noch vor uns!!!
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...und wieder ein Hügel geschafft!
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Bikhas
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Kerstin isst Rhododendron...die Nationalblume Nepals
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unsere gesamte Trekkinggruppe
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Everest Bier!
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ein wenig Luxus muss sein unterwegs!
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women at work!
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WAS, wie viele Stufen????
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Toiletten...
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phu, anstrengend!!!
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Stupid white man! Weshalb müssen die Touristen den Kindern Süssigkeiten geben? Das verstehe ich echt nicht!!!
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Switzerland is EVERYWHERE! Bild in einer Hütte unterwegs.
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Kerstin
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BERGE!!!
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der Weg zum Basecamp
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unsere "Zelle"....das Schlafzimmer in einer Hütte
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brrr....es ist kalt!!!
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und immer weiter bergauf!!!
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Die Garderobe wird den Umständen angepasst...4 Schichten Kleidung sind notwendig!
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BERGEaussicht vom Basecamp!!! Wahnsinn!
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Die Sonnenbrille war nicht unsere Idee!
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Start am letzten Morgen
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unterwegs sahen wir sogar Affen im Wald!
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wohl verdiente Hot Springs!
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Regenwald
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Kerstin und ich auf dem Rückweg
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Frauen am Webstuhl
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eine STRASSE!!! Ende der Wanderung in Sicht :-)
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GESCHAFFT! Zurück von acht schweisstreibenden Tagen
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Hotel in Pokhara
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unsere Loftwohnung in Pokhara (inklusive Vermieter)
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Bus Station in Pokhara
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auf dem Weg von Pokhara nach Kathmandu
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überall Kühe!!!
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Kathmandu
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letztes Frühstück vor dem Heimflug
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Gepäcksstlllleben am Abend vor dem Abflug

KURIOSITÄTEN
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Hausbau...alle Bestandteile werden über die Berge getragen!
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"Hey, er hat die Kissen und die Decke geklaut!!!"
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der Lieferant schreibt ne delivery-message
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Kids kommen von der Schule...mit einem Kissen bewaffnet!
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schwer beladen!
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Holzfällen nepalesischer Art
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Bergbauer's multifunktionaler Töff
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Grastransport
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Wandelnde Bäckerei morgens um 6 in Pokhara

Posted by puzzli2 09:01 Comments (0)

Winter, Songkran (Thai New Year)& Frühling

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Gleich das Wochenende nach der Rückkehr aus der Schweiz organisierten Yvonne und ich eine Aprèsski Party für die Lehrer unserer Schule. Wir überredeten eine Kollegin welche in einem grossen Haus wohnt, ihre Lokalität in eine Skihütte umzuwandeln, kühlten das Wohnzimmer auf 15 Grad runter und organisierten olympische Winterspiele.
Es war ein enorm lustiger Abend. Auftrag war, dass alle wintertauglich gekleidet an der Party erschienen. Die guten Kollegen legten sich gewaltig ins Zeug. Zuerst wurde ihnen Glühwein verabreicht, dann kriegten sie einen Namen umgehängt ( Schneehase, Pistenkontrolle, Lawinenhund, Schällenursli, Slalomqueen, Saisonier, Stämmbögler) usw. Die deutschen Kollegen hatten es etwas schwer mit dem Verstehen gewisser Bezeichnungen. Weiter mussten sie unterschreiben, dass sie alle Personen an der Party nur mit ihrem Partynamen ansprachen. Falls nicht, wurden sie zur Strafbar geführt und mussten dort ein violettes Wässerchen trinken. Wir färbten Wasser, Orangensaft, Tomatensaft oder Alkohol violett ein, so dass man nie so genau wusste, was die Strafe war.
Später trommelten wir alle Teilnehmer zu den Wintergames zusammen. Zuerst wurde zu netter Schlagermusik ein Aufwärmen veranstaltet (in Winterkleidern draussen in der heissen Nacht auf dem Rasen), danach wurden die Teilnehmer in Gruppen eingeteilt. Sie starteten zuerst in der Disziplin "Schneeballweitwurf". Dabei mussten sie mit Plastikbällen möglichst viele unterschiedlich grosse Eimer im Pool treffen und kriegten dafür Punkte. Sie konnten auch den Winterspielend entsprechend mit Eiswürfeln werfen.
Als nächstes gab es das Slalomrennen. Mit den Riesenskiern aus der Schule musste jede Gruppe eine Slalomrunde im Garten drehen. Zum Schluss fand noch der Eiskunstlauf-Gruppenwettbewerb statt. Jede Gruppe musste zu anderer Musik, geschmückt mit Tütüs und Prinzessinenhaarschmuck eine Kür aus dem Stehgreif vorführen.
Natürlich wurden die Sieger mit Goldemdaillen geehrt. Es mischten sich jedoch plötzlich so einige "Fremdlinge" in die Gruppe ein, so dass wir nicht genug Auszeichnungen hatten.... :-)

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Das Organisationsteam, Bunny Yvonne und Bunny Daniela
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Dirk und Silke im perfekten Snowboard-Outfit!
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Theres und Pascal
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Kindergärtnerin Rita
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Susanne und MIchael mit geschminkten Sonnenbrillenabdrücken
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Kerstin und Mirko
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Die Stählis im Schweiz-Dress (mit gebastelten Skischuhen)
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Die gesamte Partycrew!
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Einwärmen
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Disziplin "Schneeballweitwurf"
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Disziplin "Slalom"
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Eiskunstlauf
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...no comment!

GEBURTSTAG
Wie schon im letzten Jahr organisierten wir Steinböcke eine "Capricorn Party". Wir luden zuerst alle ein, mit uns in den Siam Abenteuerpark zu kommen. Das ist eine Kombination aus Europapark und riesigem Schwimmbad. Wir genossen die wilden Bahnen, lachten über die thailändische Vorstellung von Afrika und hatten unseren Spass daran, wieder Kinder zu sein für einen Tag. Ben schenkte Jillian und mir einen Ballon, welcher auf alle Bahnen mitkommen musste :-) Danach badeten wir noch im grössten Wellenbad Thailands und testeten die Wasserrutschbahnen. Es war ein lustiger Nachmittag!
Danach gings weiter ins grösste Restaurant der Welt (Guinessbook). Es ist acht Fussballfelder gross und die Bedienung bedient auf Rollerskates oder fliegt an Leinen durch die Luft! Das war wirklich ein Erlebnis! Auch wenn die Bedienung sehr unfreundlich war, was in Thailand wirklich äusserst selten ist. Die Steinböcke kriegten sogar eine selbst gebackene Geburtstagstorte! Es war sein sehr schöner Tag!
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Vor dem Thai-Disneyland
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Jillian und ich mit unseren Geschenken :-)
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So stellen sich die Thais Afrika vor...
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Ben, Jillian und ich
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Das grösste Wellenbad
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Mittagsschlaf
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Das grösste Restaurant der Welt
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Geburtstagskinder mit Kuchen
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Jilian und ich mit einem Kellner auf Skates

LEHRERAUSFLUG

Wie auch in der Schweiz an Schulen üblich, unternimmt die Lehrerschaft einmal pro Jahr einen Ausflug (natürlich in ihrer Freizeit, nach dem Feierabend). Wir fuhren ein paar Stunden mit dem Bus, besichtigten einen Tempel, welcher eine ganze Schar Flughunde beherbergte. Danach ging es mit dem Boot weiter durch eine wunderschöne Flusslandschaft zu einem sehr speziellen Restaurant auf der Insel im Fluss. Nach dem Abendesssen suchten wir im Dunkeln das Boot und begaben uns auf eine Glühwürmchenexkursion :-)))) Leider waren die Tierchen wohl gerade in den Ferien oder mochten zumindest nicht wirklich leuchten.

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Flughunde
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Lehrer und Mönche
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unterwegs in wunderschöner Abendstimmung
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Ankunft im Restaurant
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THAI CULTURE COURSE

Alle ausländischen Lehrkräfte müssen in Thailand obligatorisch einen Thaikulturkurs absolvieren. Dieser dauerte zwei (!!) Wochenenden und beinhaltete Politik, Geschichte, Kultur, Schulsystem, Sprache und Sport. Es war ziemlich anstrengend, aber auch sehr interessant und abwechslungsreich. Wir sahen uns eine geniale Vorstellung eines Theaters zur Thai Geschichte an, hatten einen Crashkurs im Boxen, Stockkampf und sonstigen lustigen Sportarten und übten uns wiedermal ein wenig in der thailändischen Sprache.

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Politik und Geschichte
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Boxen (Karin und ich in action)
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Stockkampf
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ein lustiges "Huhn beschützt Eier-Spiel"
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vor dem Theater
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uff....geschafft!

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Zwischen dem 12 und 16 April feiern die Thais ihr neues Jahr. Das ist hier eine sehr lustige Angelegenheit, da es sich dabei um eine RIESEN Wasserschlacht handelt im ganzen Land. Jung und alt bewaffnen sich mit allerhand Wasserpistolen und sonstigen Behältern und ziehen damit durch die Strassen, um irgendwelchen Leuten Wasser anzuspritzen, oder über den Kopf zu leeren.
Ursprünglich war es Brauch, ein wenig Wasser mit der Hand über den Kopf anderer Personen zu träufeln, um sie rein zu waschen. Auch werden die Buddhafiguren gewaschen zu diesem Zeitpunkt im Jahr.
Mittlerweile jedoch gleicht Bangkok und Chiang Mai einer richtigen Wasserschlacht-War-Zone! Ansonsten ist Bangkok jedoch total ausgestorben, da alle Thais zu den Familien fahren und die meisten eben zugezogen sind. Wohl vergleichbar mit Weihnachten bei uns. Beinahe alle Geschäfte sind geschlossen, die Strassen sind LEER (!!!).

Ich bin mit einer Kollegin nach Chiang Mai im Norden Thailands geflogen, um dort zu meditieren. Leider war die Meditationsschule geschlossen, sowie alle Yogastudios usw. Wir mieteten ein Mofa und gingen auf die Suche nach weiteren Möglichkeiten, um doch noch zum Meditieren zu kommen. Ohne Erfolg. Wir wurden jedoch auf dem Mofa mit Kesseln von Wasser übergossen, als wir durch die Strassen fuhren. Überall lauert wieder jemand mit einer Wasserpistole und hat seinen Spass daran, auf Mofas, Fussgänger oder Tuktuks zu schiessen!
So kauften wir uns am zweiten Tag Regenmäntel aus dünnem Plastik und fuhren so durch die Strassen. Die Thais fanden das extrem witzig, lachten oder einige applaudierten sogar :-) Natürlich zieht man in diesem Aufzug noch mehr Wasser an :-)

Später zurück in Bangkok entschlossen einige Kollegen und ich uns dazu, an einer grossen Wasserschlacht teilzunehmen. Wir kauften uns ebenfalls grosse Wasserpistolen und zogen in den Kampf! Es war Wahnsinn, echt! Die ganze Strasse ist eine einzige Schlachtzone. Jeder mit einem Wasserbehälter bewaffnet. Aufgefüllt wird der Wassertank der Pistole für 5 Bath mit Eiswasser aus einem grossen Wassertank. Es gibt auch Thais, welche in grossen Pickups durch die Strassen fahren und von dort Eimer auf Passanten kippen!

Als ich an einem dieser Tage einkaufen wollte, schlenderte ich nichts ahnend durch die Regale des grossen Geschäfts. Plötzlich merke ich, wie die Verkäuferin der Backwarenabteilung mit einer riesigen Wasserpistole auf mich schiesst! Mitten im Laden!!! Ich versteckte mich dann sogleich hinter einem Gemüseregal und suchte meine Kamera. Immer wieder zwischen den Broccolis hervor schauend versuchte ich ein Foto von ihr zu machen. Sie griff jedoch immer genau in dem Moment an. Das war echt witzig! Ich stellte mir nur vor, wie ich in der Schweiz im Coop einkaufen gehe und plötzlich die Verkäuferin aus der Fleischwarenabteilung mit einer riesen Pumpgun auf die Kunden schiesst....oh je! Thailand ist GENIAL!
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SANUK sag ich da nur! :-)

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Tag 1. Nichtsahnend wurden Erika und ich auf dem Mofa überfallen!!!
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Tag 2. Frau(en) lernt schnell!!!
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Erikas Killerblick beim Wort "Wasser"!
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Victory!
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In den Strassen von Chiang Mai
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Nachts um 11 beim Einchecken nach Bangkok. Wir sind wohl die einzigen Passagiere!!! (es waren dann 26 Personen in der Riesenmaschine nach Bangkok!)
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BKK
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In Bangkok...Das Waterfight team vor dem Kampf. V.l. Court, ich, Tomy, Briton
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Briton on a mission! Trockenübungen.
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Im Taxi unterwegs...
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READY!
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getting the supplies
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test test
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The war starts!!!!
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Wasserschlacht-Team, eine halbe Stunde später!!!!
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wieder zu Hause. Nass, vollgeschmiert mit Babypowder und Lehm, frierend und mit Blumen geschmückt...
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und so endet der geniale Tag des Waterfightteams in der Disco beim Tanzen!

Mopedpanne
Eines Samstag nachts fuhr ich von der Party eines Kollegen um Mitternacht los. Schon bald merkte ich, dass mein Moped einen Platten hatte. Und das mitten in der Nacht! Obschon Bangkok never sleeps lässt sich wohl keine Autogarage finden, welche noch Reparaturen vornimmt. Ich hielt also an einer Tankstelle, um wenigstens ein wenig Luft in den Reifen zu pumpen. Der Tankstellenjunge sprach natürlich kein Englisch und versuchte mir wohl verzweifelt zu erklären, dass mein Vorhaben keinen Sinn habe.
Er bat einen Mopedtaxifahrer um Hilfe. Dieser hatte auch sogleich eine Idee. Obwohl er ebenfalls kein Englisch sprach, erklärte er mir, ich solle auf der Bank neben seinem Moped platz nehmen. Er gab mir dann den Schlüssel zu seinem Motorrad (einem eher älteren Gefährt) und bedeutete mir, dass ich ihm meinen Schlüssel geben sollte. So brauste er dann, nachdem ich ihm 120 Baht ( 4 Franken) gegeben hatte, auf meinem neuen Mobed davon. Ich wartete knapp 1.5 Stunden. Nach so ungefähr 45 MInuten begann ich mich ernsthaft zu fragen, ob ich nun mein Moped einfach so verschenkt hatte. Aber das ist Thailand. Da wird nix gestohlen und solch aussergewöhnliche Aktionen gehören eigentlich zur Tagesordnung.
Gegen 2 Uhr morgens kam der Taxifahrer stolz den Kopf wiegend wieder angebraust auf meinem Töffli, Er hatte sogar den alten Schlauch und das kaputte Ventil mitgebracht, um mir zu zeigen! Sowas!!!

Ich bedankte mich tausend Mal und machte mich (eeeendlich) auf den Heimweg. Thailand ist genial!

Eine Woche später wurde ich noch einmal von der Unglaublichkeit thailändischer Freundlichkeit überrascht. Ich wollte nach dem Einkaufen nach Hause fahren. Leider habe ich die Grösse meines Mopeds etwas überschätzt und so stehe ich ratlos mit einem Plastikbecken davor und versuche das Ding irgendwie festzuklemmen. Ohne Erfolg. Sogleich eilen zwei Thais herbei und wollen mir helfen. Der eine geht zu seinem Moped zurück und bringt ein Gummiseil mit Haken. Gemeinsam tüfteln sie so lange, bis mein Plastikbecken auf dem Sitz festklemmt. Mit der Gummischnur des Helfers. Ich verspreche, die Schnur zurückzubringen, obwohl er sie mir anscheinend einfach so schenken will! UNGLAUBLICH, echt! Hier schaut niemand lange zu, sondern alle helfen, wenn man nur ein wenig in Not zu sein scheint.

Eines Abends fuhr ich auf meinem Motorbike heim. Es war gegen ein Uhr nachts an einem Freitag. Als ich schon beinahe daheim angekommen war, kam ich tatsächlich wiedermal in eine Polizeikontrolle. Der Officer leuchtete mir mit einer Taschenlampe voll ins Gesicht und fragte: "Did you drink???" Ich antwortete: "No". Er bedeutete mir, weiter zu fahren. Alkoholkontrolle Thaistyle :-)))))

Monk talk
Am Sonntag vor den Ferien schloss ich mich früh um acht Uhr morgens einer Gruppe an, welche in den Khao Yai (Nationalpark) fuhr. Ich hatte übers Internet davon erfahren. Jeweils ein Mal im Monat wurden Busse organisiert, welche interessierte Personen zu einem Mönch führten, welcher Talks in English gab. Die Reise war ziemlich lang, aber sehr spannend, da viele interessante Menschen den Mönch hören wollten.
Wir sassen dann ein paar Stunden auf einer Matte auf dem Boden und hörten dem Mönch zu. Er bereitete sich anscheinend nie auf die Talks vor, sondern sprach einfach. Eine Frau sagte, dass sie schon 6 Jahre her komme und er sich noch nie wiederholt habe!
Nach dem Talk, welcher darum ging, dass die meisten Dinge, welche wir im täglichen Leben erfahren oder für richtig halten, konditioniert seien. Wir seien nicht frei in Entscheidungen, weil wir gefangen seien in diesen Mustern. Dass es im Leben nicht um Einstellungen gehe, sondern um Taten und Worte.
Viele Menschen seien ebenfalls gefangen im Konsum von Drogen, Alkohol, Fernsehen usw. Sie würden sich Erholung und Entspannung in solchen Mitteln suchen, obschon sie diese gar nicht nötig hätten. Es sei besser, sich durch Meditation einen freien Geist zu schaffen, welcher all diese Gefangenschaften ersetzt.
Der Mönch sprach etwa eine Stunde. Ich konnte mir nicht alles merken, da man ob der monotonen Stimme beinahe in Trance gerät. Aber ich bin sicher, dass seine Worte gespeichert sind, auch wenn ich mich nur noch an Bruchstücke davon erinnere.
Nach seinem Talk folgte eine Meditation von einer Stunde. Leider hatte ich Rückenschmerzen vom Sitzen auf diesen Matten, so dass ich nicht zum Meditieren kam. Aber es war trotzdem eindrücklich, in einem Raum voll mit in Stille versunkener Menschen zu sitzen.
Danach folgte noch eine Fragerunde. Jeder konnte Fragen stellen und er versuchte sie zu beantworten. So wurde gefragt, weshalb in Sri Lanka der Buddhismus eine andere Ausprägung habe, als in Thailand, wie man Kindern den Buddhismus erklären könne, ohne dass diese durch das Nachgeben immer als Schwächlinge bezeichnet würden, und wie man merke, dass man richtig meditiere. Die Antwort auf die letzte Frage fand ich toll. Der Mönch sagte: "There is a basic rule to recognize your success.If suffering is harder and a bigger deal than happyness, you're doing something wrong. If you live your life in the right way, there should be happyness everywhere and only good things will happen to you. Start looking for the good things in your present life and go from there."
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Die Mönche und Zuhörer. Es war nicht einfach so lange auf dem Boden zu sitzen!

OOOSTERN!

In Thailand kriegt man Ostern eigentlich nicht mit. Wir arbeiten ganz normal und es gibt (wohl der HItze wegen nirgends Schokoladehasen- oder Eier zu kaufen. Ich musste ein paar mal nachfragen zu Hause, wann dann Ostern sei. In unserer Dienstagsquizrunde witzelte ich mit der Frau des Chefs über die gepunkteten Ostereier aus der MIgros und wir gerieten ins Schwärmen.
Am Karfreitag kam dann unser Schulleiter zu mir und überreichte mir ein kleines Osternästli, welches seine Frau ihm mitgegeben hatte. MIT Ostereiern aus der MIgros und richtigem Ostergras, sowie einem Papierhasen. Ich war total baff, da ich eigentlich nicht viel zu tun habe mit seiner Frau. Ich hab mich wahnsinnig gefreut und die Schoggi schön brav für Bettmümpfeli aufgespart :-)

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Meine Osterüberraschung

Schüleranekdoten:
Ich habe öfters die Haare glatt gestreckt (ist VIEL angenehmer in der Hitze). Meinte ein Schüler (7. Klasse) im vollen Ernst: "Frau Bösch, haben sie die Haare gekämmt?"
Werken 6.Klasse. Ich versuche die Laubsäge aufzuschrauben, um das Sägeblatt zu wechseln und scheitere kläglich. Kommt so ein kleiner Schüler aus der Klasse und fragt: "Frau Bösch, soll Ihnen eine männliche Hand behilflich sein?"....hätte fast gefragt: "und woher nimmst du die ?"...
Werken 6.Klasse. Zwei Schüler plaudern während ich was erkläre. Ich schaue den einen kurz (und wohl etwas böse) an. Meint der andre: "Ou, Jonas sei still, die peitscht dich gleich aus!". Hahahahaha ich musste laut lachen und hab mich fast nicht mehr erholt. Ja genau, soweit kommt es noch!
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Auch in diesem Jahr führten wir mit der Klasse 11 einen Siebdruckworkshop durch. Hier das Gruppenfoto, die Schüler tragen die selbst bedruckten Shirts.

BANGKOK

Ein paar Impressionen von einem Tagesausflug in "Downtown" Bangkok. Mit dem Boot auf dem Chao Phraya und den anliegenden Khlongs.
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Knöpfe gefällig?
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Schulkinder
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Wat Arun und ich
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Wat Arun
Wat Arun (Thai วัด อรุณ, Tempel der Morgenröte, ehemals: Wat Chaeng - วัดแจ้ง) ist ein buddhistischer Tempel (Wat) in Bangkoks Ortsteil Bangkok Yai am westlichen Ufer des Chao Phraya-Flusses. Der Großteil der Besucher zieht es jedoch zu der Pagode. Die 70 Meter hohe Pagode ist auch heute noch das auffälligste Bauwerk des Tempels. Es ist komplett mit einem Mosaik aus chinesischem Porzellan dekoriert. Sie ist die größte Pagode der Welt. An den vier Ecken der Pagode gibt es "Prangs", die mit jeweils einer Prah Phai Statue (Gott des Windes) geschmückt sind.
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STEEEEILER Aufstieg! Nix für Höhenängstige!
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Aussicht auf meine "Heimat"
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dem Khlong entlang...
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Kuscheltierchen
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Flora Fantasia

An einem Weekend fuhren wir in den Khao Yai National Park um dort eine Blumenausstellung zu besuchen. Eine riesige Fläche wurde mit Blumen verschiedenster Art geschmückt. Das Ganze war schon eindrücklich zum Anschauen, aber ich hatte etwas anderes erwartet unter einem "Blumenfestival". Wir verbrachten einige Stunden dort in der glühenden Hitze und machten auf dem Weg Halt in einer Thai "Farm". Cup of love hiess die Anlage (die Thais nennen sie auch die Schweiz Thailands....) und war eine Mischung aus Café, Bauernhof, Holland und Schafzucht :-)
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unsere Reisegruppe, Lehrer der RIS und ich
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Flora Fantasia
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Mit Emily und Allie im Disneyland der Blumen
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Allie, Em und ich
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"a cup of love" und wir drei :-)
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unser Hotel, für den Pool waren wir aber zu müde....

KONZERTE

Michael Rassinger (der Musiklehrer letztes Jahr) kam für ein Konzert an der Deutschen Botschaft nach Thailand zurück. Ich freute mich sehr, dass er uns einen Besuch abstattete. Wir machten zusammen die Stadt unsicher und ich fotografierte an seinem Konzert. Er begleitete einen Stummfilm mit Orgelmusik. 1.5 Stunden live!!! Es war wahnsinnig eindrücklich und toll!
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Im Garten der Deutschen Botschaft
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Der Botschafter sagt Michael an
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"alte Freunde" :-) Vor einem Jahr waren wir gemeinsam mit den Schülern in Manila. Das war ne tolle Zeit!!!

An einem Dienstag fand das Santana Konzert hier in Bangkok statt. Wir besorgten uns Karten und fuhren etwa 2 Stunden ans andere Ende der Stadt. Dort befindet sich ein Hallenstadion der Superklasse (etwa drei Mal so gross...). Ich hatte total Heimweh nach meiner Tätigkeit im Hallenstadion und genoss das Konzert in vollen Zügen!
Es war schon witzig, beim Eingang wollten sie uns mit den Wasserflaschen nicht in den Innenraum lassen...erst als wir die Etikette der Flasche entfernt hatten, durften wir rein. Es darf keine Werbung gemacht werden.... Von wegen Dinge auf die Bühne schmeissen...sowas gibts im friedlichen Thailand nicht. Auch war es enorm spannend zu sehen, wie tausende von Personen vor dem Stadion in ihrer Bewegung inne hielten, als die Königshymne gespielt wurde. Nach den ca 3 Minuten ging alles ganz normal weiter.
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BESUCH
Ich freute mich sehr über die zwei Kurzbesuche meiner Cousine und Markus. Die beiden waren auf dem Weg nach Burma und kamen auf dem Heimweg der Reise nochmals bei mir vorbei. Ihre Geschichten aus dem Nachbarland waren sehr eindrücklich und spannend. Ich will unbedingt auch noch nach Burma reisen!
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Katharina und Markus

Posted by puzzli2 09:01 Comments (1)

Adventszeit und Peking

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Die Zeit vor Weihnachten war ziemlich stressig. Auch wenn es "relativ" warm ist, scheint sich die Weihnachtszeit auch in Thailand zu einer anstrengenden Jahreszeit entwickelt zu haben. Es ist seltsam, überall die geschmückten Bäume und Kaufhäuser zu sehen und dabei vor sich hinzuschwitzen.
Ein kleiner Einblick in thailändische Vorweihnachtszeit:

SCHULE

Die 10. Klasse kriegte von mir den Auftrag, einen Gegenstand mit verbundenen Augen zu zeichnen. Sie liebten diese Aufgabe :-)) Als der Staff zufällig in mein ZImmer kam, rief er aufgeregt seine Kollegen, um ihnen die seltsame Lektion zu zeigen :-)
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Arbeiten meiner Schüler zum Thema "Portrait"
Um den 6.Dezember rum besuchte der Nikolaus die Lehrerschaft der DSSB. Jeder kriegte von seinem Wichtel ein Geschenk und der Nikolaus las die dazugehörigen Briefchen vor. Es war echt witzig, da man erraten musste, wer gemeint war.
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getting ready im Lehrerzimmer
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Lehrer und der NIkolaus
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Anfangs Dezember fand der alljährliche Sporttag statt. Etwas seltsam, da man bei uns niemals im Dezember eine solche Veranstaltung planen würde :-) Gespielt wurde Baseball, Basketball usw, dann mussten die Schüler noch Kugelstossen und Schwimmen...seltsame Kombination...
Zuvor fand wieder eine Assembla statt. Die Klassen 5&10 gestalteten die erste halbe Stunde zum Thema "Sport". Man musste Sportarten erraten, die Lehrer durften sich im Hula Hoop messen und es wurde ein Wasserbecher möglichst schnell durch die Zuschauerreihen gereicht. SANUK pur!
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Lehrer-Hula:Hoop
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Sportartraten: Zwergenwerfen
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Sportartraten: Mit dem Fahrrad durch den Schlamm fahren...(aus Schottland)
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Klasse 10 vor dem Baseballspiel gegen die Enemies der Klasse 9
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CHARITY

Mein Kollege Faisal, welcher in einem Kinderheim für Waisenkinder mit HIV und Behinderung arbeitet, fragte mich, ob ich ihm bei einem Projekt helfen würde. Es hatte sich eine Gruppe Manager aus verschiedenen Firmen Asiens angemeldet im Heim. Sie wollten ein Leadership projekt durchführen, indem die Gruppe Wände des Kinderheims bemalen sollte. Sinn und Zweck war, dass sich diese Manager in einer sehr ungewohnten Situation zurechtfinden mussten. Es ging um Gruppendynamik, Leadership, Organisation usw. Sie mussten selbständig Gruppen bilden, das Material verteilen, strategische Pläne zum Vorgehen erarbeiten usw. Jede Stunde trafen sie sich wieder zur Besprechung. Das Projekt dauerte von Freitag, 16 Uhr bis Samstag, 12 Uhr.
Faisal fragte mich, ob ich als künstlerische Beraterin helfen könnte.
Ich stand also den Damen und Herren Managers Rede und Antwort, wenn es um künstlerische Fragen ging. War eine interessante Erfahrung, auch wenn ich das Projekt nicht wirklich als Erfolg werten würde.

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Das Camillian KInderheim
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Meeting der beteiligten Manager
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so sollte das dann mal aussehen...
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getting started
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Der kleine Waisenjunge hilft fleissig, auch wenn es schon spät ist :-)
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gemeinsam basteln und malen wir
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mit einem Angestellten
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Faisal (rechts) gibt Anweisungen
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FINISHED!!!

Loy Krathong

Auch in diesem Jahr fand das Loy Krathong-Lichterfest statt. Wir bastelten erneut Krathongs in der Schule, begleitet von einer Zeremonie. Später am Abend fuhr ich zu Theres und Pascal und gemeinsam mit anderen Freunden liessen wir unsere Krathönger auf dem See im Moobaan fahren. So gehen alle schlechten Dinge mit dem Gott des Wassers dahin. Man sollte immer eine Kerze, ein Räucherstäbchen, Geld, etwas Haare und einen Fingernagel auf den Krathong legen, damit es funktioniert. Am nächsten Morgen sieht man jeweils die Kinder in den schmutzigen Gewässern die Krathongs plündern :-) Geld verdienen Thai-style :-)
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Die Nufer-German's :-) (Theres, Ada, Pascal)
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Krathong wird gewässert
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Damit noch mehr Wünsche in Erfüllung gehen, lassen wir noch ne Laterne steigen!

PEEEEEEKING

Für ein verlängertes Wochenende flogen Kerstin und ich 4.5 Stunden von Bangkok nach Peking. Die Temeraturdifferenz war enorm und wir froren wie die Grossen. Aber ansonsten verbrachten wir wuuuuuuunderschöne Tage in der Stadt der Fahrräder. Es war zwar kalt, aber immer schön. Auch die Luftverschmutzung war durch den Wind wie weggeblasen. Wenn die Chinesen nicht dauernd vor sich hin spucken würden, wäre das Land noch viel sympathischer :-)

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Kerstin, 31 Grad, Flughafen Bangkok
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Daniela, -2 Grad, Flughafen Peking
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Ankunft im Hotel (4 am Morgen)
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Kerstin und ich am ersten Morgen. brrrrr, ist das kalt!!!
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Aussicht vom Hotel
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Fahrradreparatour??? Kein Problem!
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Gute Erfindung: HANDWÄRMER am Fahrrad und Moped!
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Ein Galerist schreibt meinen Namen auf Chinesisch
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Gemütlich im Pub sitzen und sich aufwärmen :-)
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Es ist bitter kalt!!!
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mit- und ohne Wind :-)
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Die verbotene Stadt
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Kerstin werden die Tickets aus der Hand geweht!!!
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Verbotene Stadt
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Kerstin und ich in der verbotenen Stadt
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Kaiser-Sänfte
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Die deutsche Schule in Peking. Hier hatte Kerstin 4 Jahre gearbeitet.
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gestiftet von der Schweizer Botschaft
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Kerstin im Bus
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typisches chinesisches Wohnhaus
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Bäckerei :-)))
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Gasflaschentransport...
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Tiananmen Square
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brrrrrrr WINTER!
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"Nest"-Stadion der Olympischen Spiele in Peking

DIE GROSSE MAUER

Es ist ein unglaubliches Gefühl, plötzlich auf jener Mauer zu stehen, welche man schon aus den Büchern und Geschichten oder dem Fernsehen kennt! Gänsehaut beim ersten Anblick des Wunders!

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Unter der Mauer
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DIE BESTE ERFINDUNG! Eine Rodelbahn von der Mauer runter ins Tal!

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Hasenfahrzeug und ich :-)))
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Festnahme...
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Herbstferien (Laos & Ko Phangan) & Muay Thai

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Gleich nach der Schule ging's am Freitag los. Iris und ich hatten einen Platz im 1. Class Abteils des Nachtzuges nach Vientiane (Laos) ergattert. Schon als wir den Bahnhof betraten, fragten uns Angestellte, wo wir hin reisen und wiesen uns den Weg zum Gleis. Ohne dass wir nachgefragt hätten. Die Thais sind einfach unglaublich freundlich!!!
Wir waren einiges zu früh und konnten es uns so schon vor der Abfahrt ganz gemütlich machen im Abteil. Ich wagte dann einen Blick in die dritte Klasse des Zuges. In einem solchen Hühnerstall hatte ich ja die letzte Fahrt nach Chiang Mai unternommen. Es waren schon Unterschiede zwischen diesen Reisevarianten!
Wir hatten ein Zweierabteil für uns alleine. Genug Platz und sogar ein Lavabo im Abteil. Später wurde dann auch das Abteil von einem Zugsangestellten in ein paar Sekunden professionell in ein Schlafgemach mit weissen Decken umgewandelt. Er meinte dann auch gleich nach verrichteter Arbeit lautstark: "Tip, tip!!!".
Ich schlief sehr gut, obschon die Betten natürlich eher für Thais bemessen sind, als für Körpermasse der Farangs. Eigentlich sollte der Zug ja etwa um neun Uhr morgens ankommen. Wir hatten jedoch nicht bemerkt, dass wir in der Nacht 5h gestanden sind! Der Zugbegleiter erklärte uns, dass es geregnet hatte und wir deshalb fünf Stunden warten mussten, bis das Wasser einigermassen von den Schienen verschwunden war. Dementsprechend hatten wir auch so viel Verspätung! Wir nahmen's gelassen und spielten eine Runde Siedler. Iris bestellte dann nach einem missglückten Frühstücksversuch einen Kaffee. Nachdem die Bestellung aufgenommen wurde, kam der Servierboy zurück und meinte: "Cup, cup!!!", durchquerte unser Abteil und schnappte sich eins der beiden Zahngläser über dem Lavabo. Erst jetzt kapierten wir, dass er den Zahnbecher für Iris' Kaffee verwenden wollte. Wir grölten eine Runde und wunderten uns einmal mehr über andere Länder und andere Sitten!
Mit erheblicher Verspätung kamen wir dann schliesslich in dem Kaff vor der Grenze an. Wir mussten noch einige Formalitäten ausfüllen, bevor wir die Grenze passieren durften. Der Herr am Zoll fand bei Iris den Einreisestempel im Pass nicht und wollte schon ein Drama machen. Er musste sogar seinen Kollegen zu Hilfe rufen, da er nicht wusste, was er nun mit der seltsamen Ausländerin tun sollte. Irgendwann nahm ich den Pass an mich, suchte und fand den Stempel....
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Auf geht's...ab nach Laos
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Zahnbecher-Kaffee
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Siedler Weltmeisterschaft im Zug
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Iris am Zoll
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...und der Stempel ist genau HIER!
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Wir passierten darauf hin die Grenze, mussten nochmals 10 min Zug fahren und füllten dann die Einreiseformalitäten für Laos aus. Weiter ging es mit einem Tuktk ins 20 km entfernte Vientiane. Die Stadt machte einen winzigen Eindruck. Obschon die Hauptstadt des Landes, gibt es keine Hochhäuser, keine grossen Wohnkomplexe...alles klein und friedlich :-)
Wir nisteten uns "downtown" ein und machten ein wenig die Gegend unsicher. Natürlich mussten wir auch die verbleibenden paar Tage verplanen, welche wir in Laos verbrachten. Wir buchten noch am selben Abend eine Dschungel-Zipline-Tour. Fliegen wie die Affen :-)

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erstes Essen in Laos...Suppenküche am Strassenrand!
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Downtown Vientiane
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es ist gar nicht sooo einfach, die Strasse zu überqueren...
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unser Hotel at night
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ganz Laos ist sehr französisch angehaucht
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Früh am nächsten Morgen wurden wir vom persönlichen Guide abgeholt. Er erzählte uns einiges übers Land, führte uns zu einer Buddhastätte mitten im Dschungel und fuhr dann zum Fluss. Dort wurde vom Auto ins Longtailboot gewechselt. Ebenfalls abenteuerlich :-)
Nach der Flussfahrt kochten die Herren für uns vegetarisch und rüsteten uns dann mit dem nötigen Gear aus für das Fliegen. Wir konnten uns nicht mehr erholen vor Lachen über die Bambus-bremse, welche er uns in die Hand drückte. So stellten wir uns vor, wie wir 30 Meter in den Bäumen hingen an einem Seil und nur mit einem Stück Bambus uns davor bewahren sollten, in einen solchen Riesenbaum zu prallen....
Die Bambusbremse blieb der Running-gag des Tages :-)
Zuerst mussten wir zu Fuss durch den Dschungel wandern. Das war wunderschön und wir genossen es total. Der Guide machte sich dauernd Sorgen, dass es zu anstrengend sein könnte oder so. Ach, er wusste wohl nicht, dass er es mit Berggeissen zu tun hatte!
Nach etwa einer Stunde des Kletterns durch den Dschungel erreichten wir die Ziplineanlage. Zuerst durften wir an einem kurzen Stück üben. Vor allem das Bremsen wollte gekonnt sein.
Dann ging's los. Es waren zwei Guides mit uns unterwegs. Die einzelnen Abschnitte waren bis zu 300 Meter lang, so dass man nur an einem Drahtseil von Baum zu Baum fuhr. Die Plattformen an den Bäumen schwebten in abenteuerlichen 30 Meter Höhe und zum Teil mussten wir uns abseilen, um auf die nächste Plattform zu kommen. Man lernt seine Ängste sehr schnell kennen! Die anderen machten sich immer lustig über mich, dass ich mich dauernd an irgend einen Baumstamm klammern musste. Als wenn das was helfen würde :-)
Der ganze Park war sicher 3km lang und so ging's von Baum zu Baum. Über verschiedene Brücken und andere Mutproben. Mit der Zeit war es sogar richtig toll. Man wusste wie bremsen und konnte die Fahrt auch geniessen, ohne gleich in Angstschweiss gebadet beim nächsten Baum anzukommen.
Am Schluss wurden wir an einem Seil die 30 Meter vom letzten Baum heruntergelassen!!! Wie fliegen!!!

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Fluss zum Dschungel
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unser Auto
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Longtailboat
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Köche und der Brei
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üben üben üben
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man beachte die Bambusbremse!
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Sicht zur Plattform (30m über Boden!!!)
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juhuuuuuuuuuuuu
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letztes Abseilen
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Iris BADET im Fluss!!!!! Keine Ahnung, was da sonst noch schwimmt!

Die letzten zwei Tage verbrachten wir dann auf einer Ecolodge. Der Besitzer (ein Aussie) kam uns in Vientiane abholen. Wir fuhren dann wieder bis zu einem Fluss (durch enorm arme Gegenden) und stiegen auf ein Boot um. Mit uns zwei Deutsche mit Rollkoffer....
Nach der Flussfahrt gings über eine Naturstrasse steil den Hügel rauf zur Ecolodge. Entspannen pur! Irgendwo im Nichts, mitten in der Natur, totale Ruhe, nur Wald und Fluss um uns herum. Toll!
Wir spazierten ein wenig, plauderten viel und spielten wiedermal ein wenig Siedler. Es war wunderschön. Iris freundete sich dann noch mit einem älteren Herrn an, der mit seinem selbstgebastelten Buddha-Boot unterwegs war. Der Mann hatte einen solchen Stolz und erklärte uns alles, was es zum Boot zu wissen gab. Wo die Opfergaben waren usw. Es war super!
Bis auf die Tatsache, dass am nächsten Morgen eine RIIIIIIESEN (ca. 10 cm Durchmesser) Spinne aus unserem Holzbungalow spazierte!!!! Oh mein Gott! Zum Glück hatte ich das am Abend noch nicht gewusst!

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Auf dem Weg zur Ecolodge
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unser Bungalow
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die Häma davor
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Dschungelbad mit Sauna
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riiiiiiesen Baum und ich
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Spass mit dem Buddha-Boot
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gemütlich, aber leider nicht spinnenfrei...
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Siedler im stromfreien Dschungel...dann eben mit der Stirnlampe!
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Packen und schon wieder abreisen :-(
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Später ging es wieder zurück nach Vientiane und dann wollten wir über die Grenze auf den Nachtzug. Es ging alles gut, bis wir zum total menschenleeren Bahnhof kamen auf der Thai Seite des Flusses. "Mai mii rotfai! Fundog maak!" hiess es da. (Es gibt keinen Zug! Viel Regen!). Nicht mal das Geld für die Fahrkarten konnten sie uns zurückgeben... das müssten wir in Bangkok zurückerstattet bekommen. Anscheinend war der letzte Zug wegen der Überschwemmungen vor vier Tagen gefahren. ( Wir vermuteten, dass wir mit dem letzten Zug ankamen).
Die Panik wuchs. Ich hatte am nächsten Tag einen Flug in den Süden von Thailand und Iris am Abend einen Flug nach Zürich!!! Der Herr sagte, wir könnten entweder den Bus oder das Flugzeug nehmen nach Bangkok.
Wir entschieden uns mal für den Bus. Also tuktukten wir zur Busstation. Dort herrschte Chaos. Alles wollte irgendwie zurück nach Bangkok. Wir wurden in einen uralten Bus gepfercht, mit Thaisitzen (sprich darauf passt mal ein halber Europäer-Hintern). Iris und ich konnten uns beim besten Willen nicht vorstellen, 12 Stunden so zu verbringen. Wir fuhren dann bis in die nächste grössere Ortschaft, leisteten uns nochmals ein Ticket und fuhren mit einer etwas luxuriöseren Busausführung weiter. Vor der Abfahrt unterhielt sich Iris angeregt mit einem Mönch. Das wunderte mich sehr, da die Mönche ja normalerweise Frauen nicht mal anschauen! Iris meinte dann, er habe ihr sein Flugticket nach Singapur gezeigt. Aber danach wollte er es nicht mehr von ihr zurücknehmen. Ich erklärte ihr dann, dass Mönche nie was von einer Frau nehmen. Man muss es vor ihn hin legen oder einem Mann zur Übergabe überreichen, welcher es dann dem Mönchen gibt. "Aha...drum het er gseit "I don't touch women" " , lachte Iris. Sie hätte noch gedacht, er müsse sie ja gar nicht anfassen, nur das Ticket zurücknehmen!
Mitten in der Nacht erwachte ich. Um uns herum überall Wasser!!!! Der Bus fuhr langsam aber unbeirrt weiter. Die Räder des Busses waren nicht mehr zu sehen, kleinere Autos konnten nicht mehr fahren. Nur vereinzelt fuhren grössere Lastwagen und Busse durch die Fluten. Woher der Fahrer wusste, wo die Strasse war? Also ungefährlich war das sicher nicht und bei uns würde niemand auf die Idee kommen, mit einem Bus durch ca. 1m tiefe Überschwemmungen zu fahren!!! Aber mai pen rai, in Thailand ist so einiges möglich!
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Warten auf den Bus
Wir überlebten die Fahrt und erfuhren später, dass auch der Busverkehr eingestellt werden musste...

In aller Herrgottsfrühe kamen wir dann in Bangkok an. Der Mönch half uns dann sehr zuvorkommend weiter. Es wunderte mich wirklich. Er zeigte uns dann den Weg zu den Toiletten. Iris versuchte fleissig Schritt zu halten mit dem Diener Buddhas und so wurde es beinahe ein Wettlauf durch den Busbahnhof. Leider hatte ich wieder vergessen zu erklären, dass man nie in einer Linie mit einem Mönch gehen darf, sondern IMMER hinter einem Mönch laufen muss. Der Arme versuchte nun krampfhaft vor uns zu bleiben :-) Ach wir lachten so viel über all die Mönch-faux-pas :-)))

Wir waren relativ früh zu hause, so dass wir noch die Kleider bei der Schneiderin abholen konnten und gemütlich essen gingen. Dann hiess es schon wieder Abschied nehmen! Die geniale Zeit flog viel zu schnell vorbei!
Gegen Mittag musste ich auf den Flughafen düsen, um in den Süden nach Ko Phangan zu fliegen.
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letztes Hääängen in meiner Matte
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letzter Blueberry Shake im Bärenkaffee
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and then it's time to say goodbye :-(((

KO PHANGAN

Mit Yvonne ( Basisstufenlehrerin an der Schule) und ihrem Mann Jome flog ich in den Süden. Jome besuchte dort seine Familie und Yvonne und ich düsten weiter auf die Insel "Ko Phangan". Die Reise dauerte EWIG!!! Zuerst fliegen, dann 2h Bus und dann nochmals etwa 3h auf einer Fähre, danach Somtauw bis zum Hotel.
Wir stellten erst am nächsten Tag fest, dass wir am falschen Strand gelandet waren! Ja nu, dann mieteten wir uns eben Mopeds und machten so die Insel etwas unsicher.
Wir badeten viel, plauderten und genossen einfach das Nichtstun. HIghlight war natürlich die Fullmoonparty. Die Insel ist eigentlich nur dafür bekannt. Jeden Monat strömen dann tausende Personen nach Phangan, um eine Nacht durchzufeiern und am Strand zu tanzen. Es war echt toll, aber schon ziemlich schräg! Unglaublich, was für Gestalten man da so sieht!!!!

Bald schon mussten wir wieder Abschied nehmen. Wir hätten es also locker noch eine Weile ausgehalten auf der Insel!

Zurück ging's genau wieder auf die selbe Weise.

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Yvonne und Jome am Flughafen in Bangkok
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auf die Fähre pilgern
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interessante Tankstelle...
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Hotelanlage
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Motorbienen in Action
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Mit dem Rucksack über die Insel :-)
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vor der Fullmoonparty
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Jome und sein Bruder Tony auf dem Heimweg

BESUCH

Mitten in der Stadt an einer Strassenecke hab ich mich mit Marcel und Goran aus der Schweiz verabredet und wir trafen uns auch auf die Minute pünktlich :-) Die Freude war gross. Die beiden sind für ein paar Wochen auf einer Asientour und machen momentan Bangkok unsicher. Zusammen verbrachten wir vor zwei Jahren Silvester in Barcelona, was super lustig war.
Wir begaben uns dann in ein gemütliches Resti und verplauderten den Abend bei gutem Thai-Essen.

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Marcel und ich
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Mit Marcel und Goran
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MUAY THAI

Kerstin und ich hatten schon lange vor, einen Muay Thai Boxkampf anzuschauen. Zumal ich ja selbst hin und wieder ins Boxtraining gehe, interessierten mich die Profis natürlich doppelt. Der Eintrittspreis war enorm überteuert und es waren dann wirklich fast nur Ausländer anwesend. Publikum hatte es fast keines und die Sportler selbst waren alles halbwüchsige Thai-Jungs, welche wir unter 18 schätzten! Wir waren ziemlich enttäuscht. Klar konnten wir das Boxfeeling schnuppern, aber wir hatten uns was anderes darunter vorgestellt.
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Stadion
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Zuschauer
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SALSA

Ich verbrachte zwei Wochenenden an Salsakongressen. Einmal in Bangkok und eine Woche später in Singapur. Das Salsafest in Bangkok war eher klein und bescheiden. Es erschien mir fast noch kleiner als im vorigen Jahr. Schade! Aber dennoch kamen einige Personen aus ganz Asien zum Event. Ich traf sogar einen Tänzer aus Basel auf der Tanzfläche! Die Welt ist klein!

Eine Woche darauf flog ich am Freitag nach der Schule nach Singapur. Auf dem Flug sass ich zwischen einem Holländer und einer Thai, welche super Englisch sprach. Wir plauderten dann zusammen. Der Holländer fragte die Thailänderin im lautesten Englisch, was geschehen würde, wenn der König stirbt. Mir, der Dame neben mir und dem restlichen Flugzeug blieb beinahe der Atem stehen. Der Tod des Königs ist etwas vom Schlimmsten und daran darf man weder denken, noch in der Öffentlichkeit darüber sprechen. Als sie ihre Fassung wieder gefunden hatte, sagte sie ihm, er solle leise sprechen. Sie hatte Tränen in den Augen. Mit stockender Stimme machte sie ihm klar, dass man sowas niemals sagen durfte! Es ist UNGLAUBLICH, welche Verehrung dieses Volk für seinen König hat!
Auch auf dem Markt oder auf den Strassen.... überall bleiben Punkt sechs Uhr jeden Tag alle Menschen total ruhig stehen, halten inne bei allen Tätigkeiten, um die Königshymne zu hören. Danach verneigen sie sich und das Leben geht weiter. Faszinierend!

In Singapur angekommen versuchte der Holländer für mich noch eine Unterkunft zu finden. Ich hatte nur für die erste Nach in der Jugi noch eine Bleibe gefunden. Im teuern Singapur kostet sogar die Jugendherberge 90 (!!!!) SFR/ Nacht!!!! unglaublich, dieses Land!!!
Wir tauschten dann alle drei Visitenkarten aus am Flughafen und gingen auseinander. Der Holländer flog zurück nach Europa, die Thailänderin traf am Flughafen in Singapur ihren Schweizer Ehemann und ich ging zur Metro, um schnellst möglich ans Salsafestival zu gelangen.
Die Dame in der Jugi war enorm freundlich. Half mir wo's ging, aber konnte für die zweite Nacht kein ZImmer mehr finden. Ich bedankte mich und ging duschen. Auf dem Weg zum Salsafestival (gleich neben der Jugi) bat ich deshalb wiedermal das Universum um Hilfe :-) Ich bestellte laut eine Übernachtung für die nächste Nacht. Dann fügte ich noch hinzu: "Nein, nicht irgend eine Unterkunft, sondern eine wirklich tolle." HIhihi, mal gucken, was das Universum daraus machte.
Ich kam beim Eingang zur Tanzhalle an. Dort traf ich Nick. Mit ihm hatte ich auch schon in Bangkok getanzt. Die Freude war gross, auch wenn wir uns nicht sooo gut kannten. Ich wusste nur noch, dass er Engländer ist, Pilot von Beruf und immer mal wieder nach Bangkok fliegt.
Er fragte mich als erstes: "Hey, where do you stay?" Ich antwortete: "The first night at the youth hostel and the second night underneath a bridge". Er fand das total witzig. Ich erklärte dann, dass es irgendwie unmöglich war, ein Zimmer aufzutreiben für die nächste Nacht. Nicht überlegte kurz und meinte dann, er hätte in seinem von der Fluggesellschaft gesponserten Fünfsternehotel noch ein Bett frei, welches ich gerne haben könne. Ich schaute kurz zum Himmel und schüttelte ungläubig den Kopf. DIe Kreativität und Präzision von dort oben war wirklich unglaublich! :-)))

So tanzte ich dann zwei Nächte und drei Tage am Stück. Zirka 20 Stunden Salsa waren am Sonntag in meine total schmerzenden Füssen getanzt. Es war ein unglaublich toller Kongress. Nicht nur das Angebot an Shows und Workshops war fantastisch, sondern auch die Menschen dort waren toll. Es war ein Miteinander, kein "ich tanze besser als..." wie oft in der Schweiz.
Ich lernte Kathy kennen. Sie wohnte in Singapur, kam aber ursprünglich aus Manila. Wir verbrachten fast das ganze Festival zusammen, suchten nach den Workshops irgendwo eine Dusche, um uns für den Abend chic zu machen. Das war total witzig. Man wird sehr erfinderisch in solchen Situationen :-)
Was mich sehr beeindruckte war die Rede von Albert Torres (dem Grossvater des Salsas oder dessen Vermarktung). Er war früher Alkoholiker und sonst auch total abgestürzt. In einer Mittagspause zwischen Workshops erzählte er dann aus seinem Leben und wie Salsa alles verändert habe. Er wolle eben aus der Salsacommunity eine Gemeinschaft machen und kein Event für arrogante Einzelkämpfer :-) War echt toll und ergreifend die Geschichte. Es braucht viel mehr Personen wie ihn in der Salsaszene!

Leider musste ich dann vor dem Ende des Festes wieder zurück, da ich schon am Sonntag Abend wieder heim fliegen musste. Die Schule wartete am nächsten Tag. Mit schmerzenden Füssen unterrichtete ich am folgenden Montag. Ich konnte wirklich beinahe nicht mehr gehen! Aber es war ein GENIALES Weekend. Ich habe seither (etwa 5 Wochen ist das nun her) nicht mehr getanzt, weil es in Bangkok einfach "langweilig" ist zu tanzen im Vergleich...

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mit Nick
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Albert Torres
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mit Kathy
wir mussten dann in der Dusche eines öffentlichen Pools duschen und uns für den Abend stylen...war witzig!
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Kathy und mein Grümpel
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Abendkleid und Tramper im Schwimmbad...
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auf der Bühne :-)
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SCHULE

Auch in der Schule hatten wir Sanuk (Spass auf Thai). Am Casual day dieses Monats trugen die Lehrer Uniform. Die Schüler wussten nix davon und kamen ganz normal in ihren Strassenklamotten. Es war toll, da fast alle Lehrer mitmachten. Ich kam mir ein wenig doof vor, zumal ich die 11. Klasse anmotzen musste, weil sie nicht so fleissig waren. Ob sie mich ernst nehmen würden in meinem Schülerlook?
Witzig war, dass kein Schüler sich getraute auch nur zu lachen, geschweige dann etwas zu sagen. Wir waren etwas enttäuscht über die Angepasstheit und den Anstand der Kids :-)
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Die Lehrer als Musterschüler. Wir kriegten Nachhilfe im "sich artgerecht melden im Klassenraum"
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Auftrag der Schüler: "Spielen Sie mal Matheunterricht"
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Lehrer-Gruppenfoto
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...zu grosses Shirt, zu enge Hosen. Die Leihgabe sitzt suboptimal...

Lezten Monat warf sich die Klasse 8 in Halloween-Kostüme am Casual day :-)
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Volley
Auch dieses Jahr organisierte die SMV (Schülervereinigung) eine Volleyballnacht. Es wurde von 18-22 Uhr Volleyball gespielt in der Turnhalle. Dazu wurde gegrillt und gechillt :-) Der neue Sportlehrer, seine Frau und ich erklärten und bereit, die Schüler der Klassen 5-12 zu beaufsichtigen. Es war sehr witzig. Obwohl ich keine Ahnung von Volleyball habe, durfte ich mitspielen :-))
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Madame Bösch ins Bild fliegend...

KURIOSITÀTEN

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Hauptsache Englisch...so sind die Betten in den Nachtzügen beschriftet
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Hauptsache Englisch.... Wal-Polizei???
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wow, das Unterschreiben sollte man sich gut überlegen!!!
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schmatz mampf
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eine Thaiinterpretation von Tomaten-Mozarella-Salat...
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??????????? und ich dachte, Drogen seien verboten in Thailand!
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Notiz von meinem Gärtner hing bei mir am Tor....

Gruss aus Thailand :-)

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...und tschüss

Posted by puzzli2 07:29 Comments (0)

Kunst & Singapore

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In der Schule hatten wir unseren ersten "casual day". Die Schüler dürfen dann die Schuluniform zu hause lassen und sich nach ihrem Gusto kleiden. Dieses Mal hatte die 10. Klasse eine besondere Idee für diesen Tag. Die Herren warfen sich in Anzug und die Damen trugen ein Kleid. Leider fielen nur die Jungs auf, da solche Anzugträger nicht wirklich auf unser Schulgelände passen :-)
Als sie dann zu mir in den Kunstunterricht kamen, meinten sie frech: "Aber Frau Bösch, sie haben doch gar keine Haken hier, um die Sakkos aufzuhängen!!!" Es war ein lustiges Bild und wir haben viel gelacht an diesem Morgen! Ich bin ja gespannt, was sich die Schüler für die weiteren Casual days einfallen lassen.

In der folgenden Woche erhielt ich eine Ansichtskarte direkt aus dem Alpstein von meinen Wanderfreunden. Das hat mich enorm gefreut und ich ging strahlend durch den Tag :-) Da ich viel öfter an Heimweh leide, als letztes Schuljahr (damals hatte ich glaub nie Heimweh), sind solche kleinen Grüsse Gold wert.

Mitte September stand im Zeichen der Kunst. Erstens organisierten alle Kunstlehrer des Campus' eine gemeinsame Ausstellung mit den persönlichen Arbeiten. Das war ein riiiiiiesen Stress! Ich suchte halb Bangkok nach einem Printshop ab, welcher meine Fotos in normalen Farben druckte. Die meisten Testdrucke waren einfach nur gräulich.
Danach musste ich die Fotos aussuchen. Gar nicht so einfach, bei eigenen Objekten. Jillian half mir zum Glück dabei. Sie sortierte gnadenlos aus, was mir enorm half. Es war auch lustig, gemeinsam über die Fotos zu diskutieren und diese dann in brauchbar- und nicht brauchbar zu sortieren. Danach gingen wir dann noch in die Stadt und trafen uns mit den anderen Amigrils in einer Jazzbar. War total gemütlich.
Später in dieser Woche half mir dann noch ein Kollege, welcher zu Besuch war, meine Fotos nochmals ein wenig umzustellen. Danach war ich zufrieden damit und reichte sie für die Ausstellung ein.
Eigentlich bot die RIS-Schule an, die Objekte für uns zu hängen. Leider musste ich dann feststellen, dass sie einfach irgendwie, total schräg und überhaupt nicht im selben Abstand voneinander an die Wand gepäppt wurden!!! Sowas! So musste ich also noch irgend an einem Nachmittag Zeit finden, um das Ganze zu berichtigen!
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Jillian hilft mir, eine Auswahl zu treffen
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sowas! Die Soihunde "Flohzirkus 1&2" denken, nur weil ich Besuch habe, dürften sie auch rein kommen!]
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Jillian
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Die Schüler im Anzug!
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SMV Treffen. Jede Klasse schickt zwei Vertreter der Klasse und die diskutieren ca. alle zwei Wochen über ihre Probleme und Wünsche. Als Vertrauenslehrerin muss ich diesen Treffen einfach beiwohnen, ohne viel zu sagen.
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Ms Bösch im Werkunterricht
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...im Kunstunterricht :-)
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ENDLICH! Die Ausstellung hängt!

Anfang Oktober bekam ich wieder Besuch aus der Schweiz, auf welchen ich mich schon lange freute! Iris kam eines Montag Nachmittags an. Ich holte sie vom Flughafen ab. War super, wie alles funktionierte, da sie kein Handy hatte, um mich anzurufen. Die Maschine aus der Schweiz war etwas zu früh da, so dass ich beinahe zu spät kam!
Wir freuten uns beide sehr über das Wiedersehen und konnten es kaum glauben, dass sie nun einfach so hier war. Natürlich erwischten wir wiedermal eine ganz besondere Sorte Taxifahrer vom Flughafen nach hause. Er nahm die normale Strasse durch die Stadt, anstatt über den Highway zu gehen. Anscheinend schien er jedoch den Weg nicht so genau zu kennen und so führte die Fahrt über einen Feldweg unter einer Brücke durch. Zu allem Überfluss ging er dann auch noch auf unsere Kosten tanken. Mai pen rai....was es nicht alles gibt in diesem Land!
Am selben Abend fuhren wir noch in die Stadt zum Hauptbahnhof, um unsere gemeinsame Reise nach Laos zu buchen. Iris meinte, es sei schon verrückt, dass sie eben noch in Zürich war am Vorabend und nun hinten auf meinem Mofa durch das verrückte Bangkok kurve. Wir erledigten dann so einiges in Chinatown, gingen die Bahntickets kaufen und wurden dabei überfreundlich beraten. Die Thais sind schon unglaublich, echt!
Auf dem Rückweg fuhr ich verbotener weise über die "Khüng Sapan". Das ist eine Brücke über der normalen Strasse, auf welcher eigentlich nur Autos fahren dürfen (es hat dort eben nie Stau, deshalb viel schneller). Weshalb Mofas nicht gedultet sind dort, konnte mir jedoch bis anhin noch niemand sagen.
Auf jeden Fall winkte uns auf dieser Brücke ein Polizist raus. Shit! Ich versuchte Thai-style anzuwenden und gab an zu verstehen, dass was mit meinem Ausweis nicht in Ordnung sei. Der gute Mann liess uns springen und sprach noch ein wenig auf Thai auf uns ein. Derweilen passierten uns verschiedene Mofas, ohne angehalten zu werden. Na ja, die Welt ist nicht gerecht :-)))
Zwei Tage später brachte ich Iris mit dem Mofa zur Skytrain Station, da sie für ein paar Tage auf eine Insel fuhr. Auf dem Rückweg nahm ich wieder die Brücke... und prompt stand erneut ein Bulle am Ende der Saphan. Oh nein!!! Ich klappte mein Visier hoch und der Herr meinte: "Oh, I know you! Last time you and your friend on motorcycle!" Grrrrrr. Was für ein Pech! Ich gab ihm dann in einfachstem Englisch zu verstehen, dass ich glaubte, mein Ausweis sei nicht in Ordnung. Darauf hin zeichnete der Polizist auf ein Blatt Papier eine Brücke und ein Mofa und kreuzte beides durch. So dass es auch die ganz doofen Ausländer begreifen mussten! Blöd... jetzt darf ich mich wirklich nicht mehr auf die Brücke wagen! Er liess mich jedoch erneut ohne Busse laufen. Was an ein Wunder grenzt, da man normaler weise die Polizei bestechen muss. Aber das kann ich irgendwie einfach nicht. Als ich Kerstin die Story erzählte, meinte sie: "Der will doch nur deine Telefonnummer :-) " .

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Iris direkt aus der Schweiz am Flughafen Bangkok
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gemeinsames Abendessen
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Besuch bei der Schneiderin. Wir lassen uns ein paar Kleidungsstücke mass schneidern.

Am Donnerstag jener Woche eröffneten wir unsere Ausstellung mit einer kleinen Eröffnungsfeier. Es kamen viele Interessenten der Amischule. Aus meiner Schule kam niemand und auch später glaube ich nicht, dass jemand die Ausstellung gesehen hat. Ausser Kerstin, welche bei mir eine persönliche Führung einforderte.
Es war trotzdem eine tolle Eröffnung und vielen Leuten gefielen meine Fotos anscheinend, da ich total tolle Rückmeldungen kriegte. Ein Schüler der Amis holte sich sogar einen Stuhl und setzte sich vor meine Arbeit, um sie anzuschauen. :-)

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Vernissage
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meine Fotos
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Mit Michaela und Duncan, beide auch Kunstlehrer an der RIS
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Gruppenfoto aller beteiligten Kunstlehrer

Am folgenden Wochenende flog ich dann nach Singapur. Eine Kunstlehrerin der Amis hatte mich gefragt, ob ich nicht mit ihnen an die Kunstfortbildung der Amischulen des asiatischen Raumes kommen wolle. Natürlich wollte ich! Ich fragte mal in meiner Schule nach und bekam prompt und ziemlich unerwartet grünes Licht.
Das Fliegen bereitet mir auch immer weniger Mühe, da ich so viel in der Gegend rumdüse. Ich habe immer noch grossen Respekt und nasse Finger beim Start, aber die Nächte vor einem Flug kann ich nun durch schlafen :-)

In Singapur angekommen, musste ich erstmal etwa zwei Stunden auf die Einreise warten. Der Herr am Schalter meckerte dann auch noch an jedem Buchstaben rum! Also so genau hat's noch niemand genommen! Zu allem Überfluss wurde dann mein Handgepäck und ich selbst nochmals durchsucht und abgetastet. Und das, nachdem man AUS einem Flugzeug kommt. Sprich das alles musste ja schon in Bangkok geschehen sein. Aber Singapur ist ja sowieso speziell, wie ich noch erfahren sollte.

Danach machte ich mich auf den Weg zu meinem Hotel. Alles pik fein und total sauber. Das ÖV- Netz perfekt ausgebaut, alles auf die Minute pünktlich und ganz internationale Bevölkerung. So mein erster Eindruck der Stadt.
Ich suchte dann das Hotel, welches unheimlich teuer war, sich jedoch als totale Bruchbude rausstellte. Im Bad lagen sogar noch die Haare der Vorgängerin!!! Ich meine, in jedem anderen Land wäre das kein Problem, aber doch nicht im perfekten Singapur! Tja... dass die Preise den Schweizer Preisen entsprechen, oder sogar noch teurer sind, wusste ich ja schon im Vorfeld. Es schockierte mich aber dennoch.
Da meine Bangkoker Kunstkollegen erst am Abend eintrafen, ging ich alleine auf Entdeckungsreise. Die Stadt war total faszinierend! Ein Einkaufszentrum reiht sich ans nächste. Jedes Haus versucht das andere in Sachen Prunk und architektonischer Aussergewöhnlichkeit zu übertrumpfen. Wahnsinn!!! Ich schlenderte ein wenig durch die Malls und fotografierte. Als ich vor einer Mall stand, sprach mich ein Herr an und wir plauderten. Er lud mich dann spontan zu einem Kaffee ein. Ich müsse also keine Angst haben, er wolle einfach spontan einen Kaffee trinken. Also Angst hatte ich glaub noch nie vor jemandem und solche spontan Aktionen sind doch spannend!
Er erzählte mir dann ein wenig aus seinem Leben. Arbeite im Shipping-buisiness, sei 52 Jahre alt, habe viel erlebt. Es war spannend mit ihm über Singapur und Asien zu diskutieren. So sassen wir etwa zwei Stunden über dem Kaffee und plauderten. Danach verabschiedete er sich ganz höflich, wünsche mir ein schönes Leben und zog von dannen. Hm.... solche Dinge geschehen mir immer wieder! Seltsam!

Am nächsten Morgen begann die Kunstfortbildung an der Amerikanischen Schule Singapurs. Alles war perfekt durchorganisiert. Die Schule war UNGLAUBLICH! Ich wusste ja, dass Singapur Geld hatte, aber sowas...die Schule verfügte über ein eigenes KIno für die Schüler, ein Riesenraum für Theateraufführungen, welcher 9 000 Personen fasste, weiter drei voll ausgerüstete kleinere Räume mit Bühnen, nur zum Üben der Stücke. Eine riesen Fotografieabteilung mit etwa 20 Arbeitsplätzen in der Dunkelkammer!!! Überall unglaublich viel Platz und das Beste vom besten Material in Hülle und Fülle! Und ich muss beinahe für jede Farbtube kämpfen, welche ich anschaffe!!! Schon eine andere Welt!

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Fotolabor für die Schüler!!
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Kunstraum!
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b]Schülerarbeiten[/b]
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Am Workshop

Wir besuchten dann eine bemalte Brücke und eine Künstler- und Papierwerkstatt. Das war sehr interessant. Auch dort traf man high-tech wohin das Auge schaute. Später besuchten wir die "Art Singapur", sowas wie die Art Basel, nur im kleineren Rahmen. War auch interessant.
Am Abend unternahm unser Bangkok Grüpplein eine Exkursion ins Nachtleben der Stadt. Wir hatten es unheimlich lustig. Irgendwann landeten wir in der Innenstadt. Die einen beschlossen, teuer Taxi zu fahren, eine Dame wollte den Weg per Bus finden und Duncan (IB Kunstlehrer der RIS) und ich gingen zu Fuss. Das war echt witzig, weil wir keinen Clue hatten, wie wir zum Hotel zurück gelangen sollten. Na ja, wir versuchten dann viele Try und Errors und landeten dann schliesslich wie durch Zufall wieder in unserer Strasse. Dort gingen wir noch was trinken und verabschiedeten uns dann. Er meinte noch: "Hey, and don't talk to any strangers!" hahahaha... no, I won't.
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SINGAPUR
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free hugs :-)
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Gruppenfoto aller Teilnehmer der Fortbildung (Kunstlehrer der Internationalen Schulen Asiens)

Am folgenden Morgen waren sehr interessante Workshops angesagt. Ich lernte wiedermal, Lochkameras zu bauen, Kunstblog zu führen, mit den Schülern Portfolios zu erstellen für weiterführende Schulen usw. Es war einfach nur toll, so viele Kreative Leute um mich zu haben, welche alle für einen Spass zu haben waren. So ganz anders als die "stieren" Fortbildungen mit Teilnehmer deutscher Auslandsschulen, welche alle den Beamtenstatus inne haben. Nichts gegen die Personen an sich, aber die Denkweise ist total eine andere.
Ich war dann auch die einzige Teilnehmerin, welche nicht die Muttersprache englisch vorweisen konnte. Alles andere waren Amis oder Australier.

Am Abend waren wir zu einer privaten Feier in einer Galerie eingeladen. Dort wurde Kunst von einem Aboriginiesstamm ausgestellt und vermarktet. Ich fühlte mich sehr unwohl. So machte dieser reiche Galerieaff Millionen mit dem Vermarkten der Not dieser Ureinwohner. Ich hab's fast nicht ausgehalten dort! Von wegen "helfen". Wahrscheinlich geht nicht mal ein Drittel der Einnahmen an die Bevölkerung in Australien. Ansonsten könnte der Herr sich keine grosse Galerie und Autos in Singapur leisten!
Sie stellten draussen eine Leinwand für uns auf, wo wir alle uns in Form von ein paar Pinselstrichen verewigten.

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Begrüssungsfrühstück und dann ging's auf Besichtigungstour in der Stadt
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Casino...
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Teile unserer Gruppe nach der Besichtigung der Art Singapore
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Galeriebesuch und Bemalen der Leinwand. Gruppenfoto der Bangkok-Delegation
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Anschliessend im Ausgang. Es war einfach nur witzig!!! Ein Bier kostet hier so gegen 14 Sfr.

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Die letzte Nacht verbrachten wir in einem Hotelzimmer, um Geld zu sparen :-)

Der letzte Tag diente dann Diskussionen. Es ging vor allem um IB-Art. Da ich jedoch nicht IB unterrichte, sondern dem Schweizer- und deutschen Lehrplan folge, war es für mich vor allem interessant, zuzuhören.
Die übrige Zeit bis zum Abflug verbrachte ich mit Aimée (eine Kunstlehrerin aus Taiwan) in einer riiiiiiesigen Buchhandlung. Wir plauderten viel und sie stellte mir noch ihren Bruder vor, der mit ihr in Singapur war, aber in Bangkok wohnte. Small world.

Ich fand dann noch ein Marché-Restaurant in Singapur. HEIMWEH!!!
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Toller Wegweiser :-)

Später fuhr ich dann wieder zum Flughafen. Und betrachtete auf dem Weg die eindrücklichen Gebäude der Stadt. Ich glaube, ich könnte niemals in Singapur leben. Es ist alles so steril, grosskotzig, überteuert und nur auf Konsum ausgelegt. Keine Spiritualität, gar nichts. Auch habe ich keinen einzigen Motorrad- oder Fahrradfahrer gesehen. Das scheint dort ebenso verboten zu sein, wie Kaugummi zu kauen. An der Schule erzählten sie uns, dass die Polizei im vergangenen Monat Drogentests bei den Schülern gemacht habe. Darauf seien etwa sieben Schüler überführt worden. Sie hatten 24h Zeit das Land samt der Familie für immer zu verlassen. Zum Teil waren auch Botschaftskinder davon betroffen! Wahnsinn! Aber in Singapur steht die Todesstrafe auf Drogenkonsum....
Eine Schülerin sagte mir, als ich sie fragte, was man hier denn so für Hobbies haben könne: "Well, shopping or going to the movies. There isn't much else to do".

Wieder einmal war ich froh, in Bangkok zu landen :-)

KURIOSITÄTEN

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Livekonzert in der Halle eines Krankenhauses über Mittag!
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Kalorientreppe
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Kleider ins Klo werfen??? Socken??? also was es nicht alles gibt!!!
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Lego!!!
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???
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Achtung!!! Es wird wirklich geschossen!!!
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Man kriegt eine GUESS-TOTE!!! haahahaha (anscheinend handelt es sich dabei um eine Tüte)

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Start ins 2.Jahr

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Es war seltsam wieder zurückzukommen nach den Ferien. Alles anders und doch so vieles genau wie zuvor. Die Schule startete wieder mit voller Wucht. Kaum angefangen, ging ich beinahe wieder in Arbeit unter! Es ist fast unglaublich, wenn man's nicht selbst erlebt!
Wie immer startete das neue Schuljahr mit einer "welcome back"- party der Amis und einer Geburiparty in einer unserer Lieblingsbars. Gleichzeitig mussten wir auch Abschied feiern von Jenn, welche eine Woche später zurück in die USA zog. Da wir viel gemeinsame Zeit miteinander verbrachten, war dies ziemlich hart für mich.
Vieles wird sich nun wohl wiederholen, aber keine Angst....ich werde nicht über alles doppelt berichten :-)
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Abschied von Jenn
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welcome back!
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mit Superman :-)
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Birthday

Das neue Schuljahr wurde selbstverständlich mit einer Feier eröffnet. Nun waren wir schon die alten Hasen und konnten zuschauen, wie die neuen Lehrpersonen begrüsst wurden. Im Verlaufe der ersten Wochen wählte die Schülerschaft der 5-12 Klasse eine Vertrauenslehrperson. Das heisst, alle Schüler (ca.80 Kinder) besammeln sich im Musikraum und wählen ohne Beisein einer erwachsenen Person jene Lehrperson, welche Ansprechsperson für Probleme und Sorgen der Schülerschaft sein sollte.
Nichtsahnend wurde ich beim Mittagessen von ein paar Schülern überrumpelt, welche mir zu diesem Job gratulierten :-) Ich war schon etwas erstaunt, dass anscheinend fast alle Schüler auf meinen Namen gesetzt haben, freute mich jedoch über das Vertrauen. Tja, noch einen Job mehr, welcher Zeit in Anspruch nimmt :-) So langsam kommt's nicht mehr drauf an!
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solche Karten werden bei uns im Lehrerteam verschenkt :-)
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in meinem Unterricht
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Gestalten der Klassenzimmer

Beinahe das erste Weekend verbrachten wir in Samet. Diesmal wurde ein grosser Bus gemietet, welcher etwa 40 Personen der Amischule und mich (hahaha) zum Meer fuhr. Das Einladen eines Paddelboats erwies sich dann jedoch als etwas schwierig. Unterwegs wurden im Bus Spiele gespielt. Gruppenweise mussten wir Songs vorsingen mit einem gewissen Wort im Titel, aus Knete eine Palme formen usw. Es war sehr witzig!

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unsere Gruppe im Bus
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Hund in der Disco!
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Feuerwerk zur Feier des Abends
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Kerstin, ihr Sohn Tim, welcher zu Besuch aus Deutschland hier war, und ich fuhren zum Golden Mount. Dies ist ein Tempel in der Stadt, welcher auf einem Berg gebaut wurde. Dies ist natürlich fürs flache Bangkok eine wahre Seltenheit.
Von oben hat man eine wunderbare Aussicht. Auch sonst ist der Tempel und die ganze Umgebung wunderschön gestaltet.

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ich mit den Gebetsglocken
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Tim und Kerstin
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geliebtes Bangkok...12 Millionenstadt !!!
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Kerstin und ich mit der Thailand-Flagge
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nach dem Besuch schlenderten wir noch ein wenig durch die Siedlung von Schmieden
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...und fuhren mit dem Khlongboot wieder heim
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das Central World, welches während der Demos ausgebrannt ist.
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An einem anderen Tag ging ich mit Kerstin ins Museum. Wir gönnten uns zur Entspannung Kaffee und "Grasbrownie". Hahahaha, sah sehr interessant aus und of course, wir konnten nicht widerstehen! Es schmeckte hervorragend, so dass ich am liebsten ne ganze Ladung von dem grünen Zeugs nach hause genommen hätte!
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Gleich nach Schulbeginn wagte ich mich auf ein wirkliches Abenteuer. Ich hatte am Salsakongress in Malaysia einen Australier kennen gelernt, welcher in Kambodscha arbeitete. Nun fand er, ich solle ihn doch an einem Weekend besuchen kommen in Siem Reap. Darauf hin informierte ich mich über Flüge in die Stadt der Tempel. Leider alles viel zu teuer, da "Bangkok air" das Monopol auf der Flugverbindung hat.
So entschloss ich mich, ein Taxi zu nehmen von Bangkok an die Kambodschanische Grenze (4h Fahrt), dann zu Fuss die Grenze zu überqueren und noch ein Taxi zu nehmen nach Siem Reap (nochmals 3h). Das an einem Freitag nach der Schule um 12 Uhr und am Sonntag zurück... CRAZY!!!!!!
Da ich jedoch schon ein wenig durchgeknallt bin, unternahm ich die Reise!
Nach der Schule ging's los. Eine Freundin hatte mir ein Taxi organisiert. Der Fahrer sprach nur Thai und so unterhielten wir uns mit Händen und Füssen. Er habe Verwandte an der Grenze und freue sich, dass ich ihm den Weg bezahle, um sie zu sehen. Er warte dann auch auf mich an der Grenze und nehme mich am Sonntag wieder mit. Sehr gut. Dann war ich also gleich noch karitativ tätig mit meiner Wahnsinnstour.
Auf der Fahrt erhielt ich eine SMS von Kerstin: "Zähl mal, wie oft du verkauft wirst an der Grenze." Ich fragte, ob die mir dauernd Dinge verkaufen wollen. Sie meinte: "Nein, du bist die Ware. Lass dich überraschen."
An der Grenze angekommen, tauschte ich schnell die Nummer mit dem Taxifahrer und vergass vor lauter Aufregung beinahe, ihm das Geld für die Fahrt zu geben!!!!
Tja, Kerstin schien recht gehabt zu haben. Sogleich stürzten sich aufgeregte Kambodschaner auf mich, und wollten mich zum Visumsamt zerren. Natürlich war dort ein Kumpel von ihnen anwesend, der dann das Visum für mich besorgt hätte. Ich erinnerte mich an die Warnung und bestand darauf, alleine das Visum zu besorgen. Gute Entscheidung, dies war nämlich wesentlich günstiger :-))) (der Zollbeamte wollte lediglich 100 Baht (3 Franken) Schmiergeld für die schnelle Bearbeitung). Der Herr warf (wirklich!!!) dann meinen Pass einem Kollegen zu und herrschte diesen an, den Stempel reinzusetzen. Man könnte sich ja noch überarbeiten!
Weiter ging's. Kaum draussen musste ich den richtigen Grenzübergang finden. Das war ein köstliches Bild. Ich in meinen chicen Kleidern und feinen Halbschuhen, direkt von der Schule auf diesen schlammigen, dreckigen Strassen des Grenzübergangs. Überall Armut, bettelnde Leute und Personen ohne Arme oder Beine!!!! Sehr skurril!
Die Armut schockierte mich schon nach wenigen Minuten Kambodscha-Luft schnuppern... Wahnsinn! Auf jeden Fall wurde ich schon wieder am Arm gezerrt (was einem in Thailand nie geschehen würde), und in ein Taxi gezerrt, welches mich für 20 Dollar nach Siem Reap bringen sollte. Taxi... man stelle sich vor: Urururalter kleiner Personenwagen, total schmutzig, überall schauen die Kabel raus und es ist nur die Hälfte des Steuerrads vorhanden. Vorne sitzt ein stinkender, etwas molliger Herr, welchem ein paar Zähne fehlen. Ein weiterer Herr mit zerrissener Hose steigt dazu. Ich immer noch mit chicer Kleidung und Schminke im Gesicht... So sollte es also nach Siem Reap gehen. Mein Mut verliess mich und ich stellte mir vor, was da so alles geschehen konnte auf diesen Überlandstrassen (Autobahnen gibt's keine).
So stieg ich wieder aus und suchte, das Gezeter und Gebrülle des Fahrers und seiner Kollegen überhörend, das Weite. Der nächste Händler, welcher mich weiter verkaufte, nahm mich auf einem Motorrad mit. Ebenfalls in schöner Kleidung hinten auf einem auseinander fallenden Motorrad auf den schmutzigsten Strassen der Welt. Oh je!
Ich schrieb Kerstin zurück, dass ich vier Mal verkauft worden sei...und wieder landete ich in einem lustigen Taxi. Das Auto war in minim besseren Zustand. Aber wirklich nur minim. Ich hatte keine Lust mehr, nochmals auszusteigen und so ging's los. 3 Stunden oder mehr. Es stiegen dann immer mehr Personen zu unterwegs und aus meinem bezahlten Privattaxi wurde schnell mal ein Sammeltaxi für alle, welche noch mitfahren wollten. Zum Schluss waren wir 7 (!!!!) Personen im vierplätzigen Auto. Aufregen bringt nix, das lernt man in Thailand sehr schnell. Und so wartete ich geduldig, bis der Fahrer unterwegs noch mit der halben Verwandtschaft plauderte, mal ausstieg um ne Weile zu rauchen und schliesslich auch noch essen musste!!!! Die Fahrt dauerte natürlich ewig. Aber das war noch nicht alles!
Ich freute mich schon, das ZIel erreicht zu haben, als ich aus dem Auto ausgeladen wurde. Mit Händen und Füssen gaben meine sechs Mitreisenden mir zu verstehen, dass ich nun in einem anderen Gefährt weiter reisen sollte. (siehe Bild unten). Ich war SPRACHLOS!
Nein, vor lauter Sprachlosigkeit konnte ich nicht anders, als mich einfach mal eine Runde kaputt zu lachen! Ich stand also auf dem Parkplatz vor der Rikscha und grölte. Niemand schien zu verstehen, was so lustig war.
Lichtjahre später fuhr ich im einzigen Fünfsternehotel von Siem Reap (dort arbeitet mein Kollege) in einer RIKSCHA vor!!!!!

Pete brachte mich dann zu seiner Wohnung und musste noch etwas arbeiten gehen. Das folgende Weekend hatte er genau mal 2 Stunden Zeit für mich!!! Obschon er darauf bestanden hatte, dass ich ihn besuchen sollte! Das war einfach der Hammer!
Ich meine, ich habe oft auch nicht viel Zeit für Besucher, aber ich teile das immer genau so mit im Vorfeld!

So machte ich mich dann an den zwei Tagen alleine auf den Weg zum Weltkulturerbe... die Tempelstadt von Angkor Wat. Erneut mietete ich mir eine Rikscha für einen Tag und wurde von Tempel zu Tempel gefahren. Es ist echt unglaublich eindrücklich!!!!

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Grenzübergang
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unterwegs wird mal kurz ne Kuh verkauft
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mein letztes Transportmittel der Reise
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Rikscha vor dem fünf Sterne Hotel!
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mein Zimmer
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Abendessen mit Pete

ANGKOR WAT
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Hotelanlage vom Sofitel
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Meine Miet-Rikscha
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ein Panda!!!!
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NitNoi und ich
3DSC_0121.jpg29DSC_0128.jpg8DSC_0136.jpg9DSC_0146.jpg7DSC_0148.jpg...aufräumen nach dem Elefantendurchmarsch
5DSC_0158.jpg8DSC_0161.jpg3DSC_0171.jpg1DSC_0172.jpg5DSC_0164.jpg0DSC_0177.jpg5DSC_0180.jpg3DSC_0105.jpg7DSC_0195.jpg6DSC_0200.jpg0DSC_0203.jpg70DSC_0213.jpg
Nasenspitzen kitzeln :-)
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dieser junge Mann wohnt in einem Waisenheim. Ich habe lange mit ihm geplaudert und ihm gleich ein paar der wunderschönen, selbstgemalten Karten abgekauft.
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SIEM REAP

Siem Reap selbst ist eine kleine Stadt. Überall sieht man die Armut. Unzählige Bettler, Menschen ganz ohne Arme und Beine auf einem Skateboard durch die Strassen kriechend....schrecklich! "If you can't give me money, give me food", sagen die kleinen mit Dreck verschmierten Kinder. Phu...also Reisen macht hier nicht wirklich Spass. Im Gegensatz dazu ist Thailand wirklich ein reiches Königreich.
Aber dennoch sind die Menschen total freundlich, sprechen viel besser Englisch, als die Thais und helfen, wo sie können. Ich möchte unbedingt nach Kambodscha zurück. Zwei Tage sind bei weitem nicht genug!

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b]Hotel:[/b]
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Die Heimfahrt war ebenfalls sehr spektakulär. Ich hatte eigentlich ein Taxi bestellt, welches mich von Siem Reap wieder an die Grenze fuhr. Natürlich kam kein Taxi zur vereinbarten Zeit. So musste ich ein neues Transportmittel organisieren, was seine Zeit dauerte. Der Herr an der Rezeption meinte dann nur, dass es knapp werde.... die Grenze SCHLIESSE um sieben!!!!!! OH NEIN!!! Ich hatte natürlich nicht mal im Traum daran gedacht, dass eine Grenze schliessen könnte!
Nach einer Weile wurde ich dann in einem Taxi, welches sogleich zum Privatauto wurde, indem man das Taxischild vom Dach entfernte, zur Grenze gerast. Der Fahrer nahm noch hurti seine Frau mit und gab wirklich Vollgas. In knappen drei Stunden (eine viertel Stunde vor Grenzschliessung und eine Stunde später als abgemacht mit dem wartenden Taxifahrer auf der Thai-Seite) erreichte ich die Grenze. Natürlich war auch mein Handy ohne Akku, so dass ich den Thaifahrer nicht kontaktieren konnte. Die Nerven lagen blank! Ich sah mich schon an der Grenze übernachten und am Montag nicht zur Schule erscheinen!
Gott sei dank wartete der Mann geduldig und fing mich (gestresst und im Stechschritt über die Grenze eilend) mit einem Lächeln ab. Jaja, er habe halt gewartet, mai pen rai. Die Thais sind schon genial! Nichts aber auch gar nichts bringt sie aus der Ruhe!

Ich war unglaublich froh, als ich total ko nachts um elf wieder im heimischen Moobaan Sammakorn ankam!!!

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Schul-Assembly. Davon gibt es etwa vier pro Jahr. Dabei müssen immer zwei Klassen etwas vorführen zu einem Thema. Jeweils eine Klasse der Primar- und eine der Sekundar bereiten zusammen eine Darbietung vor. Dieses Assembly hier, der Klassen 12 und 6 war zum Thema "Was man in der Schule nicht lernt". Sie demonstrierten erste Hilfe, wie man T-Shirts richtig zusammen legt, oder wie man aus einem Geldschein ein Herz faltet :-)
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Der Innenhof unserer Schule

KURIOSITÄTEN

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wahrscheinlich ist schon jemand an Vergiftung gestorben!
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Vogelschwarm im Kaufhaus
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alles aus Pappe!!!
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Schild vor dem Central-World :-)
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Mac Store
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hm.......
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mein ABSOLUTES Lieblingsschild!!!
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ob Tempel oder Police station...same same!
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Sprite wird in Säckli gefüllt!
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In Kambodscha entdeckt: Eine Hose aus der EPA!!!!!

Posted by puzzli2 08:09 Comments (0)

LAOS & KUALA LUMPUR

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LAOS

LAOS

Nachdem ich zwei Tage in Chiang Mai im Norden Thailands verbracht habe, begab ich mich per Bus auf den Weg nach Chiang Rai. Dort traf ich Freunde aus der Schule, mit welchen ich für ein paar Tage nach Laos reisen wollte. Dies war zum einen die Familie Gschnaidner (unser Stufenleiter ursprünglich aus München, seine Frau und drei KInder) und Kerstin mit ihrem Mann Mirko. (sie ist aus Berlin und Deutschlehrerin an der Schule).
Wir sassen am ersten Abend gemütlich beisammen vor dem eher spärlich eingerichteten Hotel, bevor es am nächsten Morgen per Minivan los ging. Wir fuhren von Chiang Rai bis nach Chang Khong am Mekong Fluss, welcher die Grenze zwischen Thailand und Laos darstellt. Auf dem Weg dort hin sahen wir uns noch den den "black temple" an. Das ist eine riiiiesige Anlage, gestaltet von einem Thai Künstler. Er stellt dort eigene Häuser zusammen mit ganz schrägen Objekten und Architektur. Viel Morbides, Knochen, Schädel usw. Aber sehr eindrücklich anzuschauen.

Danach ging's direkt weiter zum Fluss. Wir unternahmen einen Spaziergang durch den Ort, nachdem wir eingecheckt hatten. Da wir fürs Visum Passbilder brauchten, marschierten wir auch noch zum Fotografen. Das war witzig!
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Gemütliches Beisammensein am Abend vor dem Start der Reise
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Unser Minivan
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Die Anlage des "schwarzen Tempels"
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...das Klo...
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Kerstin und Mirko
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die Gschnaidners
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Landschaft unterwegs
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Unser Hotel und Mekong in Chang Khong

Am folgenden Morgen wurden wir von einem Pickup abgeholt, welcher uns an den Fluss brachte. Wir passierten die selbstgebastelte Grenze, bestiegen ein Abenteuer-Holzkanu und wagten uns damit auf die braune Brühe genannt "Mekong". Es war schon etwas unheimlich in diesem Wackelding auf dem reissenden Fluss.
Drüben angekommen machten wir uns zuerst schlau über die Einreiseformalitäten. Es galt unzählige Papiere auszufüllen, Passbilder aufzukleben und die anderen (weil deutsche Staatsbürger) mussten auch noch 30 Dollar für ein Visum hinblättern. Meinen Pass gab er mir unfreundlich zurück und brummte: "No money". Auch gut. Schweizer dürfen bis zu zwei Wochen visumsfrei in Laos rumhüpfen. Sehr gut!
Wir wurden anschliessend in Minibusse gepfercht, um zur nächsten Bootsanlegestelle gebracht zu werden. Aber natürlich ging das nicht so schnell schnell. Nein, es wurden nochmals an einer Stelle Pässe kontrolliert und wir mussten eine geschlagene Stunde in einem heruntergekommenen Häuschen warten. Überhaupt war schon in diesem kleinen Ort sehr deutlich spürbar, dass wir uns in einem ärmeren Land befanden. Thailand erschien im Vergleich wie ein reiches Königreich :-)
Nach der Warterei ging es endlich zum Boot, auf welchem wir nun zwei Tage den Fluss runterfahren sollten. Welch eine Überraschung! Wieder ein altes Holzboot, ok, aber mit Bänken, welche eine Sitzfläche von einer Handbreite aufwiesen! Dieses Boot war eindeutig für Personen mit Thai-Hintern konzipiert worden! Entsetzt nahmen wir platz und sahen uns schon im Geiste zwei Tage auf diesen unbequemen, viel zu schmalen Holzbrettern sitzen. Aber nicht genug, wir wurden dann auch noch unfreundlich angewiesen, gefälligst zu zweit auf einer Bank platz zu nehmen!!!! Das durfte wohl nicht wahr sein!!!

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Spaziergang am Mekong
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hahahaha... wie man sich Verboten widersetzt :-)

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Fotoshooting fürs Passbild
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...und danach gemütlich "käfelen". Die drei Gschnaidner-Kids, Selma, Paul und Marie
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und dann trafen wir noch ein pensioniertes Ehepaar aus Holland, welche in diesem Gefährt seit zwei Jahren um die Welt fahren!!! Sie gehen jeweils an Weihnachten nach Hause, um Ferien zu machen :-) Tolle Sache! Das Auto wurde extra für sie gebaut. Wobei ich vermute, dass der Benzinverbrauch etwas überdimensioniert ist...
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Geisterhäuschen
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Mit dem Pickup zur Grenze
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mutige Überfahrt
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Warten auf die Papiere und Tickets
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UNSER BOOT!!! Platzwahl...
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the Mekong :-)
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vorne auf dem Schiff
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Selma und Kerstin
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gemütliches Schlafen :-)
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überall Armut!!!
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erstes Ziel erreicht

Die Fahrt dauerte dann fast neun Stunden. Viele Touristen wurden äusserst kreativ, wie sie das Sitzen auf diesen Horrorbänken vermeiden konnten. Es dauerte ewig und man konnte die Strecke gar nicht so geniessen, weil einfach alles zu schmerzen begann. Auch die Landschaft bestand nur aus Regenwald und hin und wieder einem Dorf aus Strohhütten. Dazwischen dann der braune Fluss.
Am Abend waren wir ziemlich gerädert und schleppten uns zum erstbesten Hotel. Die Gschnaidners hatten sich überreden lassen, schon ein Hotel vorzubuchen und bezahlten natürlich etwa das Doppelte des Normalpreises. Dies nur, weil die Leute dort uns anlogen, indem sie behaupteten, dass wir um sieben ankommen würden und es im Dorf keinen Strom gäbe. Quatsch!
Na ja, wir verabschiedeten die Familie, wünschten viel Spass im teuren Schlösschen und machten uns auf die Suche nach einer Bleibe. Wir fanden dann auch gleich was schäbiges, aber preiswertes und erkundeten den Ort zu Fuss. Armut, wohin das Auge blickte. In der einzigen Bar im Dorf gönnten wir uns einen Drink, bevor wir den Körper von der anstrengenden Fahrt erholten. Nur schon der Gedanke an einen weiteren Tag auf einem solchen Boot war erschreckend.

Am Morgen fanden wir eine kleine Bäckerei und nahmen das beste Frühstück aller Zeiten zu uns. Schade, dass man das Geschäft nicht nach Bangkok bringen konnte! Vom Kaffee über die Brötchen bis hin zu Müesli war einfach alles vorhanden! Wobei ich auch nichts gegen einfache Nahrung vom Strassenstand habe.
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unterwegs im kleinen Dorf
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die einzige Bar im Ort! Kerstin und Mirko
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Blick vom Hotel auf den Fluss

Zu unserer Überraschung stand an diesem Morgen ein total anderes Schiff bereit. Richtige Bänke, einen guten Boden und bequeme Sessel (aus alten Autos)! Tja, wir hatten wohl einfach Pech am ersten Tag.
Obwohl wir wieder etwa neun Stunden unterwegs waren nach Luang Prabang, kam es mir diesmal viel weniger lang vor.

In Luang Prabang zwängten wir uns samt Gepäck in ein Tuck Tuck und wurden für wiedermal viel zu viel Geld ins Hotel gebracht. Dies war ebenfalls überteuert, so dass wir beschlossen, die zweite Nacht in einem anderen Hotel zu verbringen. Luang Prabang war ein tolles kleines Städtchen. Überall war der französische Einfluss spürbar. Jedoch war fast der ganze Ort auf Touristen ausgerichtet, so dass wir nur wenig vom Einheimischenleben mitbekommen haben.
An einem Abend liessen wir uns mit einem schmalen Boot über den Fluss setzten und assen in einem recht speziellen Restaurant. Das laotische Essen war viel weniger scharf als wir es von Thailand gewohnt sind. Auch wurde hier mit den Fingern gegessen. Von Seealgen (wir hofften, nicht frisch gepflückt aus dem Mekkong) über undefinierbare Würste bis hin zu feinem Mangodessert gab es alles. Satt waren wir nicht, aber dafür genossen wir die Happy-hour- zwei für einen Drink bis neun Uhr - für zwei Stunden :-)

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Paul portraitiert Selma auf dem Schiff
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Paul und Michael beim Spielen auf dem Schiff :-)
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wir nähern uns der Zivilisation und somit Luang Prabang

Ich schaute mir bei einem Ausflug die Medizin eines uralten, zahnlosen Mannes am Strassenrand in Luang Prabang an. Er hatte einige Kraeuter und Wurzeln und daneben ein Heft in schlechtem Englisch, in welchem die verschiedenen Wirkungen aufgelistet waren. Ebenfalls befand sich eine handgezeichnete Weltkarte und einige Saetze in uebersetzt in Englisch auf einer Seite. Er wollte mir zuerst Wurzeln andrehen und zeigte dann auf deren Wirkung. "Having a lot of babies - quickly pregnant" stand bei der Wirkung. Ich lachte und legte die Wurzeln schnell wieder weg. Er zeigte dann auf einen Satz in seinem Heft. "Are you married?" stand dort. Ich schuettelte den Kopf. Er zeigte wieder auf einen Satz: " neither am I". Hahahaha.... das waer's ja noch :-)))
Am letzten Morgen vor der Heimreise standen wir um 5 Uhr auf, um den Bettelgang der Mönche anzuschauen. Das war ein eindrückliches Erlebnis. Barfuss kam eine ganze Schaar Mönche angehuscht. Es war total still und man hörte nur das schabende Geräusch ihrer Füsse auf dem Asphalt. Echt eindrücklich! Sie bekamen dann von der Bevölkerung ihr Essen für den Tag geschenkt. Das Ganze dauerte nur wenige Minuten, dann zog die Gruppe von Mönchen wieder von dannen und die Einwohner standen auf und machten sich ans Tageswerk. Anders als in Thailand, denn hier bleiben die Mönche lange stehen und hören sich die Gebete und Sorgen der Bevölkerung an, bevor sie ihr Essen erhalten.
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unser Ziel
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beim Abendessen
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auf dem Nachtmarkt
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:-)
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im buddhistischen Café
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Mönche bei der Arbeit
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das Hotel liegt direkt am Fluss
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Fruchtshakes
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vor der Überfahrt zum tollen Restaurant
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die gesamte Reisetruppe
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Paul, Kerstin und die Kissen
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Anleitung zum Bettelgang-Beobachten
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in der Frühe
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Nach viel Besichtigung von Tempeln und dem Städtchen, einigen Ausflügen zum Nachtmarkt und viel Schlaf, war es nach zwei Tagen schon wieder an der Zeit, nach Hause zu fliegen. Wir checkten am rudimentär eingerichteten Flughafen ein. Als ich die Maschine sah, rutschte mein Herz etwas tiefer... (Bild unten). Susanne und ich machten Witze über platte Reifen usw und hatten beide enorm Angst, das Geschoss zu betreten.
Das Flugzeug war dann mit zwei Personen in als Cabinecrew fast ein wenig überbesetzt, da drei etwa sechzehnjährige Piloten sich ins Cockpit zwängten und die Tür hinter sich schlossen....
Da es sich um eine Propellermaschine handelte, konnte sie nicht soooo hoch fliegen und wir hatten immer Aussicht auf das unglaublich hüglige Laos. Zwei Stunden später landeten wir sicher in der "Heimat", Suvanabhumi Airport, Bangkok.
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Blick auf Luang Prabang
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Einchecken....
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SALSAWEEKEND IN KUALA LUMPUR

Für das letzte Weekend der Ferien leistete ich mir was ziemlich Verrücktes. Und zwar einen Flug nach Kuala Lumpur (Malaysia), Eintritte zum Salsafestival und Übernachtungen in einem Hotel Downtown.
Es war toll, abends zu tanzen und tagsüber die Stadt anzuschauen. Ich lernte viele Leute kennen und es war wiedermal schön, nicht immer mit den selben Personen zu tanzen. Das Festival war gut organisiert, jedoch relativ klein und dafür viel zu teuer. Aber mai pen rai (egal). Es hat viel Spass gemacht und ich habe einem Australier, welcher in Kambodscha wohnt versprochen, ihn zu besuchen. Eigentlich will ich ja die alten Tempel sehen, welche sich dort befinden :-) Aber ist doch gäbig, wenn man das gleich mit einem Besuch verbinden kann.
KL empfand ich im Vergleich zu Bangkok als sauberer und organisierter. Und fast alle Personen sprechen Englisch!!!

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Salsa Festival

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Im Hotel
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Buffet und Flower-party
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mit Pete und Cheri
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die Shows
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...und tschüss, bis zum nächsten Mal :-)

KURIOSITÄTEN
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BESUCHSZEIT & NORDTHAILAND

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BESUCHSZEIT UND AB IN DEN NORDEN

Für ein paar Tage besuchten mich Louise und Doris, mit welchen ich im Holbein zusammengearbeitet hatten. Doris brachte ihren Sohn mit und Louise ihren Exfreund. Ich freute mich sehr über das Schweizer Trüppli. Gemeinsam machten wir dann die Tempel unsicher und liessen uns zu einer Tuktuk-Rundfahrt überreden, bei welcher wir Schmuck anschauen und Tempel besichtigen konnten.
Auch kriegte ich noch Besuch von der Nichte einer ehemaligen Arbeitskollegin und deren Freundin. Die beiden fragten mich im Vorfeld, was ich denn so vermisse aus der Schweiz. Ich antwortete, "Dörrfrüchte und Blevita aus der Migros". Mein Besuch brachte mir EINEN GANZEN KOFFER bis zum Rand gefüllt mit Dörrfrüchten, Darvidas und Schokolade!!!! Sowas hab ich noch nie gesehen! Bin beinahe ausgeflippt :-)))

Weiter traf ich noch Barbara und ihren Frischgemahlen, welche auf Hochzeitsreise hier sind. Auch sie hatte im Holbein mit mir gearbeitet. Hahahaha, das halbe Lehrerteam hat mich bereits besucht! Sooooooo schön!

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Doris und Louise @ my home

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Barbara und ihre Freundin zu besuch

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Im Resti vis a vis von meinem Haus

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downtown im Ausgang. Die ganze Truppe in der Bar, welche "NEST" heisst

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NEST... der Name hat unter den Schweizern schon zu Verwirrungen geführt. Bsp. "Ach, heute treffe ich den Peter im Nest..." äh....

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Christoph, Louise, Doris am diskutieren

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Frühstück vor einem langen Tag in der Stadt

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Tuktuk Rundfahrt

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ohhhh das ist aber schade!

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the girls im Taxi :-)

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Gruppenfoto im Tempel. Doris wird immer gefragt, ob sie unsere Mutter sei...so frech!!!

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Doris und die Tiere hier. Sie entzeckt alles, was vier Beine und keinen Besitzer hat

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Doris und Kian
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In Thailand wird oft aus Plastiktüten getrunken. Sehr praktisch!
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klein Louise :-)
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ein Koffer VOLLER Leckereien!!!
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ein Eisfach VOLLER Schokolade
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die Überbringerinnen der Überraschung...Jenny und Nadine

An einem Samstag habe ich mit Michaela (der Ehefrau eines Arbeitskollegen) eine Fototour unternommen. Mit unseren super Spiegelreflexkameras sind wir dann losgedüst. Zuerst zum protestantischen Friedhof und danach auf den Blumenmarkt.

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Michaela in Action
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vertikal und horizontal...
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getrocknete Fische
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Michaela und Pat Thai
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en Guete!
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ein wenig Schweiz mitten in BKK

Am Sonntag der letzten Ferienwoche ging's dann los in Richtung Norden. Ich hatte mir ein Zugticket ergattert, um über Nacht nach Chiang Mai zu fahren. Dies war gar nicht so einfach, da die Züge wegen eines Feiertags für Tage ausgebucht waren. Aber schliesslich konnte ich den letzten Platz in der dritten Klasse kaufen.
Ich machte mich also auf den Weg zum Bahnhof. Es war ein tolles Gefühl, wiedermal Nachtzug zu fahren. Als ich dann meine Bleibe für die Nacht im Zug erblickte, senkte sich meine Vorfreude ein wenig. Der Sitz schien für Zwerge konzipiert zu sein und das Bett, welches man draus machen konnte, ebenfalls!
Es war total eng, nur kleine Ventis und ich fühlte mich wie in der Legebatterie. Zu meinem Amusement stiegen dann noch grossgewachsene Holländer zu. Die konnten es nicht fassen, dass sie in den Betten, deren Masse vielleicht 1.60m auf 50cm betrugen, übernachten sollten.
Na ja, irgendwie gings dann, aber wirklich gut geschlafen habe ich nicht, aufgerollt wie eine Schlange.

Am Morgen musste man sich dann das Minifrühstück kaufen und mindestens zwei Mal bestellen, bis es geliefert wurde. Aber mai pen rai (macht nichts, schon gut auf Thai), in diesem Land ärgert man sich über nichts und nimmt es gelassen.
Am Bahnhof wurde ich dann von einem Mitarbeiter des Hostels abgeholt. Ein toller Service. Er fuhr mich im uralten Auto, in welchem jeder Draht sichtbar war, noch zum Busbahnhof, damit ich ein Busticket nach Chiang Rai kaufen konnte.

So verbrachte ich zwei gemütliche Tage in Chiang Mai. Dies ist ein wunderschönes Städtchen, umgeben von "Bergen" (also Hügel für unsere Verhältnisse). Ich mietete mir ein Mofa und ging auf Entdeckungsreise, gönnte mir Massagen usw. Es waren sehr erholsame Tage. Weiter besuchte ich ein paar Tempel. In Chiang Mai scheint es von Tempeln nur so zu wimmeln!

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Hua Lampong Bahnhof in Bangkok
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Die Hühnerkäfig-Schlafwagen
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CHIANG MAI
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Mein Hostel
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Frühstück im Bioparadies. Hier gibt's sogar vegane Cookies!!!
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Busbahnhof Chiang Mai

KURIOSITÄTEN

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Thaischlaf 1
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Thaischlaf 2
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Thaischlaf 3
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Thaischlaf 4&5 (Hängematte und Bank)
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Thaischlaf 6

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Nein, Louise, das ist kein open-air-Karaoke-Mikrophon.... sondern um den Strassenlärm zu messen...
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Hundetransport
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falls man unterwegs mal ne Steckdose gebraucht hangen die hier von den Bäumen
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open air Nähen
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open air leben....am Khlong
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open air Küche
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open air Kleiderschrank
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open air Kerzenziehen
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open air Geschirrwaschmaschine
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open air Waschsalon, Modell "Strassenecke"
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das Auto ist komplett (sogar mit Nummer), einfach alles in der falschen Reihenfolge
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Ich hoffe, das war ein Versehen und KEIN neuer Modetrend!
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hm....what???????

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Sepultura im Tempel
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cooler Luftbefeuchter
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ob der ne Nummer hat???
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Tuktuk Abschleppdienst
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tot
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Blumen(be)wach-Hund
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das hoffen wir doch!!!
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INDONESIEN Bali (Ubud)

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In Bali angekommen, wurden wir nach UBUD gebracht, wo wir unsere letzte Reisewoche verbrachten.
Ubud ist eine unglaublich tolle kleine Stadt. Total kuenstlerisch angehaucht, enorm spirituell und einfach unfassbar! Wir haben uns sogleich wohl gefuehlt in dem Ort in den Reisfeldern. Die folgenden Tage verbrachten wir mit Shoppen, Yoga, Massagen, Ausfluegen auf dem gemieteten Motorbike und gutem Essen. Dann buchten wir an zwei Vormittagen einen Malkurs bei einem Kuenstler. Das war sowas von toll!!! Er wohnte und hatte sein Atelier in einem balinesischen Anwesen, welches aus mehreren Haeusern und Tempeln bstand. Eine geniale Wohnlage!!! Der Mann war weit gereist, seit ueber 50 Jahren Kuenstler und Lehrer. Unterrichtete die besten Kuenstler und beruehmte Personen. Er hatte sich auf die Farbtheorien Steiners spezialisiert und auch einen psychoanalythischen Hintergrund. Es war nur schon super interessant, einfach mit ihm zu reden. Ich lernte so viel an Technik und wissen in diesen zwei Tagen, dass ich mir fest vornahm, meine Herbstferien nochmals auf Bali zu verbringen. Ich moechte noch viel mehr lernen von diesem faszinierenden Lehrer.
In zwei Tagen erstellten wir viele Skizzen und Vorarbeiten und ein Oelbild. Es war eine sehr intensive Zeit, aber total genial. Die Nachmittage verbrachten wir dann damit, Galerien zu besuchen, oder einfach ein wenig durch die Landschaft zu fahren und Fotos zu machen von dieser unglaublich schoenen Gegend.
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Unser Hotel in Ubud mit traumhafter Gartenanlage
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Bei Künstler Bruce. Er wohnt in einer traumhaften Tempel/ Hausanlage mit offenem Atelier.
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Unser Malgrüppli mit dem Künstler und Lehrer Bruce
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Balinesische Kunst
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Entdeckungsreise mit unserem Töffli. Dieser Frau kaufte ich zwei Manderinli ab für etwa zwei Franken :-) Hätte ihr gerne mehr gegeben, aber sie wollte nix annehmen.
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Jeden Morgen ziehen die Balinesen ihre traditionellen Kleider an und verteilen Opfergaben und Räucherstäbli überall im Haus und davor. Man muss dauernd aufpassen, dass man nicht drauftrampelt beim Gehen.... Ganz Bali riecht nach Räucherstäbchen!!
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Auf dem Markt... es gab special morning price, special afternoonprice. Aber den besten fand ich den special raining price :-)
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Jillian im mexican Restaurant

Am zweitletzten Tag gingen Jillian und ich das erste mal seit drei Wochen fuer einen Tag getrennte Wege. Sie ging auf einen Herbal-walk und lernte alles ueber die Heilpflanzen Balis. Ich setzte mich aufs Moped und sauste eine Stunde durch wunderschoene Waelder, kleine Doerfer und vorbei an den atemberaubenden Reistfeldern hinauf bis zum Vulkan. Oben angekommen musste man mitten auf der Strasse (!!!) Eintrittsgeld bezahlen :-) Na ja.... Ich konversierte dann ein wenig mit dem geldeintreibenden Security-guy und er versichterte mir, dass die Maenner von Bali die besten seien und ich doch einen Balinesen heiraten solle...
Nachdem er dann nach langem Stuermen ein Foto von mir mit meiner Kamera machen durfte, fuhr ich weiter zum Tempel. Es war ganz schoen kuehl in der Hoehe! Ich wurde naturelich nochmals uebers Ohr gehauen, als mir eine Lady einen Sarang vermietete, um kniebedeckt den Tempel zu besuchen.
Auf der Rueckfahrt sah ich schon von weitem drei Maenner am Strassenrand stehen. Shit, Polizei!!! Jillian hatte mich noch gewarnt, ich solle mich auf keinen Fall erwischen lassen. Die Polizei sei ziemlich streng in Indonesien. Und natuerlich... ich wurde rausgewunken. Der Herr Polizist begann ein wenig Smalltalk zu betreiben. Wo ich wohne und wieviel ich so verdiene in Thailand. Super!!! Das wird sicher gleich in Rupia umgerechnet und in meine Busse verwandelt... "Can I see your drivinglicense, please?" Ich habs doch geahnt! Mein Schweizer- sowie internationaler Fahrausweis waren in Bangkok geblieben. "But of course", antwortete ich und kramte in meinem Geldbeutel. Den Pass konnte ich ihm nicht gut geben, aber meine ID koennte eventuell Wunder wirken. Ich streckte ihm das Dokument lachend hin. Er bewunderte die ID von allen Seiten und nickte anerkennend. "Wonderful, thank you. Have a nice trip and get back to Ubud, before the rain starts."
Auf dem ganzen Heimweg lachte ich vor mich hin.
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Besuch einer aussergewöhnlichen Galerie von Künstler "Symon"
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Die berühmten Reisterrassen oberhalb von Ubud
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Vulkan Batur auf Bali
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Tempelanlage neben dem Vulkan. Ich musste mich für die Besichtigung in ein Blumentuch hüllen...
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Jeden Abend assen wir im selben Restaurant! Das Essen war genial und so futterten wir uns innerhalb einer Woche durch die ganze Speiskarte :-) Dazu wurde fleissig Reiswein getrunken.
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Da ich am Mount Rinjani auf meine Schulter gefallen bin, hat mir Jillian von ihrer selbstgebrauten Balisalbe gegeben... Es ist eher eine Schlammschlacht, als was anderes :-)

Nach einer Woche Ubud bestellten wir ein Taxi, um zurück nach Kuta zu fahren, in die Nähe des Airports. Was normalerweise eine Stunde dauert, verwandelte sich in eine Fahrt im Schneckentempo. Der Taxifahrer hielt immer wieder, um uns seine Häuser, seine Cousinen oder die vielen Reisfelder zu zeigen. Er fuhr extra über Land, schien kein Verständnis für Hektik zu haben. Sowieso öffnen die Geschäfte, Restaurants usw auf der Insel NIE vor acht Uhr!!! Unglaublich, die Balinesen nehmen's recht gelassen.
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Das Denkmal für die Opfer des Bombenanschlags auf Bali 2004
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Unsere Bintang-butts :-)))
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Jillian am Packen...letzter Abend. Ob wohl alles Platz hat????
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Wunderschöne Ferien nehmen ein Ende....Jillian und ich werden sicher wieder zusammen reisen gehen. Sie wird jedoch leider nur noch ein Jahr in Bangkok bleiben. Schade, schade!!!

Ich kann Bali und Indonesien allen wärmstens weiterempfehlen. Eigentlich bin ich mit null Erwartungen nach Indonesien gekommen und wurde so positiv ueberrascht von der landschaftlichen Vielfalt, den enorm netten Menschen, der Kunst, den Moeglichkeiten an sportlichen Aktivitaeten, den Beaches usw. schlichtweg unglaublich!!! Ich könnte mir durchaus vorstellen, in Indonesien zu leben. Anscheinend soll diesen Sommer eine deutsche Schule auf Bali eröffnet werden........

KURIOSITÄTEN
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Unser gemietetes Töffli :-) (just kidding)
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Was in Bali so alles am Strassenrand sitzt....
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Noch so ne Gestalt...
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ACHTUNG!!! Geist im Angriff!IMG_1327.jpg
Yes, indeed... müssten diese Schilder mal bei uns in den Buchläden aufhängen
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Das Zeichen wird in Buddhistischen Tempeln verwendet. Es ist das Sonnenrad und symbolisiert den Sonnenkreislauf. In Deutschland müsste man einen Zensurbalken drüberhängen....
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Bali fashion....
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Nicht schlecht, oder???

Posted by puzzli2 01:15 Comments (0)

INDONESIEN Insel Lombok (Mount Rinjani 3726 m)

...die letzten Momente auf Gili Air

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Gemütliches Dinner vor den anstrengendsten Tagen der Reise
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Nach der Erholung auf den Gili Inseln waren wir reif fuer das groesste Abenteuer unserer Ferien. Der Trek zum Mount Rinjani. Mount Rinjani ist ein Vulkan, 3700 Meter hoch, welcher einen kleinen aktiven Vulkan beherbergt, selbst aber erloschen ist. Rinjani liegt auf der Insel Lombok, was fuer uns bedeutete, nochmals eine Holzbootfahrt hinter uns zu bringen.
Auf Lombok angekommen, wurden wir abgeholt und 2h durch die erschreckend arme Gegend hinauf zum "Basecamp" gefahren. Die Insel Lombok ist viel weniger besiedelt, als die Inseln Java und Bali, welche wir zuvor bereist hatten.
Wir verbrachten die erste Nacht in einem einfachen Hotel und genossen die ziemlich kuehle Bergluft. Bei einem Spaziergang durchquerten wir das Bergdoerfchen und sahen, wie Huehner geschlachtet, Waesche am Fluss gewaschen, Kaffeebohnen gestampft, am Strassenrand geschlafen wurde... Ein total anderes Leben, als wir es uns von Thailand gewoehnt sind.
Wir wurden angewiesen, warme Kleider einzupacken und am naechsten Morgen frueh bereit zu stehen. Dies war natuerlich ziemlich schwierig, da wir in Thailand nicht wirklich warme Kleider gebunkert haben. Wir packten also alles erdenklich Lange zusammen und liessen den Rest des Gepaecks im Hotel.
Die Fahrt hinten auf einem Pick-up dauerte zwei Stunden und fuehrte ueber abenteuerliche Strassen, durch Maerkte, Huegel und Schluchten. Wieder hoffte ich, dass mein Schutzengel mitflog.
Nach dieser Fahrt ging das grosse Wandern los. Eine Gruppe von 10 Teilnehmern aus Australien, USA, Frankreich, England und CH machte sich frohen Mutes auf den Weg. Wir wurden am Vorabend schon eingeschuechtert, dass es keine einfache Sache werden wuerde. Erst zwei Tage zuvor sei eine Italienerin in den Tod gestuerzt und am Vulkan sterben jaehrlich mind. 20 Personen... oh je oh je!
Der Aufstieg war hart und wir schwitzten wie die Grossen. Obschon wir fuenf Traeger hatten, welche das ganze Essen und die Zelte auf abenteuerliche Weise den Berg hoch balancierten, wog das Gewicht des Minirucksacks schwer auf meinen Schultern. Es handelte sich um etwa fuenf Stunden Aufstieg, bis wir unser Nachtlager erreichten. Ich merkte bald, dass ich total aus der Wanderuebung gekommen bin. Die Beine schwer wie Blei und keuchender Atem... das ist nicht wirklich ein Swiss-mountaingoat-artiger Aufstieg.
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Auf dem Holzboot in Richtung Insel Lombok
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Ankunft in totaler Armut
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Bei uns sind es Hunde oder Katzen... in Indonesien Hühner und Hähne...dieser Güggel hier hatte übrigens noch 5 Minuten von seinem Leben übrig zu diesem Zeitpunkt...
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Ich glaube der Fruchtsalat hat Jillian einen Witz erzählt...
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Bevor's los geht
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Lange Fahrt aur der Ladefläche eines Pickups...
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Das Material wird eingeladen
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Mount Rinjani aus der Ferne
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Erste Verschnaufpause
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Unsere Träger... Unglaublich!!! In Flipflops und mit ca 30 Kg Gewicht auf den Schultern klettern sie die steilen Berge hoch!!!
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Mittagessen... Unterschiede in der Essenshaltung...
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Koreaner in Profiausrüstung
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Die Traeger stellen unsere Zelte auf gleich unten am Grat zum Vulkan. Die Lage war ziemlich exponiert und der Wind eiskalt. Wir gruppierten uns also ums Feuer und warteten schlotternd auf das Essen. Ich habe lange nicht mehr soooo gefroren. Aber es sollte nicht besser werden! Auf duennen Isomaetteli mit ebenso duennen Schlafsaecken bestueckt, versuchten wir uns in den Schlaf zu bibbern. Ich zog vier Schichten plus meine Windjacke, Regenhose und Wollmuetze an zum schlafen und fror immer noch erbaermlich. Jillian und ich entschieden uns dann fuer eine Ruecken- an Rueckenheizung und warteten, bis es 2.30 war. Zwischendurch hoerten wir den wilden Affen zu, welche sich in ungeniert an unseren Ueberresten zu schaffen machten.
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Da sollten wir im Dunkeln rauf???
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Laety und Sam aus Australien
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Jillian und ich... es war sooooo kalt!!!
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Abendessen
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Jillian, Nitnoi und ich im Zelt vor dem Einschlafen...brrrrrrr....

Der Guide weckte uns puenktlich. Wir waren alle durchgefroren, nahmen dankend den heissen Tee und die paar Biscuits in Empfang und machten uns um 3 Uhr auf den Weg zum Gipfel des Mount Rinjani, 3700 m.u.M.
Vor uns eine Gruppe bestens equipter Koreaner. Sie bewegten sich in Slowmotion den Berg hinauf, riefen sich gegenseitig irgendwelche Mutformeln zu und wurden durch das Klappern ihrer Wanderstoecke unterstuetzt.
Wir nutzten jede Gelegenheit, um die Gruppe im Dunkeln zu ueberholen, was gar nicht so einfach war, da es nicht wirklich einen Weg gab.
Drei Stunden wandern in der Nacht hatten wir vor uns. Wobei es echt gefaehrlich war, da der Weg aus rutschendem Sand und Geroell bestand und es auf beiden Seiten steil in Richtung Krater oder Berg runterging. Zum Glueck sahen wir erst auf dem Abstieg, um welch gefaehrliche Landschaft es sich handelte. In der Nacht kaempften wir alle mit uns selbst. Fluchten, zaehlten Schritte, waren nahe am Aufgeben, ermunterten uns. Es war eine totale Grenzleistung und alle erreichten die Belastungsgrenze. Einige krochen auf allen Vieren, wie Babys die letzten Meter hoch. Zu allem Elend blies noch ein eiskalter Wind. Es war um die null Grad und wir hatten nicht wirklich Ausruestung dabei. Kein Windschatten...auf dem exponierten Grat wurde gewandert. Brrrrrr....ich krieg schon wieder die Krise, nur vom Drandenken!
Ein sehr eindrueckliches Erlebnis in jener Nacht war jedoch, dass wir zusehen konnten, wie der kleine Vulkan unten im Kratersee zweimal ausbrach und ein Feuerwerk an roten Lichtern von sich gab. Das ganze wurde begleitet von recht unheimlichen Geraeuschen.

Um sechs Uhr begann der so hart erkaempfte Sonnenaufgang. Doch dieses Schauspiel war nicht wirklich zu geniessen, da uns so ganz nebenbei Fuesse, Haende und das Gesicht einfror. Schnell schnell ein paar Fotos schiessen und dann moeglichst schnell den Abstieg unter die Fuesse nehmen. Zurueck zu den groesseren Steinbrocken, welche ein wenig Windschatten boten. Auch wenn die Sonne nun zu schienen begann. Wirklich warm war es nicht.
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Mit dem Guide
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Jillian und Nitnoi
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Rückblick zur Bergspitze...
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Wohlverdientes Frühstück....acht Uhr

Nach fuenf Stunden wandern kamen wir endlich wieder im Camp an. Dort wurde gefruehstueckt, doch es ging danach gleich weiter!! Zwei Stunden bergab zum Kratersee. Die Landschaft war in Nebel gehuellt, uns tat alles weh und wir folgten mit zusammengekniffenen Lippen dem Guide. Der Anblick des Sees war jedoch die ganze Anstrengung wert. Es war einfach wunderschoen dort. Wie in den Alpen und ich wurde ziemlich von Heimweh geplagt.
Wir gingen dann zu den Hotsprings und nahmen ein heisses Sulfurbad. Das loeste die Krampfe, machte uns jedoch nur noch schlaefriger. Nach der Mittagspause (wir waren nun zehn Stunden wach und sieben davon gewandert) machten wir uns wieder auf die Socken. Nochmals drei Stunden wandern lagen vor uns! Und das ganze steil bergauf. Beinahe senkrecht gings erneut auf fast 2000 Meter hoch! An einigen Stellen mussten wir klettern und uns davon abhalten, in die Tiefe zu schauen. Wir fragten uns alle, weshalb wir uns diese Strapazen antaten... Das ganze waere in der CH niemals so moeglich gewesen. In Turnschuhen und ungesichert.... zum Teil ohne jedliche Wandererfahrung....aber eben, andere Laender, andere Sitten.
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Affen beim Nachtlager
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Abstieg
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Kratersee
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Hot springs... Bad im heissen Sulfurwasser
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Der Aufstieg beginnt..

An einer Stelle wies uns der Guide zu besonderer Vorsicht an. Dort war zwei Tage zuvor die Italienerin in den Tod gestuerzt. Immer wieder beschrieb er uns deren Aussehen nach dem Aufprall. Wir wollten's nicht wirklich wissen!!!
Endlich, endlich, endlich! Nach fast elf Stunden wandern, 6500 zurueckgelegten Hoehenmetern (!!!) kamen wir beim zweiten Nachtlager an. Es befand sich wieder auf einem Grat. Wir hatten eine tolle Aussicht auf den Krater und auf der anderen Seite aufs Meer.
Auch diese Nacht war sehr kalt und wir konnten uns nicht wirklich erholen.

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Nachtlager
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Geschafft!!! Wir sind sowas von ko!!! Alles schmerzt und es ist kalt... aber, wer Abenteuer will muss leiden :-) Übrigens mutiert Jillian in diesem T-Shirt fast zur Schweizerin :-)))
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Am naechsten Morgen hatten wir noch den Abstieg vor uns. Fuenf Stunden wieder runter zur Baumgrenze und dann durch tropischen Regenwald zum Hotel zurueck. Die Beine schmerzten und wir verwandelten uns in eine Truppe schleichender Bergabsteiger.
Es wurde jedoch zusehends waermer und wir konnten uns langsam aus der Bergkluft schaelen. Was jedoch nicht wirklich besser war, da wir alle nach drei Tagen des Nichtduschens bestialisch nach Rauch und Schweiss stanken. Die armen, frischduftenden Wanderer, welche uns bei ihrem Aufstieg kreuzten.... :-)
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Rast auf dem Abstieg
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Das Ziel vor Augen
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Sam spielt Porter
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Unser Wandergrüppli mit Guide and Porters
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Oh wow, sind wir dreckig, erschöpft und stinkig :-) Die Treppen werden seitwärts raufgegangen :-)
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Die Wanerroute

Wir jubelten alle, als wir unser Ziel erriecht hatten. Es war fuer fast alle die unglaublichste Bergerfahrung. Einige waren noch nie wirklich in den Bergen unterwegs!

Nach einem wohlverdienten Mittagessen wurden wir mit dem Auto wieder an den Hafen gebracht. Zusammen mit den beiden Australiern fuhren wir auf der Holzfaehre zurueck zur Partyinsel Gili Trawangan. Wir konnten kaum gehen vor lauter Schmerzen und quartierten uns im ersten Hotel ein. Nur schon der Blick auf ein weiches Bett und eine Dusche (auch wenn diese nur kaltes Salzwasser von sich gab) liess unser muedes Gemuet jubeln.
Nachdem wir wieder wie normale Menschen rochen, goennten wir uns eine Massage und gingen dann Fussballwm schauen. Da Jillian an der RIS ein Fussballcoach ist, riss sie mich total mit im Fussballfieber.

Den naechsten Tag verbrachten wir nochmals an der Beach. Genossen die Waerme und waren in Gedanken bei all jenen, welche nun schlotternd am Berg klebten und durch die Kaelte wandern mussten.
Gegen Abend bestiegen wir das Speedboat nach Bali. Diesen Luxus goennten wir uns. Die Alternative waere eine 11 stuendige Reise mit Holzboot und public bus gewesen. Nein danke!
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Zurück auf den Gilis.....ausspannen und erholen
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Bali in Sicht


KURIOSITÄTEN
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Bett auslüften gefällig?
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Hotel Rikscha
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Auf dem Klo...big brother is always watching!

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Sowas könnte man bei uns auch nicht verkaufen...
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für min Beschtes!
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sehr anmächelige Toilette
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Auch ein Pferd muss mal auftanken :-)
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Das hoch angepriesene Fitnesscenter unseres Hotels :-)))) Hab einen langen Lachanfall gekriegt.

Posted by puzzli2 01:13 Comments (0)

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